Zuletzt aktualisiert am
Zug erfasst Auto in Wiesenfeld bei Coburg
Ein schwerer Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang im Meeder Ortsteil Wiesenfeld bei Coburg ereignete sich am Dienstagvormittag, den 17. März. Ein Auto wurde von einem einfahrenden Zug erfasst und rund 30 Meter mitgeschleift.
Nach ersten Informationen von NEWS5 übersah der Fahrer eines Skoda einen herannahenden Agilis-Zug und fuhr auf die Gleise eines unbeschrankten Bahnübergangs in Meeder-Wiesenfeld nördlich von Coburg. Der Zug war auf dem Weg zum Bahnhof und näherte sich von rechts.
Heftiger Aufprall – Auto 30 Meter mitgeschleift
Der Zug prallte gegen die Beifahrerseite des Autos. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw etwa 30 Meter im Gleisbett mitgeschleift, bevor er zum Stillstand kam. Die Feuerwehr berichtet, dass die Beifahrerseite vollständig zerstört wurde. Wäre dort ein Insasse gewesen, hätte dieser den Unfall vermutlich nicht überlebt.
Schon gelesen? Zugunfall am Bayreuther Hauptbahnhof: Sieben Verletzte.
Keine Verletzten – Fahrer vorsorglich im Krankenhaus
Trotz der Schwere des Unfalls blieb es bei großem Glück: Nach aktuellen Angaben wurden keine Personen verletzt. Der Fahrer wurde vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Bahnstrecke gesperrt – hoher Sachschaden
Die Bahnstrecke musste infolge des Unfalls vollständig gesperrt werden. Der Zugverkehr wird voraussichtlich bis in den Nachmittag beeinträchtigt sein. Die Polizei ermittelt derzeit zur genauen Unfallursache. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.
Der betroffene Bahnübergang in der Gemeinde Meeder war laut NEWS5 bereits in der Vergangenheit mehrfach Schauplatz ähnlicher Unfälle.











Symbolbild: Pixabay
Mehrere Feuerwehren wurden zur Unfallstelle in Mistelgau alarmiert. © bt-Redaktion