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Lkw brennt auf der A9 am Bindlacher Berg aus A9 bei Bayreuth: Diese Auffahrten sind am Mittwoch gesperrt  Zugverkehr nach Nürnberg läuft bald wieder

Zuletzt aktualisiert am 02. Februar 2026 | 15:33

Kommunalwahl

Bürgermeister-Wahl 2026 in Plech – das sind die Kandidat/-inn/-en

Katharina Müller-Sanke

Die Kommunalwahl am 8. März 2026 rückt näher. In Plech stellen sich vier Kandidat/-inn/-en zur Wahl. Heidi Gentsch (SPD), Stefan Ditl (ÜWG), Peter Landmann (CSU) und Werner Schlicker (WG Bernheck).

Peter Landmann

©Peter Landmann
©Peter Landmann

Name des Kandidaten: Peter Landmann
Alter: 63
Wohnort: Bernheck
Bisherige politische Ämter: Gemeinderat seit 2020
Beruf: Betriebswirt
Partei/ Liste auf der kandidiert wird: CSU

Was motiviert Sie dazu BürgermeisterIn werden zu wollen?

Es wird Zeit, dass sich unsere Gemeinde weiterentwickelt in ALLEN ORTSTEILEN. Ich möchte bürgernahe Politik machen und ein Bürgermeister für alle Bürger sein.
Wir müssen in unserer Gemeinde Anreize schaffen, dass sich Familien neu ansiedeln bzw. in der Gemeinde bleiben. Momentan geschieht das nicht.
Die Erweiterung der Kita wird nun endlich 2026 fertiggestellt und die Kinderbetreuung sollte dann gesichert sein.
Aber wir hätten hier wir viel Geld sparen können, wenn man das Projekt schneller und konsequenter vorangetrieben worden wäre.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Ja, als vor Ende 2024 die 3. Bürgermeisterin zurückgetreten ist. Da wurde nicht mal daran gedacht, dass hier einer der Mitbewerber aus der letzten Bürgermeisterwahl, die 2020 viele Stimmen bekommen haben, nachrücken und bei den Projekten der Gemeinde unterstützen könnte.
Nach Meinung des 1. und 2. Bürgermeisters wurde jetzt auf einmal gar kein 3. Bürgermeister mehr gebraucht. Wahrscheinlich haben sie angesichts der anstehenden Wahlen Konkurrenz gefürchtet. Das hat mit Demokratie nichts zu tun. Es geht hier um das Wohl der Gemeinde und nicht um persönliche Befindlichkeiten.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Ich habe eigenständig Verbrauchermärkte/ Center mit XX Millionen Umsatz und XX Mitarbeitern erfolgreich und gewinnbringend geleitet.
Da ist der Haushalt und die Belegschaft der Marktgemeinde nur ein Bruchteil. Gleichzeitig reizt mich die Aufgabe.

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

Fertigstellung der Kita unter Einhaltung der Kosten.
Das gleiche trifft für die Kläranlage zu. Auch hier müssen Kosten eingehalten werden, um die Belastung der Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten. Weitere sinnvolle Ansiedlungen im Gewerbegebiet (aber keine Konkurrenzbetriebe für unsere ortsansässigen Betriebe)

Wie wollen Sie diese angehen?

Mir ist es wichtig, auf die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einzugehen und zuzuhören. Durch meine berufliche Erfahrung bin ich sehr vertraut mit den Themen Controlling, Finden kostenorientierter Lösungen und Mitarbeiterführung. Das alles hilft mir, die vielen offenen Baustellen in Plech anzupacken und auch abzuschließen.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

  • Schaffung von Bauplätzen in allen Ortsteilen
  • Karls Erlebnis-Dorf bei der Umsetzung unterstützen, hier haben auch alle Mandatsträger in der CSU ihre Unterstützung zugesagt.
  • Neue große Projekte erstmal zurückstellen, bis wir wieder über ausreichend Finanzmittel verfügen.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Einhaltung Haushalt und Kosteneinhaltung der laufenden Projekte
Sparen, wo es Sinn macht
Neuansiedlungen im Gewerbegebiet, indem man die freien Flächen auch anbietet und aktiv vermarktet

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Gewählt wird der Bürgermeister von Bürgerinnen und Bürgern. Auch wenn ich nicht gewählt werde, werde ich weiter politisch aktiv bleiben

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Wir haben bei uns so viele schöne Plätze, wir sind gut versorgt mit Höhlen und Naturplätzen z.B. dem Kuckucksloch.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Ja, dass wir es geschafft haben, die Stromtrasse zu verhindern.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Natürlich dieses Jahr die Wahlen.

