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Kommunalwahl

Bürgermeister-Wahl 2026 in Weidenberg – das sind die Kandidaten

Die Kommunalwahl am 8. März 2025 rückt näher. In Weidenberg stellen sich drei Kandidaten zur Wahl. Matthias Böhner (SPD/CSU/FWG) , Markus Will (Bürgerforum) und Jürgen Raab (AfD)

Markus Will

  • Name des Kandidaten: Markus Will
  • Alter: 55 Jahre
  • Wohnort: Weidenberg – Sophienthal
  • Bisherige politische Ämter: keine
  • Beruf: Rettungssanitäter
  • Partei/Liste auf der kandidiert wird: Bürgerforum Weidenberg e.V.

Was motiviert Sie dazu Bürgermeister sein zu wollen?

Ich möchte meine langjährige Erfahrung in der Menschenführung und Organisation nutzen, um Weidenberg mit Struktur und Herz in die Zukunft zu führen. Der Dienst am Nächsten ist für mich kein Slogan, sondern durch meine Zeit im Rettungsdienst tief verwurzelte Überzeugung. Ich will ein Bürgermeister sein, der zuhört, anpackt und die Sprache der Menschen spricht.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Bei der Bundeswehr und im Rettungsdienst lernt man, in kritischen Situationen kühlen Kopf zu bewahren, schnell zu entscheiden und Verantwortung zu übernehmen – immer im Team mit seinen Kameraden. Genau dieses Miteinander vermisse ich immer öfter bei der jetzigen Rathausführung. Ich bin überzeugt, dass Weidenberg nicht alle seine Potentiale nutzt. Mein Impuls war: Wir brauchen im Rathaus jemanden, der klare Ziele vorgibt und umsetzen kann.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Ich verfüge über eine Führungsausbildung, die in Extremsituationen unter Beweis gestellt wurde, und besitze die Fähigkeit, auch in unübersichtlichen Lagen Ruhe zu bewahren und Lösungen zu entwickeln. Mein Hintergrund im Rettungsdienst hat mich gelehrt, zuzuhören, Empathie zu zeigen und auch unter Druck menschlich zu bleiben. Als Jäger und aktiver Teil der Gemeinschaft besitze ich das nötige Fingerspitzengefühl für die Belange unserer Landwirte, Waldbesitzer und Vereine. Ich kombiniere administrative Professionalität mit praktischer Erfahrung, habe mein Ohr immer nah bei den Weidenbergern. Als gebürtiger Neunkirchner und jetziger Sophienthaler bin ich in allen Ortsteilen gut vernetzt.

Was sind die größten Herausforderung in Ihrer Gemeinde?

Die Stabilisierung der Gemeindefinanzen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Infrastruktur ist eine zentrale Aufgabe. Dazu kommt die Vitalisierung unserer Wirtschaft durch die zügige und durchdachte Entwicklung von Gewerbegebieten unter Berücksichtigung vorhandener Leerstände und innerörtlicher Entwicklungsmöglichkeiten. Zudem müssen wir den demografischen Wandel meistern und sicherstellen, dass die soziale Infrastruktur – von der Kita bis zum Vereinswesen – stabil bleibt. Es gilt, den ländlichen Charme zu bewahren und gleichzeitig ein attraktiver Standort für moderne Unternehmen zu werden. Kulturschätze wie der Museumsweg, die Werksiedlung, die Scherzenmühle aber auch gesellschaftliche Schätze, wie die „Brezen“, „Kerwa“ und der Andreasmarkt müssen erhalten und gestärkt werden.

Wie wollen Sie diese angehen?

Durch eine digitale Modernisierung der Verwaltung sparen wir langfristig Kosten und beschleunigen die Verfahren für unsere Bürger. Ich will die lokale Wirtschaftsförderung zur Chefsache machen, um die Einnahmen der Gemeinde nachhaltig zu stärken. Ein Bürgermeister muss der erste Ansprechpartner für wirtschaftliche Vernetzung sein. Dabei setze ich auf meine Führungserfahrung, um bürokratische Hürden für Investoren und Gründer abzubauen und sicherzustellen, dass die Entwicklung im Einklang mit den Bedürfnissen der Einwohner geschieht.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

