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Kommunalwahl

Bürgermeister-Wahl 2026 in Pegnitz – das sind die Kandidaten

Die Kommunalwahl am 8. März 2026 rückt näher. In Pegnitz stellen sich  vier Kandidaten zur Wahl.  Wolfgang Nierhoff  von der PEG ist amtierender Bürgermeister und tritt erneut an. Die Herausforderer sind Dr. Sandra Huber vom Bündnis90/DIE GRÜNEN, Peter Kraus von der SPD und Stefan Krieg CSU/FW

Wolfgang Nierhoff

  • Name des Kandidaten: Wolfgang Nierhoff
  • Alter: 55
  • Wohnort: Pegnitz
  • Bisherige politische Ämter: Stadtrat vom 01.05.2008 bis 30.04.2020 (2. Bürgermeister vom 01.05.2014 bis 30.04.2020). Seit 01.05.2020 Erster Bürgermeister
  • Beruf: Erster Bürgermeister
  • Partei/Liste auf der kandidiert wird: Pegnitzer Gemeinschaft (PEG)

Was motiviert Sie dazu Bürgermeister werden zu wollen?

Ich möchte die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen und gemeinsam mit der Verwaltung den Schuldenabbau vorantreiben sowie die begonnenen Projekte abschließen.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Nein, gab es nicht. Ich möchte die begonnene Arbeit mit meiner hervorragenden Verwaltung weiterführen.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Die Erfolge der vergangenen sechs Jahre.

Was sind die größten Herausforderungen in Ihrer Gemeinde?

Weiterer Schuldenabbau, Verbesserung der finanziellen Situation des CabrioSols.

Wie wollen Sie diese angehen?

Weiterführung der bisherigen Arbeit der letzten sechs Jahre.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

Siehe Frage 1 und 3

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Seit 2020 ist es gelungen, die Einnahmen aus der Gewerbesteuer konstant zu halten und in den letzten Jahren deutlich zu steigern und gleichzeitig die Schulden im städtischen Haushalt massiv zu reduzieren. Ich möchte mit einer professionellen Wirtschaftsförderung natürlich weiterhin gute Gewerbesteuerzahler „an Land ziehen“. Ich setze meine bisherige erfolgreiche Strategie zum Schuldenabbau fort (Der massive Schuldenabbau wurde sowohl in der Präsentation zur Bürgerversammlung als auch in der Haushaltsverabschiedung dargestellt. Nachzulesen ist das unter www.pegnitz.de)

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Ich werde weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger mit Herzblut kommunalpolitisch tätig bleiben.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Ich bin größtenteils nur zu Fuß unterwegs. Dabei bin ich oft selbst überrascht, wie viele tolle Plätze ich immer wieder neu entdecke. Somit wechseln meine Lieblingsplätze immer wieder. Mal zieht es mich zu einem ruhigen Platz, mal zu einem versteckten Blickwinkel über die Dächer der Stadt, mal zu einem gemütlichen Caféplatz. Tatsächlich bin ich auch sehr gerne zu Hause in der Hängematte zwischen meinen Streuobstbäumen.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Unbeschwerte Kindheit in sehr schöner Umgebung mit netten Menschen.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Der Urlaub mit meiner geliebten Frau.

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

Meine Frau, den Süßigkeitenschrank im Vorzimmer, die Begegnungen mit meinen Pegnitzerinnen und Pegnitzern.

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Die Ergebnisse für die Stadt Pegnitz, welche zusammen mit der Verwaltung und mir erreicht wurden.

Was fällt Ihnen schwer?

Eine meiner Schwächen ist der Umgang mit Ungerechtigkeit und Ungleichbehandlung, diese lässt mich auch mal impulsiver werden. Es fällt mir außerdem schwer, zu akzeptieren, dass man nicht mit allen Menschen gleich gut sein kann. Meine Oma sagte immer: „Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann!“

Was ist Ihr großes Talent?

Mir wird häufig attestiert, dass ich ein sehr guter Netzwerker und Organisator bin, der durch seine kommunikative Art immer nahe an den Menschen ist und sich der Sorgen und Nöte der Anderen annimmt.

