Phänomenaler Schluss: medi landet Big Point gegen GIESSEN

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Am Abend empfingen die Heroes of Tomorrow mit den GIESSEN 46ers einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoffs. Die Partie fand lange Zeit auf Augenhöhe statt. Dank eines furiosen letzten Viertels triumphierten die Bayreuther am Ende mit 95:80.

Adonis Thomas bedrängt. Foto: Redaktion.

Kurioser Beginn

Bayreuth startete mit Eric Mika, Hassan Martin, Kassius Robertson, Kyan Anderson und De’Mon Brooks. Gleich zu Beginn wurde es kurios. Eric Mika gewann zwar den Jump gegen John Bryant, doch er startete zu früh. Folglich pfiff der Referee die Szene zurück und das Spiel startete mit einem Einwurf für die 46ers. Die ersten Punkte machte dennoch medi. Eric Mika versenkte den Ball mit dem ersten Bayreuther Angriff im Korb der Gießener. Das erste Mal richtig laut in der Oberfrankenhalle wurde es wenig später. Bei einem Zweikampf zwischen den Centern Bryant und Mika entschied der Unparteiische auf Foul von Eric Mika, obwohl auch der Gießener seinen Gegenspieler gut sichtbar schubste. Die Fans waren mit dem Pfiff des Referees überhaupt nicht zufrieden. Auch Mika verstrickte sich in eine längere Diskussion mit dem Unparteiischen, doch dessen Entscheidung stand.

Kyan Anderson artistisch. Foto: Redaktion.

Eine geschlossene Teamleistung

Das Spiel der Playoff-Anwärter verlief ausgeglichen, die Führung wechselte häufiger im Spielverlauf. Auffällig bei medi war in der ersten Hälfte die gute Teamleistung. Während bei Gießen vor allem Mahir Agva, Larry Gordon und Brandon Thomas punkteten, verteilten sich die Körbe bei medi auf alle Spieler. Bis auf Lukas Meisner konnten sich schon in Halbzeit eins alle eingesetzten Heroes of Tomorrow in Form von Punkten auf die Anzeigetafel bringen. Die erste Hälfte endete dann genauso kurios wie sie begann. Mit Ablauf der Spielzeit foulte der Gießener Jordan De’Mon Brooks. Die 46ers wähnten sich schon in der Halbzeit, doch der Referee entschied auf Foul. Der Videobeweis bestätigte diese Entscheidung. Brooks verwandelte beide Freiwürfe. Mit 42:46 aus Bayreuther Sicht ging es in die Pause.

Basti Doreth fokussiert. Foto: Redaktion.

medi dreht auf

medi kam furios aus der Pause. Binnen kurzer Zeit gingen die Heroes of Tomorrow auch in Führung. In dieser Phase des Spiels erarbeiteten sich die Bayreuther das nötige Matchglück. Während in Viertel eins kein einziger Dreier seinen Weg in den Korb fand, war die Quote hierbei nach Viertel Nummer drei bereits auf 42 Prozent angestiegen. Obendrein gelang es der Bayreuther Defensive um Eric Mika, Ligatopscorer John Bryant den Umständen entsprechend im Griff zu behalten.

Das letzte Viertel startete beim Stand von 67:67. Doch der Siegeswille der Bayreuther war nicht zu verkennen. Die Heroes of Tomorrow spielten beherzt nach vorne und verteidigten konzentriert. So führte das Team von Raoul Korner zwei Minuten vor Schluss mit 18 Punkten heraus. Diesen Vorsprung ließ sich Bayreuth nicht mehr nehmen.