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Neuer Imbiss: Das ist nach fluffy & crunchy in Bayreuth geplant
Nur wenige Monate war der Zimtschnecken-Laden fluffy&crunchy am Josephsplatz in Bayreuth geöffnet – schon ist er wieder zu. Doch eine Nachfolge ist schon geplant.
Wo vor Kurzem noch das angehende Franchise-Konzept „fluffy & crunchy“ mit opulenten Zimtschnecken lockte, herrscht aktuell Baustellen-Atmosphäre. Doch Peter Zdziarstek, der gemeinsam mit seinem Sohn den 24-Stunden-Kiosk samt Waschsalon und Getränkemarkt betreibt, blickt nach einem holprigen Start des Untermieters optimistisch in die Zukunft.
Das Aus für „fluffy & crunchy“: Ein harter Cut
Es war ein kurzes Gastspiel für den Zimtschnecken-Laden. Nur wenige Monate nach der Eröffnung zog Peter Zdziarstek die Reißleine und kündigte den Mietvertrag. Der Grund ist so simpel wie unerfreulich: Die Miete blieb aus. Laut Zdziarstek sollen zudem Löhne und Gehälter nicht gezahlt worden sein. Ein klassischer Fehlstart des externen Konzepts; doch für die Bayreuther Macher ist das längst „Schnee von gestern“.
Back to the Roots: Handgemachte Eintöpfe statt Schischi
Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, nehmen Vater und Sohn das Heft nun selbst in die Hand. Das Ziel: Ein ehrlicher Imbiss, der genau das bietet, was im Alltag oft fehlt: gesundes, handgemachtes Essen zu fairen Preisen, betonen die Macher im Gespräch mit dem Bayreuther Tagblatt.
Peter Zdziarstek greift dabei auf reichlich Erfahrung zurück. Vor Jahren führte er erfolgreich ein Restaurant in Ungarn. Dieses Know-how fließt nun direkt in die Speisekarte:
- Klassische Gulaschsuppe: Herzhaft und traditionell.
- Linseneintopf: Ein Sattmacher für die Mittagspause.
- Handgemachte Qualität: Keine Tütenprodukte, sondern ehrliches Handwerk.
- Süßer Abschluss: Wer die Zimtschnecken vermisst, darf aufatmen. Es wird sie wieder geben – allerdings bodenständiger, weniger aufwändig als beim Vorgänger, aber perfekt für den schnellen Hunger auf Süßes.
„Wir wollen einfache Gerichte anbieten, von denen man satt wird“, erklärt Peter Zdziarstek. Das Konzept setzt auf Effizienz und wenig Personal, um die Preise für die Bayreuther erschwinglich zu halten.
Baustelle Zukunft: Umbau und behördliche Hürden
Bevor die erste Kelle Gulasch über die Ladentheke geht, steht jedoch noch einiges an Arbeit an. Der leere Laden wird kernsaniert: Eine neue Küche wird eingebaut, moderne Maschinen ziehen ein und eine Durchreiche soll den Service beschleunigen. Geplant sind Stehtische im Außenbereich und eventuell auch einige Plätze im Inneren; ein klassischer Imbiss eben. Einziges Manko für Bierfreunde: Ein Ausschank ist nicht gestattet, was angesichts des direkt angeschlossenen Getränkemarktes aber zu verschmerzen sein dürfte.
Außerdem hat der Imbiss aktuell noch keine Toilette. Hier sind die Betreiber im engen Austausch mit dem Bauamt und dem Eigentümer, um eine Lösung zu finden.
Zielgerade: Eröffnung zur Fußball-WM 2026
Zwei Monate Bauzeit sind für die Realisierung angepeilt. Ein bisschen Geduld müssen die Bayreuther also noch mitbringen. Das Ziel ist jedoch klar gesteckt: Pünktlich zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer soll der neue Imbiss fertig sein. Dann können hungrige Fans und Anwohner bei einer heißen Suppe mitfiebern.












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