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Neue Hundertschaft stärkt Bundespolizei-Standort Bayreuth
Die Bundespolizei Bayreuth wird durch den Aufbau einer dritten Einsatzhundertschaft verstärkt. Mit über 120 zusätzlichen Einsatzkräften gewinnt der Standort weiter an Bedeutung und es entstehen wertvolle Arbeitsplätze.
Was steckt hinter der Entscheidung?
Die Bundespolizei reagiert mit der Erweiterung auf einen handfesten Bedarf: Die Anforderungen an die innere Sicherheit steigen, und der Bedarf an flexibel einsetzbaren Polizeikräften wächst entsprechend. Großveranstaltungen, Demonstrationen, Fußballspiele, besondere Sicherheitslagen – all das läuft zunehmend über spezialisierte Einsatzeinheiten. Bayreuth soll diesen Bedarf künftig noch stärker abdecken.
Wie läuft der Aufbau ab?
Die ersten Beamtinnen und Beamten haben ihren Dienst bereits aufgenommen. In den kommenden Monaten wächst die neue Einheit schrittweise auf über 120 Einsatzkräfte an – das ist die angestrebte Vollstärke. Aktuell ist die dritte Hundertschaft als Interimslösung im Bereitschaftsgebäude untergebracht. Eine dauerhafte Lösung steht noch aus.
Der Standort Bayreuth: Zahlen, die beeindrucken
Wer das Gelände der Bundespolizei in Bayreuth kennt, weiß: Das ist kein kleines Kommissariat. Auf einer Fläche von gut 23 Hektar stehen 21 Gebäude – viele davon noch aus den 1950er und 1960er Jahren, als die Bundespolizei damals als Bundesgrenzschutz nach Bayreuth kam. Zur Infrastruktur gehört unter anderem ein eigener Hubschrauberlandeplatz mit Betankungsanlage.
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Was hier geleistet wird, ist beachtlich: Jedes Jahr erbringen Bayreuther Bundespolizistinnen und -polizisten knapp 400.000 Einsatzstunden – verteilt auf Einsätze in ganz Deutschland. Der Standort ist damit weit mehr als nur ein regionales Büro der Behörde.
Neubau nötig – aber noch nicht da
So eindrucksvoll die Zahlen sind, so klar ist auch: Die Substanz hat gelitten. Viele der Gebäude stammen noch aus der Gründerzeit des Standorts und sind entsprechend in die Jahre gekommen. Die einhellige Einschätzung vor Ort lautet deshalb: Ein Neubau ist erforderlich. Geplant ist neben einem neuen Unterkunftsgebäude für die dritte Hundertschaft auch der Neubau des Wirtschaftsgebäudes. Wann genau diese Bauprojekte starten, ist noch offen.
Politischer Rückenwind aus Berlin
Dass Bayreuth diesen Zuwachs bekommt, ist kein Zufall. Leitender Polizeidirektor Frank Vornholt dankte ausdrücklich der Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Staatssekretärin Silke Launert, die sich maßgeblich für die Einrichtung der dritten Hundertschaft eingesetzt und die entsprechenden politischen Gespräche geführt habe. Ohne dieses Engagement hätte die Entscheidung so möglicherweise nicht stattgefunden.
Was bringt das für Bayreuth?
Neben dem sicherheitspolitischen Aspekt profitiert auch die Stadt direkt: Zusätzliche Arbeitsplätze und die langfristige Sicherung des Standorts stärken die Region wirtschaftlich. Die zentrale Lage Bayreuths und die gute Verkehrsanbindung machen den Standort besonders attraktiv für bundesweite Einsätze – ein Argument, das bei der Entscheidung sicher eine Rolle gespielt hat.
FAQ
Wie viele Einsatzkräfte wird die neue Hundertschaft umfassen?
Die dritte Einsatzhundertschaft soll auf eine Stärke von mehr als 120 Beamtinnen und Beamten anwachsen. Der Aufbau erfolgt schrittweise in den kommenden Monaten.
Wo ist die neue Einheit aktuell untergebracht?
Derzeit ist die dritte Hundertschaft als Interimslösung im Bereitschaftsgebäude des Bundespolizei-Geländes untergebracht. Ein Neubau wird als notwendig erachtet, ist aber noch nicht realisiert.
Für welche Einsätze wird die neue Hundertschaft genutzt?
Die Einheit soll bundesweit bei Großlagen, Großveranstaltungen, Demonstrationen, Fußballspielen und besonderen Sicherheitsereignissen zum Einsatz kommen.












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Archivbild: bt-Redaktion