Zuletzt aktualisiert am
Erfolg für Mehlmeisel: Launert erkämpft halbe Million für neue Sporthalle
Seit über 60 Jahren steht sie – jetzt wird die alte Sporthalle in Mehlmeisel Geschichte. Der Bund hat 500.000 Euro für einen Ersatzneubau bewilligt.
Ein Gebäude aus dem Jahr 1960 dessen Geschichte endet
Seit über 60 Jahren steht die Kleinsporthalle in Mehlmeisel. Grundlegend saniert wurde sie in dieser Zeit nie. Jetzt ist klar: Sie wird nicht mehr gerettet – sie wird ersetzt. Der Bund stellt 500.000 Euro aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ für einen Ersatzneubau bereit. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Förderung in seiner heutigen Sitzung beschlossen.
Ohne Neubau drohte die Schließung
Die Lage war ernst. Eine reine Sanierung hätte den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt und ohne grundlegende Erneuerung wäre die Halle perspektivisch geschlossen worden. Für Schule, Vereine und das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde wäre das ein herber Verlust gewesen.
Launert hat gekämpft – und gewonnen
Hinter der Förderentscheidung steckt hartnäckiges Engagement. Die Bayreuther Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert (CSU) hat sich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der Region konsequent für das Projekt eingesetzt. „
Es freut mich sehr, dass sich das gemeinsame Engagement ausgezahlt hat. Mit der nun zugesagten Förderung ist ein entscheidender Schritt getan, um den Standort in Mehlmeisel als lebendigen Mittelpunkt der Gemeinde zu erhalten“, so Launert.
Sportmilliarde
„Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch die erste Tranche der sogenannten „Sportmilliarde“ beschlossen“, freut sich auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Staatssekretärin Annette Kramme. „Für Mehlmeisel ist dieser Zuschuss ein wichtiger Erfolg. Das Programm leiste einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur und stärke zugleich den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Städten und Gemeinden. Bereits im Herbst wird es einen weiteren Förderaufruf geben.
Mehr als Sport: Eine Halle für die ganze Gemeinde
Der Neubau soll weit mehr leisten als eine neue Sporthalle. Mehlmeisel hat bislang keine größere öffentliche Versammlungsstätte. Das neue Gebäude soll diese Lücke schließen: als Treffpunkt für Vereine, Schule und kulturelle Veranstaltungen. Gleichzeitig entsteht eine funktionale Verbindung zum bereits errichteten Sanitär- und Umkleidegebäude.
FAQ
Warum bekommt Mehlmeisel eine komplett neue Halle statt einer Sanierung?
Die bestehende Halle stammt aus dem Jahr 1960 und wurde seitdem nicht grundlegend erneuert. Eine Sanierung hätte den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt. Ein Neubau war die einzig sinnvolle Lösung.
Wie viel Geld gibt der Bund?
Der Bund stellt 500.000 Euro aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bereit. Die Entscheidung fiel im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Auch Fördermittel des Freistaats Bayern werden noch erwartet.
Wer hat die Förderung durchgesetzt?
Die Bayreuther Bundestagsabgeordnete Silke Launert (CSU) hat sich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen im Haushaltsausschuss aktiv für die Bewilligung eingesetzt.
Was passiert mit dem Schulstandort Mehlmeisel?
Der Neubau sichert den Schulstandort direkt ab und schafft eine moderne Verbindung zum bereits bestehenden Sanitär- und Umkleidegebäude.
Wann wird gebaut?
Dazu gibt es noch keine offiziellen Angaben. Mit der Bewilligung der Bundesförderung ist jedoch der entscheidende Grundstein gelegt.
Das Fichtelgebirge ruft. © Frank Schneider Freizeitbusse Fichtelgebirge starten in die Saison
Artikel lesen
Gut gelaunt beim Spatenstich (von links): Sebastian Zwenzner (Bürgermeister Warmensteinach), Michael Schreier (Bürgermeister Bischofsgrün), Landrat Florian Wiedemann, Bernhard Kraus (2. Bürgermeister Fichtelberg), Winfried Pfahler (Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg), Matthias Dotzler (LEADER-Koordinator für Oberfranken), Markus Döhla (Geschäftsführer des Zweckverbands zur Förderung des Tourismus und des Wintersports im Fichtelgebirge) und Kai Siebdrath (Geschäftsführer der Schneestern GmbH). 











©Olena Albert
An der Hochschule Coburg beschäftigen sich Studierende bereits jetzt mit traditionellen Methoden und Materialien – gemeinsam mit der HWK zu Oberfranken und der Universität Bamberg entsteht der Studiengang „Bauerhalt und traditionelle Werktechniken“. Foto: Prof. Markus Schlempp / Hochschule Coburg