Dr. Sandra Huber

  • Name der Kandidatin: Dr. Sandra Huber
  • Alter: 51
  • Wohnort: Pegnitz
  • Bisherige politische Ämter: Zweite Bürgermeisterin, Stadträtin, Kreisrätin
  • Beruf: Koordinatorin des Promotionsprogramms der Bundesagentur für Arbeit
  • Partei/ Liste auf der kandidiert wird: B90/DIE GRÜNEN

Was motiviert Sie dazu Bürgermeisterin werden zu wollen?

Ich möchte Bürgermeisterin werden, damit ich die Chancen nutzen kann, die der jetzige Bürgermeister liegen lässt.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Als Zweite Bürgermeisterin sehe ich viele Dinge, die ich gerne besser machen möchte.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Ich kenne das Rathaus und die Verwaltung in der Stadt Pegnitz, habe bereits Stadtratssitzungen geleitet und Entscheidungen im Rathaus getroffen. Meine langjährige Berufserfahrung in der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, einer großen Bundesbehörde, u.a. als Persönliche Referentin, kommt mir zugute.

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

Die Balance zwischen Schuldenabbau und Sparhaushalten auf der einen Seite und den wichtigen Investitionen in die Zukunft auf der anderen. Zudem erleben wir gerade eine Wirtschaftskrise, sehr deutlich z.B. bei den Automobilzulieferern in unserer Region. Und nicht zuletzt wird unsere Demokratie angegriffen!

Wie wollen Sie diese angehen?

Was die Wirtschaft angeht, müssen wir als Stadt Pegnitz unsere verkehrsgünstige Lage an Bahn und Autobahn in der Mitte zwischen Nürnberg und Bayreuth ausspielen. Mein Pegnitz soll ein Ort sein, in dem sich innovative und kreative Menschen wohl fühlen. An Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Klimaschutz dürfen wir nicht sparen – die sichern unsere Zukunft. In Sachen demokratische Werte, Menschenrechte, Gleichberechtigung und Toleranz müssen wir uns klar positionieren statt einzuknicken!

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

  • 1. Die Chancen der Erneuerbaren Energien nutzen und damit Geld verdienen
  • 2. Arbeitsabläufe in der Stadtverwaltung besser strukturieren, so wie ich es aus meinem Arbeitsalltag kenne.
  • 3. Die vielen hochkompetenten und engagierten Menschen in Pegnitz besser vernetzen um gemeinsam noch mehr zu erreichen.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

  • 1. Wie gesagt, sehe ich großes Entwicklungspotenzial bei Erneuerbare Energien. Sieben kommunale Windräder werfen bereits jetzt Gewinne für uns als Stadt Pegnitz ab. Warum CSU, Freie Wähler und auch der jetzige Bürgermeister diesen Weg nicht entschlossen weitergehen wollen, kann ich nicht verstehen!
  • 2. Weiter ist es wichtig, bei allen Investitionen die langfristigen Kosten immer im Blick haben.
  • 3. Durch Innenentwicklung können wir langfristig Geld für teure Straßen und Erschließung sparen.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie, mache mehr Sport und widme mehr Zeit dem Lesen und der Kultur.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Da gibt es viele: die Burgruine Hollenberg, der Urban Garden am Wiesweiher oder das „Frische Art“

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Wenn ich an meine Kindheit und Jugend denke: viele Nachmittage im Freibad, Skifahren in Bodendorf, Partys am Grillplatz, Eislaufen im Eistadion.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Das Waldstock-Festival im Juli

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

Familie, Freiheit, Demokratie

Worauf sind Sie persönlich stolz?

meine Kinder

Was fällt Ihnen schwer?

„Nein“ zu sagen

Was ist Ihr großes Talent?

Sachlichkeit und Ruhe bewahren

Peter Kraus

  • Name des Kandidaten: Peter Kraus
  • Alter: 59 Jahre – am Wahltag werde ich 60
  • Wohnort: Pegnitz – Bronn
  • Bisherige politische Ämter: Mitglied des Vorstandes der Pegnitz SPD
  • Beruf: Unternehmensberater – Unternehmensentwickler in der internationalen Wirtschaft
  • Partei/Liste auf der kandidiert wird: SPD

Was motiviert Sie dazu Bürgermeister werden zu wollen?