  • Zuerst werde ich ein digitales Bürgerportal einführen, um Amtsgänge und Anträge drastisch zu vereinfachen.
  • Zweitens werde ich umgehend Beginnen mit Entscheidern und Entwicklern in der Region, aber auch überregional zu reden, mit dem Ziel Weidenberg als Investitionsstandort für Wohnungsbau, Handwerk, Gewerbe und Dienstleistung zu stärken.
  • Drittens: Der gemeindliche Zusammenhalt ist mir persönlich ganz wichtig: In Gesprächsrunden mit Verantwortlichen aus Kultur, Vereinsleben und Wirtschaft verschaffe ich mir ein Bild über die wichtigsten Belange. Führen heißt kommunizieren.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Stabile Finanzen erreichen wir primär durch Wachstum: Ich will gezielt Gewerbe ansiedeln, das langfristig Gewerbesteuer sichert und Arbeitsplätze am Ort schafft. Das muss verträglich für Mensch und Natur sein. Ich werde die Kostenexplosion durch digitale Prozessoptimierung in der Verwaltung aufhalten und gezielt Fördermittel von Land und Bund für unsere Projekte abrufen. Kreativität ist dabei sehr wichtig. Transparenz im Haushalt ist mir wichtig, damit jeder Euro dort ankommt, wo er den größten Nutzen für die Bürger stiftet. Investitionen müssen sich künftig an ihrem langfristigen Mehrwert für die Gemeinde messen lassen.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Dann werde ich weiterhin mit Leidenschaft in meinem Beruf arbeiten und mich ehrenamtlich für die Sicherheit und den Zusammenhalt in unserer Region einsetzen. Ich werde mich weiterhin ehrenamtlich einbringen und auf der Jagd meine Heimat genießen. Sollte ich Gemeinderat werden, begleite ich den gewählten Bürgermeister konstruktiv und werde so für Weidenberg da sein.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Mein Lieblingsplatz ist mein Hochsitz auf der Königsheide bei Sonnenaufgang, wenn der Nebel im Tal hängt und die Gemeinde langsam erwacht. Hier finde ich die nötige Ruhe, um über komplexe Probleme nachzudenken und neue Kraft zu tanken. Es ist der Ort, der mir immer wieder vor Augen führt, warum sich der Einsatz für unsere Natur und Heimat lohnt. Nach meinen Auslandsaufenthalten schätze ich die Sicherheit und Beständigkeit unserer oberfränkischen Landschaft mehr denn je.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Ich denke gerne an die Dorffeste meiner Kindheit zurück, bei denen der Zusammenhalt der Gemeinschaft noch so richtig spürbar war. Auch die Ausflüge um Weidenberg und ins Fichtelgebirge als Jugendlicher und junger Erwachsener haben mich tief geprägt und mir den Respekt vor unserer Natur- und Kulturlandschaft gelehrt. Diese Momente der Gemeinschaft und Erdung sind mein Antrieb für die politische Arbeit.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Der Weidenberger Andreasmarkt ist ein fester Termin, auf den ich mich freue, weil man dort mit Gott und der Welt ins Gespräch kommt. Diese Feste sind das soziale Herzstück unserer Gemeinde. Ich wünsche mir als Highlight die Kellernacht zurück.

Auf welche Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

  • Auf die Freiheit und Sicherheit, die wir hier in Deutschland genießen und für die ich im Einsatz eingestanden bin und auch auf politischer Ebene einstehe
  • Auf den täglichen Austausch mit Menschen, der meinen Horizont erweitert und der mich erdet. Aber auch darauf, durch meine Arbeit und mein Engagement einen positiven Unterschied im Leben anderer machen zu können.
  • Und natürlich auf meine Familie, die mein Rückhalt und mein Kompass bei allen Entscheidungen ist.

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Ich bin stolz darauf, meinem Land unter schwierigen Bedingungen gedient zu haben und dabei meine Werte nie verloren zu haben. Auf die Freiheit und Sicherheit unserer demokratischen Heimat, für die ich mich persönlich eingesetzt habe. Ich bin stolz darauf, dass ich in meinem Berufsleben bewiesen habe, dass man mit klarer Führung und Menschlichkeit große Ziele erreichen kann. Stolz macht mich auch mein jahrelanger Einsatz im Rettungsdienst, bei dem ich Menschen in ihren schwersten Stunden beistehen konnte. Ich bin stolz darauf, ein Mensch der Praxis zu sein, auf dessen Wort man sich verlassen kann.

Was fällt Ihnen schwer?

Es fällt mir schwer, Untätigkeit und „Dienst nach Vorschrift“ zu akzeptieren, wenn dringende Probleme eine schnelle Lösung erfordern. Es fällt mir schwer, Zeit mit ineffizienten Prozessen oder reinem „Reden um des Redens willen“ zu verschwenden. Wenn ein Ziel klar ist, möchte ich den direkten Weg dorthin nehmen. Auch die manchmal langsamen Mühlen der Bürokratie erfordern von mir ein hohes Maß an bewusster Geduld.

