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Kommunalwahl

Bürgermeister-Wahl 2026 in Eckersdorf – das sind die Kandidat/-inn/-en

Die Kommunalwahl am 8. März 2026 rückt näher. In Eckersdorf stellen sich drei Kandidaten zur Wahl. Sybille Pichl von der FWG ist amtierender Bürgermeisterin und tritt erneut an. Andreas Herlitz von der CSU und Robert Bauer von der UBG fordern sie heraus.

Sybille Pichl

  • Name des Kandidaten: Sybille Pichl
  • Alter: 62 Jahre
  • Wohnort: Eckersdorf
  • Bisherige politische Ämter: Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Eckersdorf seit 2010, Kreistagsmitglied (FWG) im Landkreis Bayreuth seit 2014
  • Beruf: Verw.- Betriebswirtin (VWA) und Erste Bürgermeisterin 
  • Partei/Liste auf der kandidiert wird: Freie Wählergemeinschaft (FWG) Eckersdorf-Donndorf und Umgebung 

Was motiviert Sie dazu BürgermeisterIn werden zu wollen?

Ich bin es bereits seit 2010. Da ich seit meiner Ausbildung bei der Gemeinde Eckersdorf tätig bin, war es damals für mich Ansporn, meine Kenntnisse und Fähigkeiten auch in der politischen Ebene einzubringen.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Ich habe mich für eine weitere Kandidatur entschieden, weil viele große Maßnahmen in den Jahren vorbereitet wurden und jetzt starten. Diese Aufgaben sind mir ans Herz gewachsen und ich möchte diese gerne auch in den nächsten sechs Jahren begleiten und umsetzen.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Zum einen bin ich ausgebildete Verw.-Fachangesteltle, zusätzlich mit dem Abendstudium der Verw.Betriebswirtschaft. Zum anderen bin ich bereits seit 2010 Erste Bürgermeisterin. Die Wiederwahl in den Jahren 2014 und 2020 zeigt meine Qualifikation. Die Wählerinnen und Wähler hätten sonst nicht so entschieden.

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

Die Erfüllung der großen Pflichtaufgaben: Beschaffung von 4 Feuerwehrfahrzeugen, Sanierung Wasser-, Kanal- und Straßen, Erhalt des Schulstandortes Grund- und Mittelschule Eckersdorf;
Weitere Herausforderungen im Bereich der freiwilligen Aufgaben: Neubau Zweifachsporthalle; Umsetzung des von den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten ISEK (integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept); Radwegeausbau/Lückenschluss entlang der B 22; Weiterführung Dorferneuerung Busbach

Wie wollen Sie diese angehen?

Alle genannten Maßnahmen sind beschlussmäßig vom Gemeinderat bereits auf den Weg gebracht; Umsetzung läuft bzw. beginnt. Das Wichtigste wird dabei sein, die Finanzen gut im Blick zu behalten, um alles finanzieren zu können und nicht in finanzielle Schieflage zu geraten. Die finanzielle Leistungsfähigkeit muss unbedingt gesichert werden. Ein Abdriften in die Stabilisierungshilfe ist dringend zu vermeiden. Daran müssen alle Beteiligten festhalten.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

Die laufenden Projekte zielstrebig weiterführen und schnell umsetzen, wobei dies nicht immer alleine von der Gemeinde Eckersdorf beeinflusst werden kann.

  • Genauer: Neubau Zweifachsporthalle
  • moderate Fortführung der Wasser- und Kanalsanierung (um auch die Bürgerinnen und Bürger finanziell nicht zu überfordern, da diese Einrichtungen kostendeckend geführt werden müssen)
  • Umsetzung des ISEK

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Wir sind finanziell stabil. Seit meinem Amtsantritt 2010 haben wir bis heute die damalige Darlehenshöhe von rd. 10 Mio. € auf knapp 3 Mio. € reduziert, bei gleichzeitigen immens hohen Investitionssummen. In diesen Jahren waren trotzdem keinerlei neue Darlehen notwendig.
Der Kampf zur Stabilisierung der Gemeindefinanzen betrifft alle Kommunen. Daher muss er auf höherer Ebene geführt werden. Meine weiteren Ämter, vor allem der Vorsitz über die Landkreiskommunen im Bereich des Bayerischen Gemeindetages (Kreisverband Bayreuth) ist dafür mehr als hilfreich. Der Bayer. Gemeindetag ist der Lobbyverband der kreisangehörigen Gemeinden. ER sitzt am Verhandlungstisch mit dem Freistaat Bayern auf Ministerebene. Dort wird alljährlich der