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

  • in freiheit leben
  • in einer Demokratie leben
  • auf meine Familie

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Auf meine Familie und auf das, was wir uns geschaffen haben.
Auf meine berufliche Kariere
Darauf, dass ich Bürgermeister- und Kreistagskandidat sein darf.

Was fällt Ihnen schwer?

Geduld zu halten

Was ist Ihr großes Talent?

Ich kann zuhören, Lösungen finden und motivieren.

Stefan Ditl

©Stefan Ditl
©Stefan Ditl

Name des Kandidaten: Stefan Ditl 
Alter: 56 Jahre
Wohnort: Plech
Bisherige politische Ämter: Gemeinderat seit 2014
Beruf: Industriemeister Nachrichtentechnik – jetzt Pensionär
Partei/ Liste auf der kandidiert wird: Überparteiliche Wählergruppe Plech / ÜWG Plech

Was motiviert Sie dazu BürgermeisterIn werden zu wollen?

Die Aufgaben und Herausforderungen, die ein Bürgermeister zu stemmen hat. Ist mit Sicherheit nicht immer einfach aber genau das motiviert mich dazu zu kandidieren.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Nein, die Entscheidung fiel nach gründlicher Überlegung.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Ich war die letzten 20 Jahre meines Berufslebens als Teamleiter und stellvertretender Ressortleiter bereits im Management tätig. Ich sehe hier Parallelen zum Bürgermeisteramt. Zudem habe ich durch meine 12 jährige Zugehörigkeit im Gemeinderat vieles an Verwaltungsarbeit einer Gemeinde dazugelernt. Der Umgang mit Menschen ist ein weiterer Punkt der für mich spricht.

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

Erschließung von neuem Bauland für Wohnbau und Seniorenanlage.

Wie wollen Sie diese angehen?

Geeignete Flächen suchen und Grunderwerb mit den Eigentümern verhandeln.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

  • Eben genannte Erschließung von Bauland für Wohnbau und Seniorenanlage
  • die Beseitigung der Leerstände im Gewerbegebiet
  • eine sinnvolle Erweiterung des Gewerbegebiets.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Wirtschaftlich Haushalten und Einnahmequellen, z.B. durch Gewerbe, generieren.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Da finde ich bestimmt einiges. Nix tun ist mit Sicherheit nichts für mich.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Die Natur rund um Plech.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Da fallen mir all die Festlichkeiten ein die die Plecher Vereine traditionell organisieren.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Die Kommunalwahlen im März.

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

  • Auf meine Familie
  • auf mein Hobby als Imker
  • auf Plech als meinen Lebensmittelpunkt

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Auf das, was ich in meinem bisherigen Leben erreicht habe.

Was fällt Ihnen schwer?

Sachen nicht zu Ende bringen zu können, die ich mir in den Kopf gesetzt habe.

Was ist Ihr großes Talent?

Ruhe bewahren.

Heidi Gentsch

©D. Gentsch
©D. Gentsch

Name der Kandidatin: Heidi Gentsch
Alter: 61 Jahre
Wohnort: Plech
Bisherige politische Ämter: Marktgemeinderätin – davon 18 Jahre Jugendbeauftragte, stellv. Vertrauensfrau im Kirchenvorstand
Beruf: Einzelhandelskauffrau
Partei/ Liste auf der kandidiert wird: SPD

Was motiviert Sie dazu BürgermeisterIn werden zu wollen?

Ich gestalte seit 2001 meine Heimat als Gemeinderätin mit, dies möchte ich als Bürgermeisterin fortführen.
Das Vertrauen, das mir als Stimmenkönigin bei der letzten Wahl geschenkt wurde, gebe ich gerne in den nächsten Jahren an die Bürgerinnen und Bürger zurück.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Da der amtierende Bürgermeister nicht mehr kandidiert sehe ich zuversichtlich eine Chance auf das Bürgermeisteramt.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Erfahrung, Tatkraft, Engagement, sozial

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

Wieder Stabilität im Haushalt herstellen.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Ich mache das, was ich schon immer mache, in Teilzeit arbeiten, ehrenamtlich Ferienprogramm für Kinder (seit 30 Jahren), aktiv im Kirchenvorstand (Gottesdienste mitgestalten, Lesungen) Seniorenarbeit, Unterstützerkreis Geflüchtete und das wichtigste: Zeit mit meiner Familie verbringen!

