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Besondere Locations, Gespräche und Menschen – Das ist Resident
Profi-Barkeeper Noah Günther etabliert in Bayreuth ein besonderes Gastro-Erlebnis. Im Mittelpunkt stehen besondere Drinks, gutes Essen und vor allem eines: Gespräche unter Menschen.
Das Prinzip erinnert an ein großes Family Dinner: Die Gäste sitzen gemeinsam an einem Tisch, teilen einen Abend und lernen dabei neue Menschen kennen.
Wie eine Bar – nur am gemeinsamen Tisch
Noah Günther beschreibt seine Idee dabei ein Stück weit wie einen Besuch in einer Bar: Man geht hin, um Menschen zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Der Unterschied ist das gemeinsame Dinner. Essen und Trinken werden zum Ausgangspunkt für sozialen Austausch.
Auch Paare sind ausdrücklich willkommen. Bei der Platzverteilung könnte es allerdings sinnvoll sein, Paare nicht automatisch nebeneinander zu setzen. Der Sitzplan soll möglicherweise so gestaltet werden, dass möglichst viele unterschiedliche Gespräche entstehen.
Handy weg, Menschen kennenlernen
Beim ersten Abend zeigte sich für Günther allerdings auch eine Herausforderung: Obwohl die Gäste gemeinsam an einem Tisch saßen, war es Schwierig die Gespräche in die von Günther intendierte Richtung zu lenken. Deshalb soll künftig stärker dabei geholfen werden, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Denkbar sind etwa vorgeschlagene Gesprächsthemen, die als Einstieg dienen. Das Ziel: Die Gäste sollen sich nicht nur mit den Menschen unterhalten, die sie ohnehin schon kennen. Vielmehr geht es darum, Fremde kennenzulernen, bewusst zuzuhören und für einen Abend das Handy zur Seite zu legen.
Noch in der Probephase
Die erste Veranstaltung lief zunächst als Test. Die Gäste kamen an, das Essen wurde im Tellerservice (bekannt aus den meisten Restaurants – Das Servicepersonal stellt den Gästen die Gerichte an den Platz) serviert. Wie sich das Konzept genau entwickelt, soll sich in den nächsten vier bis sechs Events zeigen. Ideen gibt es viele, BBQ unter freiem Himmel oder Shared Table – dabei stehen größere Platten und Schüsseln auf dem Tisch und werden von den Gästen geteilt.
Locations, Menüs und Inszenierungen können und werden sich verändern. Im Vordergrund steht aber immer der gemeinsame Dinner-Charakter.
Schon gelesen? Erst die Struktur, dann das große ganze: Ein Gespräch mit OB Zippel
Wie kann man teilnehmen?
Die Teilnahme an den kommenden Resident-Abenden verläuft genauso persönlich wie der Abend selbst. Auf der Resident-Webpage sind alle wichtigen Kontaktdaten zu finden. Für den zweiten Abend stehen noch Plätze offen, die Location steht allerdings noch nicht fest. Je nachdem, wie exklusiv die jeweilige Location ausfällt, wird sich auch der Preis künftig verändern.
Bei der Anmeldung müssen außerdem Wünsche und Einschränkungen wie alkoholisch oder alkoholfrei sowie Allergien, Unverträglichkeiten oder Vegearisch/Vegan angegeben werden.
Warum Bayreuth?
Dass das Konzept nun ausgerechnet in Bayreuth entsteht, war für Günther zunächst nicht unbedingt geplant. Er wurde hier geboren und zog später unter anderem in die USA, nach Paris und Barcelona. Auch Mexiko-City spielte bei seinen Plänen eine wichtige Rolle. Doch nun ist er wieder hier und lässt uns alle gespannt auf seinen weiteren Weg und seine Projekte blicken.
FAQ
Was ist Resident?
Ein gemeinsames Dinner, bei dem Essen und Getränke mit dem Kennenlernen neuer Menschen und bewusstem sozialen Austausch verbunden werden.
Was kostet das nächste Dinner?
Für die zweite Veranstaltung sind gegenwärtig 139 Euro pro Person kalkuliert. Der Preis kann sich aber je nach Location noch ändern. Alkoholische und alkoholfreie Wünsche sowie Allergien müssen bei der Anmeldung angegeben werden.
Wer kann teilnehmen?
Das Konzept soll grundsätzlich unterschiedliche Menschen ansprechen. Die Gäste werden aktuell vor allem über Mundpropaganda und persönliche Einladungen auf die Veranstaltungen aufmerksam.











Pizza-Hütte niedergebrannt. Der Platz hinter dem Kulturkiosk in der Wilhelminenaue am 5. März. ©bt-Redaktion
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