kommunale Finanzausgleich vom Freistaat an die Gemeinden ausgehandelt. Die Kreisverbände sind hervorragend in diesen Prozess eingebunden. Besser kann eine Teilhabe nicht sein! Das sollten die Wählerinnen und Wähler auch erkennen.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Ich war vor meinem Amtsantritt bereits bei der Gemeinde Eckersdorf beschäftigt und habe im Falle der Nichtwahl einen Rechtsanspruch auf Rückkehr. Den Kopf werde ich mir also dann zerbrechen, wenn es so kommen sollte. Das hängt auch nicht allein von mir ab. Diese Entscheidung werde ich in der Familie besprechen und dann natürlich auch mit der Gemeinde als mein Arbeitgeber.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Ganz klar: Schlosspark Fantaisie – entweder in verwunschenen Ecken, die nicht jeder kennt, oder auf der Terrasse des Schlosscafés.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Ist damit nun Eckersdorf gemeint? Meine Jugend habe ich ja in Bayreuth verbracht. Als ich 1986 nach meiner Ausbildung bei der Gemeinde Eckersdorf übernommen wurde, bin ich hierher gezogen. Seitdem ist Eckersdorf meine Heimat.
An Bayreuth denke ich gerne zurück an meine Schulzeit (an meine Grundschule Jean-Paul-Schule muss ich immer denken, wenn ich auf dem Jean-Paul-Weg unterwegs bin. Danach habe ich das Richard-Wagner-Gymnasium RWG besucht, was eine sehr schöne Zeit war mit Freundinnen, die ich heute noch habe. Ich hab mich daher sehr darüber gefreut, dass dort nun die Sanierung beginnt.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

In den Jahren, in denen wir ein Gemeindefest im Rathausgarten haben, ist ganz klar dieses Fest mein persönliches Highlight. Ansonsten unser Jazzfrühschoppen, der alljährlich im August auf der Terrasse des Schlosscafés stattfindet und den ich als Co-Vorsitzende des Fördervereins Schloss Fantaisie seit Jahrzehnten mitorganisiere.

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

  • Auf meine Familie (einschließlich meiner beiden Kater)
  • auf all die netten Menschen, die ich durch mein Amt als Bürgermeisterin kennengelernt habe
  • meine Freunde, mehr brauch ich nicht!

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Dass ich dieses herausfordernde und oft auch schwierige Bürgermeisteramt erhalten habe und es meines Erachtens auch gut ausfülle.

Was fällt Ihnen schwer?

Bei – wohlgemerkt – ungerechtfertigten Angriffen ruhig, sachlich und freundlich zu bleiben. Aber Übung macht auch hier den Meister.

Was ist Ihr großes Talent?

Ausgleichende Moderation; diese ist sehr oft erforderlich, sei es nun bei Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, Mitarbeitenden und vor allem bei den Sitzungen des Gemeinderats und seiner Fachausschüsse und in den Bürgerversammlungen. Dabei umfasst der Begriff Moderation die komplette Gesprächsführung: Alle Beteiligten einbinden, zu Wort kommen lassen, ernst nehmen und alle dazu führen, aus den Vorschlägen die beste Lösung herauszusuchen. Klingt einfach, ist aber oft gar nicht so einfach.

Andreas Herlitz

  • Name des Kandidaten: Andreas Herlitz
  • Alter: 43 Jahre
  • Wohnort: Eckersdorf
  • Bisherige politische Ämter: Ortsvorsitzender CSU Eckersdorf
  • Beruf: Geschäftsführer 
  • Partei/Liste auf der kandidiert wird: CSU/Offene Liste Eckersdorf

Was motiviert Sie dazu Bürgermeister sein zu wollen?

Ich möchte Verantwortung übernehmen für die Gemeinde, in der meine Familie lebt – heute und in vielen Jahren. Für mich ist Politik keine Theorie, sondern eine Aufgabe, die man täglich spürt: in der Kita, auf dem Spielplatz, in der Schule, im Vereinsleben und im Gespräch mit den Menschen vor Ort.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

In vielen Gesprächen habe ich gemerkt, dass sich die Bürgerinnen und Bürger mehr Transparenz, Verlässlichkeit und einen klaren Zukunftsplan wünschen. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich mir gesagt habe: Jetzt möchte ich Verantwortung übernehmen und nicht nur kommentieren.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Als ortsansässiger Unternehmer bin ich es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und diese auch zügig umzusetzen. Ich führe Mitarbeiter, motiviere Teams und weiß, wie wichtig klare Abläufe, Verlässlichkeit und ein respektvoller Umgang miteinander sind. Gleichzeitig gehört für mich wirtschaftliches Denken selbstverständlich dazu: mit Augenmaß zu handeln, sinnvoll zu investieren und verantwortungsvoll mit Geld umzugehen. Diese Erfahrung möchte ich in die Führung unserer Gemeinde einbringen.

