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Zugverkehr nach Nürnberg läuft wieder Neuer Imbiss „Stern“ öffnet am 15. September Berufsschule zum Schulstart doch noch nicht bezugsfertig

Zuletzt aktualisiert am 08. Februar 2026 | 08:30

Kommunalwahl

Bürgermeister-Wahl 2026 in Fichtelberg  – das sind die Kandidaten

Katharina Müller-Sanke

Die Kommunalwahl am 8. März 2026 rückt näher. In Fichtelberg stellen sich zwei Kandidaten zur Wahl. Sebastian Voit von der CSU ist amtierender Bürgermeister und tritt erneut an. Hans-Georg Braun von den Freien Wählern fordert ihn heraus. 

Hans-Georg Braun

©Hans-Georg Braun
©Hans-Georg Braun
  • Name des Kandidaten: Hans-Georg Braun
  • Alter: 60 Jahre
  • Wohnort: Fichtelberg 
  • Bisherige politische Ämter: Seit 1986 Mitglied bei den Freien Wählern Fichtelberg und seit 7 Jahren im Gemeinderat Fichtelberg.
  • Beruf: kfm. Angestellter
  • Partei/Liste auf der kandidiert wird: Freie Wählergemeinschaft Fichtelberg

Was motiviert Sie dazu Bürgermeister sein zu wollen?

Meine Lebenserfahrung möchte ich für die Weiterentwicklung meiner Heimat einbringen. Bürgermeister sein mit Herz für Jung und Alt, Hand in Hand für eine gute Zukunft.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Mangelnde Transparenz und fehlende Informationen gegenüber dem Gemeinderat und den Bürgerinnen und Bürgern. Die Unzufriedenheit mancher Bürger mit dem Istzustand in der Gemeinde und Rathaus. Die Bürgerinnen und Bürger sollen bei der Wahl die Wahl haben.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

7 Jahre Mitglied im Gemeinderat und verschiedenen Ausschüssen, zB Haupt- und Finanzausschuss, seit vielen Jahren großes Interesse an der Gemeindepolitik. Durch meine mehrjährige Tätigkeit als Kirchenpfleger, ist mir die Verantwortung für Finanzen stets bewusst. Das Ehrenamt ist mir sehr wichtig, ich bin seit über 40 Jahren aktiv bei der Bergwacht und seit einigen Jahren aktiv b ei der Freiwilligen Feuerwehr. Teamarbeit ist mein täglicher Job.

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

Trotz angespannter Haushaltslage, den Ort weiter nach vorne zu bringen.

Wie wollen Sie diese angehen?

Vernünftige Planungen und alle Möglichkeiten für Zuschüsse nutzen.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

  • Schulstandort sichern

  • Kindergartenerweiterung zügig voran bringen

  • bürgerfreundliche Gemeindeverwaltung

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Vernünftige Planung, Ausschöpfen und Beantragen aller Zuschüsse und Förderungen.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Wenn ich nicht als Bürgermeister gewählt werde, aber wieder als Gemeinderat, werde ich mich weiterhin für das Wohl der Gemeinde einsetzen und das mit allen Kolleginnen und Kollegen im Gremium.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Antoniuskirche Neubau und mein Garten.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Da ich hier geboren bin, gibt es zahllose Erinnerungen. Ob in meiner Kindheit das Baden im Fichtelsee, die Hochzeit vor über 40 Jahren in der Antoniuskirche, oder das Heranwachsen meiner Kinder und Enkelkinder miterleben zu dürfen.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Das Jahr ist noch sehr jung, ich lasse mich überraschen, was da noch Tolles kommt.

Auf welche Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

  • Mein Erlebnisse als Ehemann, Vater und Opa.
  • Meinen Glauben.

  • Die Kochkünste meiner Frau.

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Meine Familie und was ich im Leben rückblickend alles schon gemeistert habe.

Was fällt Ihnen schwer?

Diese Frage zu beantworten und eine gute Tafel Schokolade auf mehrere Tage aufzuteilen.

Was ist Ihr großes Talent?

Schwierige Aufgaben nicht als Problem sondern als Herausforderung zu sehen und mit Ruhe und Gelassenheit anzugehen.

Sebastian Voit

©Sebastian Voit
©Sebastian Voit

Name des Kandidaten: Sebastian Voit

Alter: 35

Wohnort: Fichtelberg

Bisherige politische Ämter: Erster Bürgermeister der Gemeinde Fichtelberg

Beruf: Erster Bürgermeister der Gemeinde Fichtelberg

Partei/Liste, auf der kandidiert wird: CSU – Christlich-Soziale Union

Was motiviert Sie dazu, Bürgermeister werden zu wollen?