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Der Gottvaterberg auf Plecherisch “ Die Platten“

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Der Zusammenhalt, die Gemeinschaft die hier noch gelebt wird.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Unter anderen der Faschingsumzug und die Kirwa.

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

  • Familie
  • Freunde
  • Heimat

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Auf mein Ferienprogramm seit 30 Jahren, die Zeltlager am kl. Brombachsee, Kanu fahren auf der Pegnitz, Jugendfreizeit Italien und vieles mehr ….. das Lächeln in den Augen der Kinder, die Dankbarkeit.

Was fällt Ihnen schwer?

In gewissen Situationen geduldig sein.

Was ist Ihr großes Talent?

Organisieren und engagieren.

Werner Schlicker

©Werner Schlicker
©Werner Schlicker

Name des Kandidaten: Werner Schlicker
Alter: 63 Jahre
Wohnort: Plech
Bisherige politische Ämter: Keine. 
Beruf: Verwaltungsangestellter und Bilanzbuchhalter (IHK) 
Partei/ Liste auf der kandidiert wird: Wählergemeinschaft Bernheck

Was motiviert Sie dazu BürgermeisterIn werden zu wollen?

Um zu Gestalten und den Markt Plech voranzubringen. Außerdem liegt es in meinen Genen, als entfernter Verwandter des letzten Bürgermeisters der Gemeinde Ottenhof, Herrn Friedrich Sörgel.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Der Grundgedanke bestand schon auf Grund des Ausscheidens des Amtsinhabers, ich wurde aber auch von verschiedenen Gemeinderäten hierauf angesprochen, da die Alternativen, für diese keine Alternativen waren.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Meine Ausbildung und berufliche Tätigkeit. Ich kann auf 41 Jahre Berufserfahrung verweisen, davon 12 Jahre als Kassenleiter und stv. Geschäftsleiter der VGem Betzenstein und 28 Jahre als Kundenberater für Kommunen, Städte, Landkreise und Bezirke in ganz Deutschland und habe hier auch vielfältige und langjährige Kontakte in alle Bereiche der Kommunalverwaltung.

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

Die Sanierungen der Kläranlage und Mehrzweckhalle, der Abschluss der Kindergartenerweiterung und die Sanierung des Infrastrukturvermögens. Bei letzteren wurde in den letzten Jahren viel zu wenig bis gar nichts gemacht.

Wie wollen Sie diese angehen?

Mit Mut, Intelligenz und Engagement.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

Einen Behördentag im Rathaus Plech wie wir in früher immer hatten, unnötige Ausgaben reduzieren und Baulücken schließen bzw. Leerstände beseitigen um unsere Orte zu beleben und attraktiv zu machen.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Stärkung des Mittelstandes und der örtlichen Wirtschaft und Gründung/Ansiedlung von Gewerbebetrieben

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Das ist keine Option.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Jeder Ort und Platz bei uns ist etwas faszinierendes und schönes, Aktuell der Bürgermeistersessel.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Die tollen Feste die ich mitgestalten durfte, z.B. 25 Jahre SV Bernheck, 100 Jahre FF Ottenhof/Bernheck, die Bernhecker Pferdefeste und ganz besonders die Outdoor-Trails des Heimatvereins, was wir wieder beleben sollten.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Jeder Tag sollte ein Highlight sein, für alle Menschen und jeder sollte seinen Beitrag dazu Leisten.

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

Familie, Kinder, Enkelkinder, Sport und unsere Pferde.
Worauf sind Sie persönlich stolz? Auf meine Familie und die von mir geschaffenen Bauwerke.

Was fällt Ihnen schwer?

Der Umgang mit Unwahrheiten.

Was ist Ihr großes Talent?

Geht nicht, gibts nicht! Unmögliches kann auch möglich werden, wenn alle zusammen stehen und mithelfen.
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