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

Der demografische Wandel stellt Eckersdorf vor große Aufgaben. Wir müssen dafür sorgen, dass Menschen jeden Alters hier gut leben können – von jungen Familien bis zu Seniorinnen und Senioren. Dazu gehören generationsübergreifende Wohnformen, barrierefreies Wohnen und vor allem bezahlbarer Wohnraum. Gleichzeitig gilt es, die soziale Infrastruktur und das Miteinander in unseren Ortsteilen zu stärken.

Wie wollen Sie diese angehen?

Mit ehrlicher Kommunikation, klaren Prioritäten und einer engen Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft. Mir ist wichtig, dass Entscheidungen gut erklärt werden und nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entstehen.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

  • Erstens möchte ich für Transparenz sorgen: einen klaren Überblick über laufende Projekte, finanzielle Spielräume und Verpflichtungen der Gemeinde. Nur so können Entscheidungen nachvollziehbar getroffen werden.
  • Zweitens will ich gemeinsam mit Gemeinderat und Verwaltung prüfen, wo wir sinnvoll steuern, Reihenfolgen festlegen und Projekte realistisch umsetzen können – insbesondere bei den Themen Wohnen und Infrastruktur.
  • Und drittens ist mir der offene Dialog besonders wichtig: Entscheidungen müssen verständlich erklärt werden, und die Bürgerinnen und Bürger sollen spüren, dass sie ernsthaft mitgenommen werden.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Mit einer realistischen Haushaltsführung und klaren Prioritäten. Eckersdorf muss dort investieren, wo es langfristig sinnvoll ist – etwa in Wohnen und Infrastruktur – und gleichzeitig alle Fördermöglichkeiten konsequent nutzen. Wachstum soll gesteuert erfolgen, damit die Gemeinde handlungsfähig bleibt, ohne die Bürgerinnen und Bürger unnötig zu belasten.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Dann werde ich mich weiterhin für Eckersdorf engagieren – politisch und gesellschaftlich. Mein Einsatz für die Gemeinde hängt nicht an einem Amt.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Es gibt viele schöne Ecken, aber besonders gern bin ich draußen in der Natur, zum Beispiel auf der Hohen Straße. Dort bekommt man den Kopf frei und trifft fast immer bekannte Gesichter für einen kurzen Plausch.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Viele – vor allem an gemeinsame Feste, Vereine und Begegnungen. Das Miteinander hat Eckersdorf immer ausgezeichnet. Ich bin hier in den Kindergarten und in die Grundschule gegangen. Jetzt sind meine Kinder genau in diesem Alter, und das weckt viele schöne Erinnerungen.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Wir gehen als Familie eigentlich auf jedes Fest im Ort, um die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen wertzuschätzen. Besonders freue ich mich in diesem Jahr auf das Jubiläum „75 Jahre Landjugend Eckersdorf“. Als Vorsitzender des Fördervereins der KiTa Brunnenwiese habe ich dort natürlich auch gleich unsere Unterstützung zugesagt.

Auf welche Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

  • Meine Familie
  • Freunde
  • Ehrliche Gespräche

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Darauf, Verantwortung zu übernehmen – beruflich wie ehrenamtlich – und Dinge voranzubringen, auch wenn sie nicht immer einfach sind.

Was fällt Ihnen schwer?

Geduld zu haben, wenn Prozesse länger dauern, als sie müssten.

Was ist Ihr großes Talent?

Ich habe die Gabe, Menschen zu begeistern, mitzunehmen und zu motivieren. Als Verkäufer und Geschäftsführer ist es meine tägliche Aufgabe, zuzuhören, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam Ziele zu erreichen. Diese Fähigkeit möchte ich auch als Bürgermeister einsetzen – um unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und Eckersdorf gemeinsam voranzubringen.

Robert Bauer

Name des Kandidaten: Robert Bauer

Alter: 43

Wohnort: Eckersdorf

Bisherige politische Ämter: keine

Beruf: Polizeibeamter

Partei/Liste auf der kandidiert wird: Unabhängige Bürgergemeinschaft ( UBG )

Was motiviert Sie dazu Bürgermeister werden zu wollen?

Unabhängig davon, dass ich schon als kleines Kind Bürgermeister werden wollte, kandidiere ich, weil mir die Gemeinde am Herzen liegt und ich Verantwortung für die Zukunft unserer Gemeinde übernehmen möchte. Als Polizeibeamter bin ich es gewohnt, sachlich, transparent, lösungsorientert und fair zu handeln. Diese Erfahrung möchte ich in das Amt des Bürgermeisters einbringen.

