Sieg gegen Kapfenberg: Das sind die neuen Heroes of Tomorrow

In der neuen Spielzeit gehen die Heroes of Tomorrow mit komplett neuem Gesicht aufs Parkett. Dabei hat die Führungsriege von medi bayreuth ein komplett neues Team geformt um in BBL und FIBA Europe Cup voll anzugreifen. Einen Tag nach dem Abschiedsspiel von Steve Wachalski, war dieses neue Team auch am Samstag wieder in der Oberfrankenhalle gefordert. Der Gegner: der österreichische Doublesieger Kapfenberg Bulls. Am Ende triumphierten die Heroes of Tomorrow mit 99:75.

Das Bayreuther Tagblatt war live dabei und stellt das neue Team in der Slideshow vor.

Die neuen Heroes of Tomorrow

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Eine dominante Performance

Nach dem knappen Sieg gegen Heidelberg am Vorabend, spielten die Heroes of Tomorrow gegen Kapfenberg von Anfang an überzeugend nach vorne. Dabei überzeugten neben Kapitän Bastian Doreth vor allem die Neuzugänge Justin Raffington, James Robinson und Bryce Alford. Das Ergebnis einer solchen Vorbereitungspartie ist für ein BBL-Team selten besonders hoch, dennoch freut es den Trainer und die Fans durchaus, wenn man sich bis zur Halbzeit einen Vorsprung von 20 Punkten erspielen kann. Folgerichtig gingen die Heroes of Tomorrow mit 52:32 in die Kabine.

Lukas Meisner kämpft sich gegen Kapfenberg durch. Foto: Frederik Eichstädt.

Alles andere als Optimal

Ganz unzufrieden schien medi-Headcoach Raoul Korner dabei nicht zu sein. Bereits während des Trainingslagers in Innsbruck hatte sich gezeigt, dass der Österreicher mit dem Einsatz und der Einstellung seines neuen Teams sehr zufrieden war. Gleichermaßen gefiel dem medi-Coach der Fortschritt, den sein Team im Alpenland machen konnte.

Weniger optimal waren dabei Verletzungssorgen, kleinere Belastungen und die Tatsache, dass einige Spieler immer etwas später zum Team stoßen. Das sei im Geschäft aber leider normal, wie der medi-Coach weiter erklärte. Im Vergleich zur schwierigen Situation in der Vorbereitung zur letzten Saison, stellte Korner einen interessanten Vergleich an.

Letztes Jahr war es so, dass einige Spieler schwerer verletzt waren. Damit uns das dieses Jahr nicht wieder passiert, sind wir sehr vorsichtig, zum Beispiel mit Reid, um wirklich kein Risiko einzugehen.

(Raoul Korner über die Vorbereitung)

Diese Maßgabe solle seinem Team dabei helfen, ohne weitere Ausfälle in Richtung Saison starten zu können.

Wenn uns das gelingen sollte, bin ich recht optimistisch, was die Vorbereitung angeht. Ansonsten wird es leider wieder etwas Improvisation und dann müssen wir schauen, dass wir das Beste daraus machen.

(Raoul Korner über den Plan in der Vorbereitung)

Jevon Perschnick mit dem Wurf. Foto: Frederik Eichstädt.

Nachdem der Sieg gegen den Zweitligisten Heidelberg am Freitagabend erst in den letzten Sekunden eingefahren wurde, zeigte sich medi gegen das Team aus dem Nachbarland deutlich dominanter. Während es in der letzten Saison immer wieder Namen wie Hassan Martin, Kassius Robertson oder Eric Mika waren, die die Fans in der Oberfrankenhalle begeisterten, spielten nun ihre Nachfolger, James Woodard, Justin Raffington und Co. auf. Besonders hervorzuheben ist Bryce Alford: mit 22 Punkten war der Bayreuther der bestimmende Mann unter dem Korb.

James Woodard behauptet den Ball auch im Fallen. Foto: Frederik Eichstädt

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Doreth für zwei. Foto: Frederik Eichstädt.