medi kassiert bittere Niederlage beim MBC

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medi bayreuth muss im Kampf um die Playoffs eine bittere Niederlage beim Mitteldeutschen Basketball Club hinnehmen. Beim Abstiegskandidaten unterlagen die Heroes of Tomorrow am Sonntagnachmittag mit 90:108. Sibylle Hammon und Jürgen Schwarz von den Bayreuth Bats liefern eine Analyse der Partie von vor Ort. Sie finden Sie am Ende des Textes.

Ausgangslage

Die Rollen vor der Partie waren klar verteilt. Während der MBC als Tabellenfünfzehnter gegen den Abstieg spielt, hatten die Bayreuther, mit den Siegen gegen Bonn und Berlin im Rücken, die Chance wieder näher an die Playoff-Plätze heranzurücken. Die Vorzeichen waren für Bayreuth perfekt. Durch die Niederlagen von Braunschweig (gegen Bamberg) und Würzburg (gegen Oldenburg) hatte sich die Situation für medi am Freitag und gestern weiter verbessert, sodass medi bayreuth durch einen Sieg in Weißenfels endgültig zu den direkten Konkurrenten aufschließen könnte.

Ein verschlafener Start

Wie auch in den letzten Wochen und Monaten, kam medi wieder schwer ins Spiel. Nach zwei Minuten führten die Wölfe schon mit 8:0. Die Gastgeber spielten furios weiter, sodass Raoul Korner gezwungen war, die erste Auszeit zu nehmen. Im ersten Viertel stemmte sich besonders Eric Mika gegen die Weißenfelser und brachte die Hausherren ein ums andere Mal in Bedrängnis. Mit 25:16 für den MBC ging es in die erste Viertelpause.

Eric Mika war bester Bayreuther. Foto: medi bayreuth.

Andrew Warren macht es Bayreuth schwer

Dann wurde Bayreuth besser. Defensiv gelang es den Wagnerstädtern zwar nicht, die Offensive der Wölfe aufzuhalten, doch im Angriff hielten die Bayreuther in Viertel Nummer zwei weit besser dagegen. Jedoch spielte besonders Andrew Warren für den MBC groß auf, sodass die Bayreuther sich in den Vierteln zwei und drei nicht näher herankämpfen konnten.

Die Wölfe mit mehr Biss

Besonders in Puncto Intensität schienen die Wölfe den Bayreuthern voraus zu sein. Die ums Überleben kämpfenden Weißenfelser warfen sich mit mehr Biss in die Bälle und profitierten immer wieder vom glänzend aufgelegten Andrew Warren. Anfang des vierten Abschnitts konnten die Hausherren ihre Führung dann gar auf 15 Punkte ausbauen. Egal was medi versuchte, es schien als hätte der MBC immer eine passende Antwort parat. Wie so oft im Verlauf der Saison mussten sich die Heroes of Tomorrow von einer nominell schwächer besetzten Mannschaft den Schneid in Sachen Kampfgeist und Biss abkaufen lassen. Am Ende knackten die Gastgeber die 100-Punkte-Marke deutlich und besiegten medi bayreuth mit 18 Punkten.

medi bayreuth beim Mitteldeutschen BC. Foto: Sibylle Hammon.

Das sagen die Bayreuth Bats

Nach dem Spiel hat die Vorsitzende der Bayreuth Bats, Sibylle Hammon, Jürgen Schwarz zum Spiel interviewt.