Was ist Ihr großes Talent?

Mein Talent ist die Organisation und die Fähigkeit, Menschen auch in schwierigen Phasen zu motivieren und zusammenzuführen. Ich kann komplexe Strukturen ordnen und klare Strategien entwickeln, ohne den Blick für das menschliche Detail zu verlieren. Ich übernehme gerne Verantwortung und kann zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und sozialer Vernunft vermitteln.

Matthias Böhner

  • Name des Kandidaten: Matthias Böhner
  • Alter: 54 Jahre
  • Wohnort: Weidenberg, Ortsteil Görschnitz
  • Bisherige politische Ämter: 2. Bürgermeister, 3. Bürgermeister, Marktgemeinderat, Kreisrat
  • Beruf: dipl. Bankbetriebswirt bei der Sparkasse Bayreuth
  • Partei/Liste auf der kandidiert wird: Nominiert von CSU, SPD, FWG

Was motiviert Sie dazu Bürgermeister werden zu wollen?   

Ich will meine Heimat mit Vernunft und Verantwortung weiter voranbringen.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?

Dieses Ziel begleitet mich seit meinem Start in der Kommunalpolitik vor 24 Jahren. So habe ich mich auch 2014 bereits zur Verfügung gestellt. Daran halte ich auch heute fest.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Meine Erfahrung, meine fachliche Kompetenz, berate ich doch in der Sparkasse seit vielen Jahren Kommunen und Institutionen. Mein Netzwerk als Kreisrat. Vor allem aber mein offenes Wesen, Verlässlichkeit und die Leidenschaft für mein Zuhause.

Was sind die größten Herausforderungen in Ihrer Gemeinde?

Etablierung eines dann neu gewählten Marktgemeinderates, der die Herausforderungen gemeinsam angeht und sich gegenseitig bereichert.  Identifizierung und Hebung unserer Chancen, um weiter steigende finanzielle Belastungen sozialverträglich zu meistern; Anpassung unserer Gemeinde an die Herausforderungen in einer sich verändernden Welt;  Neue Wege zu positiver, optimistischer und sachlicher Kommunikation aus dem Gemeinderat. Über das, was wir gemeinsam geschafft haben und weiter erreichen werden.

Fertigstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes, um damit Fördermittel zur Sanierung des Kulturbahnhofes und den Bau einer Veranstaltungshalle erhalten zu können. Stärkung unserer Bürgerstiftung.

Wie wollen Sie diese angehen?

Nun, über die Zusammensetzung des neuen Marktgemeinderates entscheiden die Wählerinnen und Wähler. Das ist auch gut so. Die Angebote sind gemacht. Ich würde mit den Fraktionen und Gruppierungen in den Dialog gehen um eine Vertrauensbasis zu schaffen und die Ziele abzustecken. Diese werden dann priorisiert. Meine Aufgabe wäre es mit dem Marktgemeinderat die Richtung vorzugeben und im Austausch mit Bürgern, Vereinen und Ehrenamtlichen zu bleiben, um dadurch das Vertrauen in unsere Politik zu stärken.

Fortsetzung des erfolgreichen Haushaltskonsolidierungskonzeptes, mit dem wir über 20 Mio. Euro nach Weidenberg geholt haben. In den letzten 18 Jahren konnten wir 66 Mio. Euro in unseren Markt Weidenberg investieren. Trotzdem senkten wir in dieser Zeit die Schulden auf ca. 5 Millionen Euro. Mit ca. 850 Euro Verschuldung pro Kopf liegen wir damit unter dem Schnitt in Bayern. Weiterentwicklung unserer Wohnbau- und Gewerbegebiete. Neu und im Bestand. Weiterhin Investitionen in die Sicherheit unserer Bürger. Positive Nutzung auch neuer Kommunikationswege, ohne die bisher bewährten Wege zu vergessen.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

Organisation des Wiederauflebens eines gemeinsamen Festes, der Kellernacht. Das muss priorisiert angegangen werden um es gut organisiert mit unseren Vereinen 2027 wieder aufleben zu lassen; Realisierung der 22 neuen Bauplätze in Neunkirchen, die sehr begehrt sind; Fertigstellung des Feuerwehrhauses der FFW Steinachtal, das autark sein kann und somit der Bevölkerung auch im Katastrophenfall, wie einem Stromausfall,  Zuflucht und Schutz bietet.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Fortsetzung des Haushaltskonsolidierungskonzeptes, Steigerung der Einkommensteuereinnahmen durch Schaffung von Wohnbaumöglichkeiten und Beseitigung von Leerständen.  Ausbau der Gewerbesteuereinnahmen durch Schaffung  der Rahmenbedingungen zur Ansiedlung neuer Unternehmen und Stärkung von bestehendem Gewerbe.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