Weil ich überzeugt bin, dass unsere Stadt mehr kann!

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Ja, ich möchte Pegnitz etwas zurückgeben, was ich als Wahl-Bronner und Herzens-Pegnitzer seit mittlerweile 26 Jahren in dieser für mich wunderbaren Stadt erhalten habe. Ich sehe es als privilegiert und einzigartig an hier meine Heimat gefunden zu haben. Jetzt will ich all mein Können und meine Erfahrung in den Dienst unserer Stadt stellen.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Ich bin Unternehmensberater und Unternehmensentwickler in der internationalen Wirtschaft. Als Geschäftsführer, Teamplayer, Macher mit internationalem Blick und lokaler Verwurzelung weiß ich, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und Menschen mit hoher sozialer Kompetenz zu führen.

WAS ZEICHNET MICH AUS:

  • Führungskompetenz & Umsetzungsstärke: Ich habe Unternehmen aufgebaut, Teams geführt, Projekte weltweit realisiert – jetzt will ich dieses Können in den Dienst unserer Stadt stellen.
  • Vision & Realitätssinn: Ich denke in Konzepten, aber verliere nie die Menschen aus dem Blick. Ich höre zu und handle lösungsorientiert.
  • Kommunikativ & verbindend: Ich stehe für Transparenz, Bürgerbeteiligung und einen Stil des Miteinanders – mit Verwaltung, Stadtrat, Wirtschaft, Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern.

Politik bedeutet für mich: Zuhören und Dialog, mit Respekt und Offenheit. Denn gute Politik entsteht im MITEINANDER.

Ich werde mit Transparenz, Respekt, Entschlossenheit und Verlässlichkeit die Stadt Pegnitz mit all seinen Ortsteilen in eine sichere und gute Zukunft führen.

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

1.) Die finanzielle Situation der Gemeinde,

2.) Leerstand der Innenstadt

3.) Zukunftsfähigkeit der Stadt

Wie wollen Sie diese angehen?

1.) Ich verbinde Kommunalpolitik mit meinem starken Erneuerungswillen.  Ich habe einen Plan und ich habe eine klare Vorstellung, wohin ich Pegnitz entwickeln werde: ZUR STADT DER CHANCEN FÜR ALLE. Ich stehe für ein zukunftsfähiges Pegnitz!

Eine starke Finanz.- & Wirtschaftskraft ist das Rückgrat einer lebenswerten und zukunftsorientierten Stadt. Deshalb setze ich mich dafür ein, Pegnitz finanziell und als Wirtschaftsstandort gezielt zu stärken – durch eine Vision die Realität wird.

„PEGNERGIE 365°“ –

Der Pegnitzer Weg zur Energieautarkie 2046“ für eine energieautarke, klimaneutrale Stadt Pegnitz, die ihre Strom- und Wärmeversorgung lokal erzeugt, speichert und nachhaltig nutzt, unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.“

Der Pegnitzer Weg zur Energieautarkie 2046“ – Es ist der Weg in eine neue Energiezukunft.

  • Er wird Pegnitz günstig, effizient und sicher mit nachhaltigem Strom und Wärme versorgen, unabhängig von Energiekonzernen mit ihren Großkraftwerken und unabhängig von politischen Weltlagen, die Preise in die Höhe treiben oder Versorgungskrisen auslösen.
  • Es geht darum, möglichst 100 Prozent der Primärenergie zu nutzen.
  • Sonne, Wind, Biomasse, Abwärme, wir werden alle Ressourcen nutzen.
  • Mein Vorbild ist die Natur. Klimaschutz ist Menschenschutz.
  • Mein Vorbild – Der Wunsiedler Weg

https://energiewinde.orsted.de/klimawandel-umwelt/wunsiedel-energiewende-pionier-bayern-erneuerbare-energien

www.energiebauern.com

2.) Wir entwickeln ein sorgfältig ausgewähltes Innenstadt-Quartier aus kleinen Läden und Handwerksbetrieben: das PegnitzWerk. Herzstück ist ein Regio-Kaufhaus für Selbstvermarkter mit regionalen Produkten, verteilt auf mehrere Gebäude&Läden. Vorhandenes trifft auf temporäre Pop-ups von Kleinstbetrieben. Handwerk mit Alleinstellungsmerkmal, gemeinsames Branding und Events schaffen Frequenz und machen es zum Ziel statt Durchgangsort. Grundlage ist eine Bedarfsanalyse mit den Bürgerinnen und Bürgern.

