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Kommunalwahl

Bürgermeister-Wahl 2026 in Hollfeld – das sind die Kandidaten

Moritz Kammerer

Die Kommunalwahl am 8. März 2026 rückt näher. In Hollfeld stellen sich drei Kandidaten zur Wahl. Hartmut Stern von der BüFo ist amtierender Bürgermeister, Thorsten Ross (WGL) und Tobias Ott (CSU) fordern ihn heraus. 

Hartmut Stern

  • Name des Kandidaten: Hartmut Stern
  • Alter: 53 Jahre
  • Wohnort: Hollfeld
  • Bisherige politische Ämter: 1. Bürgermeister der Stadt Hollfeld
  • Beruf: Dipl. Bauingenieur (FH)
  • Partei/Liste auf der kandidiert wird: BürgerForum Hollfeld Stadt + Land, Liste 7 / Platz 1

Was motiviert Sie dazu Bürgermeister sein zu wollen?

Die begonnen Projekte fertig zu stellen.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Der Spaß an meiner Aufgabe.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Mein beruflicher Werdegang.

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

Kanalsanierung, Glasfaserausbau, Baulanderschließung, Schulsanierung, Angebote für alle Generationen in Hollfeld erhalten, Bauland schaffen für junge Familien, Arbeitsplätze sichern.

Wie wollen Sie diese angehen?

Gemeinsam mit Verwaltung und Stadtrat

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

Alles was begonnen wurde, muss weitergeführt werden.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Einnahmen durch den Ausbau von erneuerbaren Energien (Windräder).

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Das kann ich mir nicht vorstellen, aber wenn es so ist, dann wird die Welt auch weitergehen.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Mein Zuhause.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Kindheit, weil am Land aufgewachsen.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

In 2025: Pumptrack und Fertigstellung LIDL Kühlgutlager – Baubeginn und Fertigstellung in einem Jahr.

Auf welche Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

Auf meine Familie

Worauf sind Sie persönlich stolz?

auf meinen beruflichen Werdegang..

Was fällt Ihnen schwer?

Geduld, mir gehen die Dinge meist zu langsam..

Was ist Ihr großes Talent?

Große Lebenserfahrung in vielen Bereichen, die mir bei meiner täglichen Arbeit sehr helfen.

Thorsten Ross

  • Name des Kandidaten: Thorsten Ross
  • Alter: 46 Jahre
  • Wohnort: Freienfels/Hollfeld
  • Bisherige politische Ämter: Stadtrat und Fraktionssprecher der Wahlgemeinschaft Hollfeld Land, Kreisrat im Landkreis Bayreuth (WG Landkreis Bayreuth)
  • Beruf: Leitung Qualitätslabor
  • Partei/Liste auf der kandidiert wird: Wahlgemeinschaft Hollfeld Land

Was motiviert Sie dazu Bürgermeister werden zu wollen?

Ich will weg von Entscheidungen hinter verschlossenen Türen. Legen wir die Karten auf den Tisch und treffen gemeinsam eine gute Entscheidung.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Die Unzufriedenheit mit dem aktuellen politischen Diskurs. Wer kritisch fragt, ist ein Gegner. Wer nicht der gleichen Meinung ist, wird zum Feind. Für mich ist das zu wenig demokratisch – gerade angesichts der Herausforderungen und der finanziellen Situation ist das mehr als kontraproduktiv und führt zu Vertrauensverlust.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Meine Führungserfahrung und die Mischung aus Teamplayer und Führungskraft in einer Person. Zudem meine Fähigkeit, Situationen zu moderieren und gemeinsam tragfähige Lösungen mit allen Beteiligten zu finden.

Was sind die größten Herausforderungen in Ihrer Gemeinde?

Der Vertrauensverlust zwischen Bürgermeister, Stadtrat und Bevölkerung sowie die finanziell angespannte Situation.

Wie wollen Sie diese angehen?

Wir werden gemeinsam und transparent festlegen, wann wir was umsetzen und wie wir es umsetzen. Das schafft Akzeptanz und Verständnis.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

Eine bürgerfreundliche, digitale und kompetente Verwaltung aufbauen. Bauland in der Stadt und in den Ortsteilen schaffen. Hollfeld für Menschen und Unternehmen attraktiver machen.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Mit einem besser moderierten Stadtrat und einem gut geführten Rathaus kann Hollfeld positiv wahrgenommen werden. Das macht die Stadt für Unternehmen interessanter. Demografischer Wandel und Fachkräftemangel werden zentrale Herausforderungen sein. Hier können Unternehmen gemeinsam mit der Gesamtschule und einem leistungsfähigen Gewerbegebiet gegensteuern – die Kommune kann sie dabei unterstützen.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Dann werde ich meine aktuelle berufliche Rolle als Führungskraft weiterführen.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Das Kainachtal, weil es eine besonders erholsame Stimmung vermittelt.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Das lange unbewohnte Schloss Freienfels wurde inzwischen in privater Hand saniert und ist wieder bewohnt. Diesen Idealismus finde ich herausragend.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Die jüngste Podiumsdiskussion des Nordbayerischen Kuriers in der Stadthalle, bei der die Persönlichkeiten aller Kandidaten gut erkennbar waren.