Ich bin bereits Bürgermeister und stecke mein ganzes Herzblut in dieses Amt. Es ist mir eine echte Herzensangelegenheit, Fichtelberg für Jung und Alt weiterzuentwickeln. Die Arbeit macht mir täglich mehr Spaß, gerade weil Herausforderungen immer da sind und man gemeinsam Lösungen findet.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat, sich zu bewerben?

Mir macht die Arbeit als Bürgermeister einfach große Freude. Man merkt, dass man vorankommt und Dinge bewegen kann. Genau deshalb möchte ich – so wie in den letzten sechs Jahren – auch die nächsten sechs Jahre weitermachen und Verantwortung übernehmen.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Ich verfüge über ein großes Netzwerk, bin ehrgeizig, jung, motiviert und belastbar. Ich kenne die Abläufe, die Herausforderungen und die Themen der Gemeinde und möchte diesen Weg konsequent weitergehen.

Was sind die größten Herausforderungen in Ihrer Gemeinde?

Eine der größten Herausforderungen ist die finanzielle Situation der Gemeinde, die – wie in vielen Kommunen – durch steigende Kreisumlagen angespannt ist. Hinzu kommen notwendige Investitionen, etwa bei der Sanierung von Straßen. Auch die Sicherung des gemeinsamen Schulstandorts sowie der Ausbau der Ganztagsbetreuung sind zentrale Aufgaben.

Wie wollen Sie diese angehen?

So, wie wir es in den letzten sechs Jahren erfolgreich getan haben: mit klarer Priorisierung, enger Abstimmung mit der Rechtsaufsicht und einem verantwortungsvollen Umgang mit den Gemeindefinanzen. Wichtig ist, nur das umzusetzen, was finanziell machbar ist, ohne die Gemeinde übermäßig zu verschulden.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

  1. Die finanzielle Stabilität der Gemeinde weiter sichern
  2. Notwendige Infrastrukturmaßnahmen mit Augenmaß umsetzen
  3. Angebote für Familien, Kinder und Senioren weiter stärken

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Durch konsequente Haushaltsdisziplin, das Nutzen von Förderprogrammen, eine klare Prioritätensetzung bei Investitionen und eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

In erster Linie würde ich gemeinsam mit meiner Freundin erst einmal reisen gehen. Danach würde ich wieder in der freien Wirtschaft arbeiten, da ich jung bin und beruflich flexibel. Unabhängig davon werde ich mich weiterhin ehrenamtlich für meinen Heimatort engagieren – so wie ich es auch bisher getan habe.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Ganz klar der Fichtelsee – egal ob im Sommer oder im Winter. Er ist für mich ein besonderer Ort, um abzuschalten, klare Gedanken zu sammeln, zu entspannen und die Ruhe zu genießen.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Ich bin in Fichtelberg aufgewachsen – vom Kindergarten über die Schule. Viele meiner Freunde leben noch hier. Gemeinsame Treffen, Feste, Gespräche und das Miteinander prägen meine Erinnerungen und zeigen den starken Zusammenhalt im Ort.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Als Familienmensch ist für mich Weihnachten, gemeinsam mit der ganzen Familie, immer ein besonderes Highlight. Gemeindlich gesehen freut man sich jedes Jahr auf das Fichtelberger Oktoberfest, wenn Freunde aus ganz Deutschland zusammenkommen.

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

Auf mein Handy, auf das Reisen und auf die gemeinsame Zeit mit meiner Freundin.

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Darauf, in jungen Jahren Verantwortung übernommen zu haben und wie viele Projekte wir gemeinsam bereits umsetzen konnten. Außerdem bin ich stolz auf meinen Freundeskreis, auf den man sich verlassen kann, und auf meine Familie, die mir den Rücken stärkt.

Was fällt Ihnen schwer?

Entscheidungen zu treffen, bei denen man Nein sagen muss – insbesondere bei Gebührenerhöhungen. Das ist unangenehm, aber in der heutigen Zeit leider manchmal notwendig.

Was ist Ihr großes Talent?

Mein Netzwerk, meine Kommunikationsfähigkeit und das gute Miteinander – Menschen zusammenzubringen und gemeinsam Lösungen zu finden.

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