3.) Ich werde  Pegnitzer Potenziale heben, diesen Weg gehen und unsere Stadt erfolgreich in die Zukunft führen.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

Ein Rathaus der offenen Tür mit offenen Sprechzeiten für die Bürgerinnen und Bürger schaffen und zugleich das Jugendparlament wiederbeleben.

PEGNERGIE 365° auf den Weg bringen.

Den Leerstand in der Innenstadt konzeptionell beseitigen.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Pegnitz ist eine Stadt der Konsolidierung. Diese solide Ausgangslage wollen wir nutzen, um gezielt gestaltend zu wirken: durch kluge Investitionen in Infrastruktur, Wirtschaftsförderung, Bildung und Freizeitangebote. So stärken wir langfristig den Haushalt, erhöhen die Lebensqualität und schaffen eine Stadt, die attraktiv für Bürgerinnen, Unternehmen und Besucher bleibt.

Ehrliche Kassenlage und strukturelle Konsolidierung: Ausgaben überprüfen, Verwaltungsprozesse modernisieren, Investitionen priorisieren. Wirtschaft stärken statt nur Hebesätze erhöhen, Gebühren & Entgelte fair und kostendeckend, Fördermittel strategisch nutzen. Investieren, um Kosten zu senken. Start von PEGENERGIE365° – ein energieautarkes Pegnitz mit lokaler Strom- und Wärmeversorgung, gespeichert und genutzt, unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, außer das ich ja nicht um ein Amt kandidiere, sondern für Verantwortung über ein wunderbares Pegnitz mit all seinen Bürgerinnen und Bürgern. Ich sehe die Arbeit im Stadtrat nicht als Trostpreis an, sondern werde auch hier mit all meiner Kraft, Erfahrung und meinen frischen Ideen meinen Dienst für eine gute Zukunft für Pegnitz einbringen.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Mein Lieblingsplatz in Pegnitz ist der Blick vom Schlossbergturm. Von hier aus kann ich die ganze Stadt überblicken: die Dächer, den Marktplatz und alle Ortsteile. Besonders morgens, wenn die Sonne über den Hügeln aufgeht, wirkt alles friedlich und schön. Ich setze mich gern auf eine Bank, genieße die Ruhe und spüre, wie ich mit der Natur und meiner Stadt verbunden bin. Dieser Ausblick ist für mich ein Ort der Entspannung, Inspiration und Freude.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Ja, die erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit in der Frauenfußball –  Abteilung des FC Pegnitz.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

8.3.2026 – Meine Wahl zum BM der Stadt Pegnitz – der Tag an dem ich meinen 60. Geburtstag feiere.

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

Meine Familie – In Pegnitz daheim zu sein – In der Demokratie leben zu können.

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Das ich für Pegnitz als BM Kandidat antreten darf.

Was fällt Ihnen schwer?

Mich in Geduld zu fügen.

Was ist Ihr großes Talent?

Menschen zu begeistern.

Stefan Krieg

Name des Kandidaten: Stefan Krieg
Alter: 46
Wohnort: Pegnitz
Bisherige politische Ämter: Ortsvorsitzender CSU-Pegnitz (seit 20218), Stadtrat der Stadt Pegnitz in der CSU-Fraktion (seit 2023)

Partei/ Liste auf der kandidiert wird: Gemeinsamer Bürgermeister Kandidat der CSU/FWG Pegnitz (ohne Listenplatz auf einer der beiden Listen)

Was motiviert Sie dazu Bürgermeister werden zu wollen?

