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Neues Hotel im Gewerbegebiet Marktschorgast: Ein spannender Meilenstein
von bt-Redaktion
Im Gewerbegebiet Marktschorgast entsteht derzeit ein neues Hotel, welches sich ohne klassischer Rezeption und Gastronomie stark von anderen Hotels unterscheidet. Was es für Marktschorgast bedeutet, erläutert Bürgermeister Marc Benker.
Das erst vor eineinhalb Jahren entstandene Gewerbegebiet in Marktschorgast sorgt erneut für Aufsehen unter den neugierigen Bewohnern; ein modernes Hotel, namens MSG-Hotel, nimmt Gestalt an. Dabei sticht das Projekt nicht nur durch sein innovatives Konzept, sondern auch durch die hohe Geschwindigkeit der Bauarbeiten hervor. Bürgermeister Marc Benker zeigt sich begeistert: “Wir rechnen damit, dass im Januar, spätestens im Februar 2025 der Erstbezug stattfinden kann.” Übrigens, erst vor kurzem geöffnet: Die Süd-Seilbahn am Ochsenkopf.
“Ein Hotel der neuen Generation.”
Das Hotel unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Unterkünften. Es gibt keine klassische Gastronomie und keine Rezeption – sämtliche Buchungen erfolgen rein digital. Die Zielgruppe soll jedoch breit gefächert sein: Geschäftsreisende, die viel mit dem Auto unterwegs sind bilden den Kern, doch auch Bauarbeiter oder LKW-Fahrer sind willkommen. Die 26 Doppelzimmer, ausgestattet mit eigenen Duschen, sind geräumig genug, um auch längere Aufenthalte komfortabel zu gestalten. Der Eintritt in die Zimmer funktioniert dann über ein Zahlenpad an der Tür.
Die Preise starten bei 45 Euro pro Nacht, wobei der endgültige Preis von der Nachfrage abhängt. “Wenn nur noch wenige Zimmer verfügbar sind, muss man etwas tiefer in die Taschen greifen”, so Benker. Hier, wird man zukünftig Zimmer buchen können.
Mehr Hotels geplant
Investor des Hotel-Projekts ist die WMM AG, die bereits ähnliche Modelle in Marktrodach und Kulmbach umgesetzt hat. Marktschorgast ist einer von insgesamt 60 geplanten neuen Standorten des Unternehmens. Neben dem Hotel tut sich auch im restlichen Gewerbegebiet einiges: Die NBW errichtet einen modernen Ladepark mit 16 Schnellladesäule, die Ladeleistungen von bis zu 350 kW bieten sollen. Unterhalb des Ladeparks ist zudem eine Gastronomie geplant, die das Angebot im Gewerbegebiet ergänzen wird. “Wir sind bisher sehr gut dabei, und ich glaube, dass es genauso weitergehen wird. Toi, toi, toi”, sagt Benker optimistisch.
Ein wichtiger Schritt für Marktschorgast
Die Bewohner von Marktschorgast verfolgen die Entwicklungen, laut Benker, mit großem Interesse. Schließlich handelt es sich um eine bedeutende Aufwertung des jungen Gewerbegebiets. “Dank der guten Lage und des schönen Ausblicks ins Fichtelgebirge – zumindest bei gutem Wetter – könnte das Hotel auch touristisch relevant werden”, erhofft der Bürgermeister.
Für die Gemeinde ist das Projekt ein voller Erfolg, zumal die Investitionen nicht aus der Gemeindekasse stammen. “Die Gemeinde ist sehr zufrieden”, betont Benker. Mit dem schnellen Fortschritt der Bauarbeiten, dem wachsenden Ladepark und weiteren geplanten Projekten, könnte sich das Gewerbegebiet Marktschorgast zu einem echten Zentrum für Mobilität und Übernachtungen im Fichtelgebirge entwickeln.











Wölfe auf einer Wildkamera bei Vordorf. @Harald Köppel
Symbolbild: Pixabay