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Mit 50 km/h durch die Fußgängerzone: 14-Jähriger liefert sich Verfolgungsfahrt mit Polizei
Blaulicht, Martinshorn, Hupe: Ein 14-Jähriger ignorierte alles und gab mit seinem getunten E-Roller Gas. In der Friedrichstraße wartete bereits ein Polizist.
Mit über 50 km/h durch die Fußgängerzone
Am Mittwochabend, 14. Mai 2026, gegen 20 Uhr ist ein 14-jähriger Schüler in der Bayreuther Innenstadt mit einem offensichtlich manipulierten E-Scooter einer Polizeistreife ins Auge gefallen – mit weit über 50 km/h, obwohl solche Elektrokleinstfahrzeuge auf 20 km/h begrenzt sind.
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Blaulicht ignoriert und Gas gegeben
Als die Beamten der Zentralen Einsatzdienste Bayreuth ihn anhalten wollten, zog der Jugendliche die falsche Konsequenz: Er blickte sich mehrmals um und beschleunigte weiter. Blaulicht, Martinshorn und Hupe – alles ignoriert. Mit halsbrecherischem Tempo versuchte er, die Streife in der Fußgängerzone abzuhängen, und setzte seine Flucht bis in die Friedrichstraße fort.
Dort wartete schon die Polizei
Doch dort erwartete ihn bereits ein Beamter, der ihm den Weg abschnitt. Das Rennen fand ein jähes Ende – und der 14-Jährige ergab sich seinem Schicksal.
Mutter hinzugezogen
Der E-Scooter wurde sichergestellt, die Mutter des Jungen zur Einsatzstelle gerufen und eine eingehende Belehrung vorgenommen. Auf die Mutter kommen die Kosten für eine gutachterliche Prüfung des Fahrzeugs zu. Den 14-Jährigen selbst erwarten eine Eintragung bei der Fahrerlaubnisbehörde sowie möglicherweise ein Gerichtstermin.
Zeugen gesucht
Wer den Vorfall beobachtet hat und sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter 0921 / 506-2062 zu melden.
FAQ
Wie schnell war der E-Scooter unterwegs?
Der Jugendliche fuhr nach Polizeiangaben mit weit über 50 km/h – mehr als doppelt so schnell wie die erlaubten 20 km/h für Elektrokleinstfahrzeuge.
Wie wurde der Jugendliche gestellt?
Ein Polizist schnitt ihm in der Friedrichstraße den Weg ab, nachdem die Streife ihn durch die Fußgängerzone verfolgt hatte.
Was passiert jetzt mit dem Jungen?
Ihn erwarten eine Eintragung bei der Fahrerlaubnisbehörde und möglicherweise ein Gerichtstermin. Der E-Scooter wurde sichergestellt und wird gutachterlich geprüft – auf Kosten der Mutter.
Darf man mit einem E-Scooter so schnell fahren?
Nein. Elektrokleinstfahrzeuge sind gesetzlich auf 20 km/h begrenzt. Das Fahrzeug des Jugendlichen war offensichtlich technisch manipuliert.
Gibt es Zeugenaufrufe?
Ja. Die Polizei Bayreuth bittet Zeugen, sich unter 0921 / 506-2062 zu melden.












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