Ich sehe großes Potenzial für Pegnitz. Gleichzeitig spüre ich, dass viele Bürgerinnen und Bürger Veränderung wollen – aber nicht über ihre Köpfe hinweg. Unsere Stärke liegt darin, pragmatisch, lösungsorientiert und zügig mit der Bürgerschaft zu handeln. Genau das möchte ich einbringen.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Meine Arbeit im Stadtrat in den vergangenen Jahren hat mir gezeigt, wie viel möglich wäre, wenn man zuhört und Dinge konsequent angeht. Gleichzeitig hat mich die Unterstützung und der Rückhalt innerhalb meiner politischen Familie bestärkt, diesen Schritt zu gehen.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Ich bin keiner, der nur redet. Ich höre zu, überlege und packe an. Mich selbst nehme ich nicht so wichtig – Verantwortung, das Amt und die Menschen schon.

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

Die Zusammenarbeit im Stadtrat zu stärken, dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen voranzubringen und zentrale Themen wie unser CabrioSol zukunftsfähig aufzustellen.

Wie wollen Sie diese angehen?

Ich stehe für einen anderen Arbeitsstil: respektvoll, transparent und verbindlich. Entscheidungen sollen verständlich erklärt und mit angemessener Geschwindigkeit getroffen werden. Jede Bürgerin und jeder Bürger wird gehört.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

Mehr Bürgernähe: Offene Bürgersprechstunden in allen Ortsteilen, digitale Informationen zu Anliegen und Verwaltungswegen.

Moderne Verwaltung: Digitale Bürgeradresse, Zusammenlegung von Verwaltungsstellen und Einführung einer Einhaus-Politik.

Familien & Gemeinschaft: Familienfreundliche Bad- und Saunapreise, Kultur- und Kreativbudget für Schulen, Kitas und Jugend, Stärkung des Ehrenamts und generationenübergreifende Angebote.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Ich werde konsequent priorisieren: Projekte aus der Vergangenheit abschließen, kritisch prüfen oder – wo nötig – beenden. Danach werden Aufgaben neu bewertet nach Dringlichkeit, Nutzen und Umsetzbarkeit. Bei Investitionen setze ich auf Funktionalität statt Prestige. Über die politischen Strukturen von CSU und FWG und über die Parteigrenzen hinaus nutze ich gezielt Kontakte und Gremien, um Fördermittel sinnvoll auszuschöpfen. Die Konsolidierung fortführen, Kosteneinsparung durch mehr Eigenleistung (eigene Planung) erzielen.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Ich werde mich weiterhin engagiert in meiner politischen Arbeit einbringen, meine Aufgabe als CSU-Ortsvorsitzender fortführen und meine Heimat Pegnitz aktiv mitgestalten.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Pegnitz hat viele schöne Orte. Wenn ich mich für einen entscheiden muss, dann der Wiesweiher – ein lebendiger Treffpunkt und gleichzeitig ein Ort der Ruhe und Erholung.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Ich bin in Pegnitz aufgewachsen. Der Schloßberg (Gregorie, Sommernachtsfest am Schloßberg), das Freibad mit Eisstadion, das frühere Altstadtfest in der Lindenstraße und die Kirchweihen in den Ortschaft wo Verwandte wohnten.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Die Kommunalwahl 2026 mit Bürgermeisterwahl in Pegnitz und die Kreistagswahl im Landkreis Bayreuth– sie ist eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft unserer Stadt unsern Landkreis und für mich.

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

Meine Familie mit meiner Partnerin Sandra, meine Freunde und den inneren Antrieb, etwas bewegen zu wollen.

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Auf meinen bisherigen familiären, beruflichen und politischen Weg, den ich mir durch Engagement, Arbeit/Fleiß und Verantwortung aufgebaut habe. Und ganz besonders auf meine Kinder.

Was fällt Ihnen schwer?

Manchmal Geduld – besonders dann, wenn Dinge unnötig verzögert werden.

Was ist Ihr großes Talent?

Ich habe ein gutes Gespür für Menschen und denke gerne kreativ in Lösungen und gehe mit einem guten Gefühl an die Sache ran. Im Quereinstig zu einer Sache kann ich mich gut reinversetzen und bleibe hartnäckig und fleißig bis ich an Ziel komme.