Den Grund dafür analysieren um daraus zu Lernen. Ich werde mich, sollte ich wieder als Marktgemeinderat gewählt werden, weiterhin für Weidenberg einsetzen, um zu Gestalten.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Der historische Obermarkt mit seinem unvergleichlichen Charme, der schon des Öfteren Filmkulisse war und am Kulm einen herrlichen Blick auf Weidenberg und seine schönen Ortsteile gibt.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

Natürlich denke ich gerne an meine Sturm- und Drang Zeit beim Burschenverein zurück. Schließlich habe ich da auch meine Frau kennen gelernt.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Im letzten Jahr war ich erstmals in der Jury zur Miss Wahl der Glotzdorfer Zeltkerwa.  Das war schon ein  ganz besonderes Erlebnis

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

Meine Familie, Gesundheit und Zufriedenheit.

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Auf unsere beiden Töchter

Was fällt Ihnen schwer?

Vielleicht in der Nacht vor der Kommunalwahl gut einzuschlafen. Mal sehen.

Was ist Ihr großes Talent?

Kommunikation auf Augenhöhe

Jürgen Raab

  • Name des Kandidaten: Jürgen Raab
  • Geburtstag: 13.01.1979
  • Wohnort: Weidenberg, Ortsteil Lessau
  • Bisherige politische Ämter: Marktgemeinderat
  • Beruf: Landwirt
  • Partei/Liste, auf der kandidiert wird: Alternative für Deutschland (AfD)

Was motiviert Sie dazu, BürgermeisterIn werden zu wollen?

Die Möglichkeit zu haben, in unserer Gemeinde einiges aktiv zum Positiven zu verändern.

Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat, sich zu bewerben?

Gründe gab es viele, Auslöser war das starke Team, mit dem wir bei den Marktgemeinderatswahlen antreten.

Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?

Ich habe viel Erfahrung mit der Führung von Betrieben und mit der Anleitung von Mitarbeitern.

Was sind die größten Herausforderungen in Ihrer Gemeinde?

Aus meiner Sicht ist dies die Instandhaltung unserer Straßen, die Sicherheit für unsere Bevölkerung in jeder Hinsicht und die Umsetzung von Maßnahmen, die wirklich Bürokratie abbauen.

Wie wollen Sie diese angehen?

Wir brauchen Fleiß, Engagement und Konsequenz. Wichtig ist, dass wir nicht nur diskutieren, sondern auch handeln – dann kommen wir voran.

Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?

Ich möchte zuerst den Ist-Bestand schonungslos analysieren und dann – zusammen mit der Verwaltung – einen Zeitplan für die Wahlperiode entwickeln, um die Probleme nach und nach anzugehen, ohne die Gemeinde finanziell zu überfordern.

Wie wollen Sie die finanzielle Situation der Gemeinde stabilisieren?

Ich will alle Ausgabenpositionen auf Einsparpotenziale überprüfen. Effizienz spielt gerade in der Verwaltung eine große Rolle. Hier haben wir in Deutschland viel Nachholbedarf. Machen wir dort unsere Hausaufgaben, wird Weidenberg wieder zu einem attraktiven Standort für Gewerbe, Handwerk und Landwirtschaft.

Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?

In dem Fall bin ich hoffentlich weiter für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger im Gemeinderat der Ansprechpartner.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde?

Den Blick von den Bergen rund um Lessau, meine Heimat, finde ich am schönsten.

Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?

In der dritten oder vierten Klasse haben meine Schulkameraden und ich zusammen mit unserem Lehrer Herrn Schulz bei Lankendorf eine Hecke gepflanzt. Immer, wenn ich wieder an der Stelle vorbeifahre, denke ich daran.

Was ist für Sie das Highlight des Jahres?

Die Kommunalwahl am 8. März.

Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?

Das Gefühl von Zufriedenheit, den Platz an meinem Kachelofen (vor allem im Winter) und gutes Essen

Worauf sind Sie persönlich stolz?

Auf meine Familie, unseren Betrieb und ganz besonders meine Kinder.

Was fällt Ihnen schwer?

Weniger zu essen.

Was ist Ihr großes Talent?

Empathie.