Unabhängig, bürgernah und pragmatisch.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Es gab keinen einzelnen Auslöser. Vielmehr ist der Entschluss über längere Zeit gereift – aus den Gesprächen mit den Bürgern und dem Eindruck, dass sich viele eine sachorientierte, unabhängige Kommunalpolitik wünschen. Es wurde deutlich, dass der Wunsch nach frischen Impulsen und einer bürgernahen Führung groß ist. Das hat mich letztendlich ermutigt, mich zu bewerben.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Ich bin kein Berufspolitiker, sondern jemand mit praktischer Führungserfahrung, Sinn für Recht und Ordnung sowie einem klaren Blick für das Machbare. Ich arbeite täglich mit Menschen, treffe Entscheidungen unter Abwägung verschiedener Interessen und lege hierbei großen Wert auf Rechtssicherheit und Transparenz. Diese Perspektive halte ich für eine gute Grundlage für das Amt des Bürgermeisters.

 Was sind die größten Herausforderungen in Ihrer Gemeinde und wie wollen sie diese angehen?

Eine zentrale Herausforderung ist das politische Gegeneinander in der Gemeinde, das einer konstruktiven Entwicklung nicht guttut. In meinem erst vier Monate dauernden Politikdasein habe ich mitbekommen, dass parteipolitische Abgrenzung, Neid und Missgunst einer sachlichen Zusammenarbeit oft im Weg stehen. Hier möchte ich als Bürgermeister moderierend wirken und mehr Einigkeit sowie lösungsorientiertes Miteinander fördern. Daneben stellen der demografische Wandel und der Rückgang gemeinschaftlicher Treffpunkte die Gemeinde vor Aufgaben. Ich halte es für wichtig, Begegnungsorte zu schaffen und zu stärken, um das Miteinander der Generationen und den Zusammenhalt im Ort wieder zu beleben.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

Erstens möchte ich mir schnell und gründlich einen Überblick über alle Aufgaben und laufenden Themen verschaffen und mich fachlich in die Bürgermeisteraufgaben einarbeiten, um Entscheidungen sachlich fundiert treffen zu können.
Zweitens ist mir Transparenz wichtig: Die Bürgerinnen und Bürger sollen einen klaren Überblick über den Ist-Stand aller laufenden Projekte erhalten.
Drittens möchte ich die Gemeinde bürgernäher aufstellen, indem Ansprechpartner, Zuständigkeiten und Wege ins Rathaus unkomplizierter und verständlicher werden.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Ohne detaillierte interne Einblicke wäre es unseriös, den Zustand der Gemeindefinanzen zu bewerten. Mein Ansatz ist daher, mir zunächst einen vollständigen und transparenten Überblick über die finanzielle Situation zu verschaffen. Auf dieser Grundlage möchte ich gemeinsam mit Verwaltung und Gemeinderat Prioritäten setzen, Ausgaben kritisch prüfen und die Gemeinde langfristig finanziell stabil aufstellen.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Mein Engagement für Eckersdorf würde bestehen bleiben. Sei es in der Wählergruppe oder auf andere Weise wie z.b. als Jugendtrainer im Fußballverein. Aber selbst als Bürgermeister würde ich meine Jungs und Mädels nicht im Stich lassen.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Da ist wohl das Sportgelände des TSV Donndorf zu nennen. Die schöne Lage und das gelebte Miteinander – sei es als Spieler, Zuschauer oder im Trainerteam – garantieren immer ein paar schöne Stunden.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Ich habe hier meine gesamte Kindheit verbracht. Das gibt es viele schöne Erinnerungen.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Die Highlights sind die Urlaube mit meiner Familie.

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

Meine Familie

Unsere außergewöhnliche Nachbarschaft

Eckersdorf

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Das ich es geschafft habe, innerhalb weniger Monate – ohne große Vorkenntnisse – eine Wählergruppe mit 20 Gemeinderatskandidaten auf die Beine zu stellen und tatsächlich an der Wahl teilzunehmen und dadurch den Bürgern eine weitere Option zu geben. Und das, obwohl mir auch viele am Anfang gesagt haben: So geht das nicht. Aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg.

 Was fällt Ihnen schwer?

Es fällt mir schwer, nicht jedem gerecht zu werden. Gleichzeitig ist es mir wichtig, transparent und nachvollziehbar Entscheidungen zu treffen.

 Was ist Ihr großes Talent?

Ich kann auch in schwierigen Situationen ruhig bleiben, zuhören und Lösungen finden, die für alle Seiten tragfähig sind.