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Mahnwache am Neptunbrunnen: Bayreuth setzt Zeichen der Solidarität
Mit einer Mahnwache haben Menschen in Bayreuth an die Opfer des Anschlags beim Christopher Street Day in Berlin erinnert. Die Veranstaltung verlief friedlich und endete mit einer Schweigeminute.
Gedenken mitten in der Innenstadt
Am Neptunbrunnen in der Bayreuther Innenstadt fand am gestrigen Tag eine Mahnwache zum Gedenken an die Opfer des Anschlags auf den CSD in Berlin statt. Nach Angaben eines Teilnehmers versammelten sich dort rund 60-90 Menschen, um gemeinsam ein Zeichen der Anteilnahme und Solidarität zu setzen.
Die Veranstaltung verlief laut Teilnehmern durchgehend friedlich. Zahlreiche Anwesende nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam den Betroffenen zu gedenken und ihre Unterstützung für die Queere Community auszudrücken.
Redebeiträge und persönliche Worte
Eröffnet wurde die Mahnwache von Anna Tanzer von der Ver.di-Jugend:
Wir kämpfen gemeinschaftlich für Freiheit, Gleichstellung und Solidarität sowie ein gutes uns sicheres Leben für Alle.
Anschließend folgte ein weiterer Redebeitrag von Christian Brodmerkel, stellvertretend für Queer Bayreuth.
Zum Abschluss der Wortbeiträge sprach Thomas Reich von der katholischen Seelsorge Bamberg. In den Reden standen das Gedenken an die Opfer sowie die Bedeutung von Zusammenhalt und Solidarität im Mittelpunkt.
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Schweigeminute zum Abschluss
Den Abschluss der Mahnwache bildete eine Schweigeminute für die in Berlin getötete Frau. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gedachten dabei gemeinsam der Verstorbenen.
Mit der Aktion am Neptunbrunnen reihten sich die Anwesenden in die bundesweite Anteilnahme nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ein.
FAQ
Wo fand die Mahnwache statt?
Die Mahnwache wurde am Neptunbrunnen in der Bayreuther Innenstadt abgehalten.
Wie viele Menschen nahmen teil?
Nach Schätzung eines Teilnehmers waren etwa 50 Personen vor Ort.
Wie endete die Veranstaltung?
Die Mahnwache endete mit einer Schweigeminute für die in Berlin getötete Frau.












Die erste Strafkammer des Landgerichts Bayreuth hat Werner M. des Mordes schuldig gesprochen. © Stefanie Schweinstetter
Symbolbild Wald: Pixabay