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Landrats-Wahl 2026 – Kandidat Florian Wiedemann
Die Kommunalwahl am 8. März 2026 rückt näher. In unserer Interviewreihe mit den Bayreuther Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt der/des Landrätin/Landrates stellen wir alle sechs Personen vor, die sich um das Amt bewerben. Florian Wiedemann spricht im Interview über Heimat, Familie und die Wichtigkeit, auf Menschen zuzugehen.
Alter: 44
Familie: mit Partnerin Sandra, zwei Kinder
Wohnort: Hummeltal
Beruf: Landrat, ausgebildeter Lehrer und Diplom Kaufmann
Ämter: Vorsitzender FWG Hummeltal, Vorsitzender FW-Kreisvereinigung Bayreuth Land, stellv. Vorsitzender FWG Landkreis Bayreuth, stellvertretender Vorsitzender FW-Oberfranken, Schriftführer FFW Hinterkleebach, Bezirksrat
Was motiviert Sie dazu Landrat werden zu wollen?
Ich bin seit nahezu sechs Jahren Landrat des Landkreises Bayreuth und trotz der Herausforderungen der Corona-Pandemie, des Flüchtlingszustroms und endloser Diskussionen um die Kreisfinanzen habe ich es keinen Tag bereut. Es ist eine verantwortungsvolle und ausfüllende Aufgabe, den Landkreis in eine gute Zukunft zu führen und den Einwohnerinnen und Einwohnern in unseren 33 Gemeinden eine lebenswerte Heimat mitzugestalten.
Gab es einen bestimmten Auslöser, der Sie bewogen hat sich zu bewerben?
Ja, ich habe in den vergangenen sechs Jahren gemerkt, dass ich als Landrat richtig viel bewegen kann.
Was qualifiziert Sie für die Aufgabe?
Meine kommunalpolitische Erfahrung als Landrat, Gemeinderat und Bezirksrat sowie meine Ausbildungen und beruflichen Erfahrungen als Diplom-Kaufmann und Berufsschullehrer. Darüber hinaus bin ich mutig, zuverlässig und vertrete geradlinig meine Überzeugung.
Was sind die größten Herausforderung des Landkreises?
Eine solide Haushaltsführung, damit weiter investiert werden kann.
Wie wollen Sie diese angehen?
Die Verbesserung der finanziellen Situation des Landkreises und seiner Gemeinden ist durch die konsequente und kontinuierliche Umsetzung der Haushaltskonsolidierung, durch eine zielgenaue Abwägung der Notwendigkeit von Investitionen und durch die Verbesserung der Steuerkraft durch Ansiedlung von Unternehmen zu erreichen.
Welche drei Dinge wollen Sie in Ihrer Amtszeit als erstes anpacken?
Es laufen ja schon viele Projekte, die während meiner jetzigen Amtszeit angepackt wurden. Als erstes anpacken ist daher vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Mir ist aber folgendes wichtig:
- Weitere Umsetzung der Haushaltskonsolidierung
- Weitere Digitalisierung der Verwaltungsvorgänge im Amt sowie für die Bürgerinnen und Bürger
- Investitionen in die Bildungseinrichtungen und in den Straßenbau
Wie wollen Sie die finanzielle Situation des Landkreises stabilisieren?
Durch eine sachorientierte Weiterführung der Haushaltskonsolidierung.
Was tun Sie, wenn Sie nicht gewählt werden?
Dann arbeite ich wieder als Berufsschullehrer.
Was ist Ihr Lieblingsplatz im Landkreis?
Die Wälder rund um meine Heimat Muthmannsreuth.
Gibt es spezielle Erinnerungen an Ihren Heimatort, an die Sie gerne denken?
Die Waldarbeit mit meinen Großeltern und das Fußballspielen mit meinem Opa. Darüber hinaus, als meine beiden Töchter zum ersten Mal nach der Geburt nach Hause gekommen sind.
Was ist für Sie das Highlight des Jahres?
Das Schmierofenfest meiner Freiwilligen Feuerwehr Hinterkleebach in Moritzreuth.
Auf welche drei Dinge wollen Sie nie mehr verzichten?
- Meine Familie
- Meine Gesundheit
- Meinen Glauben
Worauf sind Sie persönlich stolz?
Dass meine Familie immer hinter mir steht.
Was fällt Ihnen schwer?
Das Wissen, dass es vielen Menschen nicht so gut geht wie mir.
Was ist Ihr großes Talent?
Dass ich auf Menschen zugehen kann.











Symbolbild Kommunalwahl: Pixabay
Entwurf einer Ringbuslinie aus dem Antrag der Stadträte Wedlich und Matros ©Christian Wedlich