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Richard Wagner Festspiele 2026 – die Promis auf dem Roten Teppich
Die Bayreuther Festspiele locken zu ihrem 150. Jubiläum zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kultur nach Bayreuth.
Bundeskanzler Friedrich Merz und Alt-Kanzlerin Angela Merkel gaben sich ebenso die Ehre wie Ministerpräsident Markus Söder – für Bayreuth ist das im Jubiläumsjahr fast schon Pflichttermin, für die Stadt aber trotzdem jedes Mal ein Ausnahmezustand mit rotem Teppich, Sicherheitsaufgebot und vollen Straßen rund um das Festspielhaus.
Wer kam aus der Bundespolitik?
Aus Berlin reisten unter anderem Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, Forschungsministerin Dorothee Bär mit Ehemann Oliver Bär sowie Kulturstaatsminister Wolfram Weimer an. Auch CDU-Bundestagsabgeordneter Philipp Amthor war auf dem Grünen Hügel unterwegs zusammen mit Partnerin Carlotta Voß.
Ebenfalls auf der Gästeliste standen mehrere Bundestagsabgeordnete, darunter die Bayreuther Staatssekretärin Silke Launert mit Aleksander Trifunovic.
Bayerns Kabinett fast komplett auf dem Grünen Hügel
Neben Söder gaben sich zahlreiche Mitglieder der bayerischen Staatsregierung die Klinke in die Hand: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mit der Zuckermaiskönigin, Wissenschaftsminister Markus Blume, Gesundheitsministerin Judith Gerlach, Justizminister Georg Eisenreich und Bauminister Christian Bernreiter waren mit ihren jeweiligen Partnerinnen und Partnern dabei. Dazu kamen Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir und sein Vorgänger im Amt Winfried Kretschmann sowie Bayerns Ex-Regierungschef Günter Beckstein.
Schauspieler, Comedians und TV-Gesichter
Auch aus Kultur und Unterhaltung war einiges los: Schauspieler Francis Fulton-Smith und Udo Wachtveitl, Kabarettist Michl Müller sowie das fränkische Comedy-Duo Volker Heißmann und Martin Rassau ließen sich das Fest nicht entgehen. Sänger Johnny Logan und BR-Intendantin Katja Wildermuth rundeten die Kultur-Riege ab.
Aus dem Fernsehen waren zudem RTL-Moderator Wolfram Kons sowie Bild-Unterhaltungschefin Tanja May vor Ort. Auch Publizist Michel Friedman hält sich anlässlich des Jubiläums in Bayreuth auf – er hält bei der Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen“ am 26. Juli die Rede und war auch auf dem Roten Teppich zu sehen.
Warum Beethoven statt Wagner zum Auftakt?
Ungewöhnlich für Bayreuth: Zum Festakt gab es keine Opernvorstellung, sondern Beethovens 9. Symphonie unter der Leitung von Christian Thielemann. Kein Zufall – das Werk hat für den Grünen Hügel historische Bedeutung. Bereits zur Grundsteinlegung des Festspielhauses am 22. Mai 1872 dirigierte Richard Wagner selbst die Neunte im Markgräflichen Opernhaus.
150 Jahre nach der Gründung will die Stadt das Jubiläum über den Grünen Hügel hinaus tragen. Wie Jubiläumsmanager Florian André Unterburger im Vorfeld erklärte:
„Wir öffnen den Blick für die nächsten 150 Jahre – und laden alle ein, mitzuwirken und mitzufeiern. Ein Jahr lang. In der ganzen Region.“
— Florian André Unterburger, Jubiläumsmanager, laut Bayreuther Tagblatt
Wie das komplette Jubiläumsprogramm der Stadt aussieht, haben wir hier zusammengefasst, und auch das begleitende Festspiel-Open-Air-Programm lässt sich dort nachlesen.
Häufige Fragen
Wer war beim Festakt der Bayreuther Festspiele 2026 dabei?
Unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz, Alt-Kanzlerin Angela Merkel, Ministerpräsident Markus Söder, mehrere Mitglieder der bayerischen Staatsregierung sowie Philipp Amthor, Tanja May, Wolfram Kons und Michel Friedman.
Was wurde beim Festakt gespielt, wenn nicht Wagner?
Beethovens 9. Symphonie unter der Leitung von Christian Thielemann – ein bewusster Verweis auf die Grundsteinlegung des Festspielhauses 1872, bei der Wagner das Werk selbst dirigierte.
Warum ist 2026 ein besonderes Jahr für die Bayreuther Festspiele?
Die Festspiele feiern ihr 150-jähriges Bestehen. Die erste Ausgabe fand 1876 statt, begleitet wird das Jubiläumsjahr von einem stadtweiten Kulturprogramm unter dem Namen „Festival150″.
Wann findet die Gedenkveranstaltung mit Michel Friedman statt?
Am 26. Juli, einen Tag nach dem Festakt, mit dem Titel „Verstummte Stimmen“.











Wagner auf der Fußgängerampel an der Meistersingerstraße. © Dirk Ellmer
Hoch lebe die fränkische Bierkultur: Bereits zum fünften Mal besuchte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder die Kulmbacher Bierwoche. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Ralf Hartnack, den Vorständen der Kulmbacher Brauerei Christoph Ahlborn und Mathias Keil, der Bayerischen Bierkönigin Katharina Kastenmüller, Staatssekretär Martin Schöffel und Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig stieß er auf die Jubiläumsbierwoche an. ©Kulmbacher Brauerei