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Trockene Aussichten: Nach Kulmbach droht auch in Thurnau der Freibad-Ausfall 2026
Der Sommer steht vor der Tür, doch für Wasserratten im Landkreis Kulmbach gibt es die nächste Hiobsbotschaft. Nach dem bereits angekündigten Ausfall des Kulmbacher Freibads zieht nun auch das Freibad in Thurnau nach. Aufgrund massiver Verzögerungen bei den Sanierungsarbeiten bleibt das beliebte Bad vorerst geschlossen. Ob in diesem Jahr überhaupt noch ein Sprung ins kühle Nass möglich sein wird, steht völlig in den Sternen.
Sanierungsstau im Landkreis: Thurnauer Freibad öffnet nicht im Juli
Eigentlich war der Plan optimistisch: Während das Kulmbacher Freibad wegen einer Großsanierung die gesamte Saison 2026 ohnehin geschlossen bleibt, hofften viele Badegäste auf die Anlage im nahegelegenen Thurnau. Dort ging man fest davon aus, dass die Tore nach Sanierungsarbeiten im Juli geöffnet werden können.
Doch daraus wird nichts. Wie nun Mitte Mai in der Gemeinderatssitzung bekannt wurde, verzögern sich die Arbeiten am Thurnauer Freibad massiv. Der angepeilte Eröffnungstermin im Juli ist offiziell vom Tisch.
Verzögerung um mindestens vier Wochen: Was sind die Gründe?
Nach aktuellen Informationen verschieben sich die Sanierungsmaßnahmen in Thurnau um mindestens vier Wochen. Grund dafür sind unvorhergesehene Verzögerungen im Bauablauf. Im Klartext bedeutet das: Vor August wird sich im Thurnauer Becken kein Badegast abkühlen können.
Ungewisse Zukunft: Ob das Freibad im August tatsächlich noch für ein paar Wochen öffnet, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand verlässlich abschätzen. Sollten weitere Probleme auftreten, droht auch Thurnau das komplette Saison-Aus. Bürgermeister Martin Bernreuther geht im bt-Gespräch davon aus, dass das Bad in diesem Jahr geschlossen bleibt.
Freibad-Frust in der Region: Kulmbach bereits die komplette Saison dicht
Für die Bürgerinnen und Bürger in und um Kulmbach ist dies der zweite schwere Schlag für die sommerliche Freizeitgestaltung. Dass das Freibad Kulmbach dieses Jahr wegen grundlegender Sanierungsarbeiten komplett geschlossen bleibt, war bitter, aber kommuniziert. Dass nun auch die Ausweichmöglichkeit in Thurnau wegbricht, sorgt für erheblichen Frust bei Familien, Schwimmern und Jugendlichen.
Welche Alternativen haben Badegäste jetzt noch?
Durch das drohende Doppel-Aus in Kulmbach und Thurnau müssen sich Sonnenanbeter und Schwimmer im Landkreis nach Alternativen umsehen. Während die Hallenbäder im Sommer oft nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, rücken nun andere Bademöglichkeiten in den Fokus:
- Badeseen in der Region: Der Mainleuser Badesee oder die Kieswäsch in Kulmbach dürften in diesem Sommer einen extremen Ansturm erleben.
- Freibäder der Nachbarlandkreise: Ausweichmöglichkeiten bieten die Bäder in Stadtsteinach, Kronach oder die Thermen und Freibäder im Raum Bayreuth, die wir in diesem Artikel zusammengefasst haben.












Rettungshubschrauber. Archivbild: BRK Kreisverband Bayreuth
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