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

Familie, Zusammenhalt und Vereinsleben.

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Auf meinen ehrenamtlichen und beruflichen Werdegang. Mit Beharrlichkeit, Gesprächen und Empathie erreicht man oft mehr als mit „Hau-Ruck“.

Was fällt Ihnen schwer?

Dinge, die nicht gut laufen, nicht anzusprechen. Ich bin ein Freund klarer Worte – auch wenn sie nicht immer angenehm klingen.

Was ist Ihr großes Talent?

Mit allen Menschen auf Augenhöhe zu kommunizieren, sie ernst zu nehmen und gleich zu behandeln.

Tobias Ott

  • Name des Kandidaten: Tobias Ott
  • Alter: 40 Jahre
  • Wohnort: Hollfeld
  • Bisherige politische Ämter: Stadtrat Hollfeld (Stv. CSU Fraktionsvorsitzender)
  • Partei/Liste auf der kandidiert wird: CSU (für den Kreistag Junge Liste)
  • Beruf: Religionslehrer (i.K.)

Was motiviert Sie dazu Bürgermeister werden zu wollen?

Mein Herz schlägt für Hollfeld: für‘s Ehrenamt, für unsere Familien und unsere gemeinsame Zukunft von Hollfeld und seinen Ortsteilen.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Die Unstimmigkeiten in den letzten Monaten innerhalb des Hollfelder Stadtrates, zahlreiche Fehlentscheidungen und die Motivation, dass ich es besser machen will!

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Neben sechs Jahren Erfahrung als Stadtrat bin ich eigentlich Pastoralreferent: die Strukturen der kirchlichen Verwaltung sind denen der kommunalen sehr ähnlich. In dieser Kombination, mit der Kompetenz, mit Menschen gut umzugehen, ist eine Einarbeitung innerhalb kürzester Zeit zum Wohle unserer Stadt sehr schnell möglich.

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

Die finanzielle Lage, ein Mangel an Arbeitsplätzen und Bauland.

Wie wollen Sie diese angehen?

Ein erster Schritt ist das Gewerbegebiet mit Leben zu füllen und Hollfeld als Standort attraktiv zu machen, damit Gewerbesteuereinnahmen fließen. Damit hängt die Situation mit den Arbeitsplätzen zusammen, die sich dann gleichzeitig mit regelt. Ein erster Schritt ist mit dem angestoßenen Baugebiet Hollfeld West bzgl. Bauland gemacht. Darüber hinaus müssen Gespräche mit dem Investor zur Erschließung der 13 Bauparzellen am Hirtenberg geführt werden und wir müssen das Baugebiet Weiher Hu voran bringen, damit junge Familien auch eine richtige Wahl bei der Entscheidung für ihre Zukunft haben.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

Das Gewerbegebiet mit attraktiven Firmen füllen, die Baugebiete voran bringen und den Stadtrat wieder an einen Tisch bringen, damit Hollfeld die Außenwirkung bekommt, die wir verdienen!

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Hollfeld attraktiv machen: für junge Familien, aber auch fürs Gewerbe, damit die Steuereinnahmen steigen!

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Mich zum Wohle Hollfelds weiterhin mit Herzblut im Stadtrat einsetzen.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Mein Kletterbaum am Hirtenberg oberhalb unseres Freibades.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Das Pfarrfest am 15. August mit der Lichterprozession, unser Altstadtfest am Marienplatz und unser Engagement mit dem Förderverein unseres Freibades während Corona.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Unser Pfarrfest am 15. August bei dem ich schon als kleiner Kerl mitgewirkt habe und heute als stellvertretender PGR-Vorsitzender mitarbeite.

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Auf meinen Antrag zum Baugebiet Hollfeld West und darauf, dass ich fast alle Stadträte an einen Tisch hinter mich gebracht habe.

Was fällt Ihnen schwer?

Ungerechtigkeiten zu ertragen und wahrzunehmen.

Was ist Ihr großes Talent?

Menschen an einen Tisch zu bekommen und für etwas zu begeistern!