medi bayreuth im Actic Cup: Gegen Istanbul und Ludwigsburg

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Am Wochenende empfängt medi bayreuth beim Actic Cup hochklassige Gegner in der Oberfrankenhalle. Hier gibt’s alle Infos zu Darussafaka Istanbul und Ludwigsburg.


Darussafaka Istanbul

In Bayreuth weniger bekannt, ist der türkische Vertreter Darussafaka Istanbul. International hat der DSK in den letzten Jahren jedoch richtig von sich reden gemacht. Im positiven wie im negativen Sinne.

National in der zweiten Reihe

In der Türkei war Darussafaka zuletzt eher Mittelmaß. In der letzten Saison reichte es für das Team von Headcoach Selçuk Ernak nur zu Platz zehn. Geschichtlich muss sich der Verein auch deutlich hinter den Top-Teams wie Andalou Efes, Fenerbahce, oder auch Besiktas Istanbul einordnen. Die beiden Meisterschaften des DSK liegen hierbei schon weit zurück: nur 1961 und 1962 stand Darussafaka am Saisonende ganz oben.

Erst top, dann Flop

Auf internationalem Terrain ließen die Türken dann im Euro-Cup 2018 jedoch richtig aufhorchen. Auf dem Weg zum Titel besiegte der DSK dabei auch die deutschen Top-Teams ALBA BERLIN und Bayern München. Im Finale setzte sich Darussafaka dann nach zwei Spielen gegen Lokomotive Kuban durch. Nach dem Spiel feierten Verein und Fans den Titel euphorisch.

Durch diesen Erfolg qualifizierte sich der DSK für die Euroleage, den prestigeträchtigsten aller europäischen Wettbewerbe im Basketball. Dort traf das Team auf die internationalen Spitzenteams wie ZSKA Moskau, Real Madrid oder Panathinaikos Athen. Nach 30 Spielen landete Darussafaka jedoch mit nur fünf Siegen auf dem letzten Platz der Tabelle. Dabei setzte es unter anderem eine herbe Pleite in München: Mit 70:116 deklassierten die Bayern dabei das Team aus der Türkei.

Nun kommt die Mannschaft aus Istanbul wieder nach Deutschland. Am 14. September eröffnet das Team gegen medi Bayreuth den Actic Cup 2019. Der Gewinner trifft am Sonntag ab 17 Uhr auf den Sieger der Partie Bamberg gegen Ludwigsburg.

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MHP RIESEN Ludwigsburg 

Die letzten Teilnehmer des Actic Cups sind die MHP RIESEN aus Ludwigsburg. In den vergangenen Jahren war das Team aus Baden-Württemberg ein rotes Tuch für die Bayreuther. Die Bilanz aus den letzten zehn Spielen: acht Niederlagen und zwei Siege für die Heroes of Tomorrow.

Zuletzt gab es gegen Ludwigsburg für medi wenig Grund zu jubeln. Archivfoto: Redaktion.

Schreckgespenst Ludwigsburg

In der Saison 2017/18 trafen sich Ludwigsburg und Bayreuth sowohl in der BBL, den Playoffs und der Basketball Champions-League. Dabei war sowohl in den Playoffs zur Meisterschaft als auch im internationalen Geschäft Schluss für medi gegen die RIESEN. Musste sich Bayreuth national in der Best of Five-Serie noch mit 0:3 geschlagen geben, verspielte medi in der heimischen Oberfrankenhalle im Rückspiel des Champions League Viertelfinales einen Auswärtssieg mit fünf Punkten. So zogen die Ludwigsburger anstelle von Bayreuth in das Champions-League Final-Four ein.

Auch in der letzten Saison gab es für medi gegen die RIESEN nichts zu holen. Sowohl zu Hause als auch auswärts unterlagen die Heroes of Tomorrow den Ludwigsburgern deutlich. Nach einem 82:100 im Januar, setzte es auch in der Oberfrankenhalle eine klare Pleite gegen die RIESEN: 81:109 hieß es da am Ende.

Beeindruckende Vorbereitung

Zuletzt gab es für Ludwigsburg in der Saisonvorbereitung zwei Siege. Nach dem 104:58-Kantersieg gegen Ehingen Uprising bezwangen die RIESEN am Sonntag auch das internationale Top-Team TEKSÜT Bandirma BK mit 70:67. Mit dem Erfolg gegen das Champions-League-Team fuhr das Team von Trainer John Patrick den siebten Sieg im achten Spiel der Vorbereitung ein.