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Bayreuths schönster Spielplatz eröffnet am 1. Juni

Es soll Bayreuths schönster Spielplatz werden – und er ist fast fertig. Die Spielgeräte stehen schon, der Rasen wird kommende Woche gesät, sobald die Erde etwas getrocknet ist. Dazu kommen noch Bänke und Tische zum Sitzen und Picknicken. Der neue Spielplatz im Hofgarten ist ein Gemeinschaftsprojekt des Stadtgartenamtes und der Bayerischen Schlösserverwaltung. Offiziell eröffnet wird er am 1. Juni mit einem großen Spielefest, im Rahmen des Internationalen Kindertages.

Es ist ein Spielplatz, der sich an alle Altersgruppen richtet und auch den Inklusionsgedanken verfolgt.

(Annegret Läkamp, Stadtgartenamt Bayreuth)

Seit September des vergangenen Jahres wird gebaut. Investiert wurden circa 250.000 Euro.

Drachensuche auf einer riesigen Fläche

Auf 2.500 Quadratmetern erstreckt sich der neue Spielplatz im Hofgarten. Das Motto „Spielen mit Wilhelmine“ greift Details aus dem Schloss von Wilhelmine auf, das am anderen Ende des Hofgartens liegt. Immer wieder sieht man zum Beispiel Drachen auf den Spielgeräten abgebildet. „Das Drachensymbol stammt von Wilhelmines Tapete. Hier auf dem Spielplatz kann man ein Suchspiel daraus machen“, sagt Läkamp.

Hoch hinaus

Tunnelrutsche am Spielschloss
Tunnelrutsche am Spielschloss, Foto: red

Das Spielschloss selbst ist stattliche 7,5 Meter hoch! Darauf spielen und die verwinkelten Gänge nach oben klettern, dürfen alle Kinder ab sechs Jahren. Hinunter geht es durch eine Tunnelrutsche – die so in Bayreuth bisher einmalig ist.

Um im Spielschloss nach oben zu gelangen, müssen die Kinder einzelne Etappen schaffen: zum Beispiel ein Seil mit Knoten oder Tellern nach oben klettern. Es gibt viele versteckte, verwinkelte Wege: sie repräsentieren  geheime Türen in der Tapete, die es in richtigen Schlössern gibt. Mit jedem Schritt, den die Kinder wagen, entwickeln sie sich auch selbst ein Stück weiter.

(Annegret Läkamp, Stadtgartenamt Bayreuth)

Um das Spielschloss herum schließt sich eine große Wiese an. „Hier ist Platz für Begegnung“, so Läkamp.

Schaukeln für alle

Seitlich befindet sich ein Bereich mit mehreren Schaukeln und einem Sand-Spieltisch. Dort können sich auch Rollstuhlfahrer problemlos bewegen, weil der Boden darunter aus einem geraden Gummibelag besteht. Das Highlight dort: eine große Netzschaukel.

Netzschaukel im Hofgarten
Foto: red

Mitmachen statt Anschubsen – das geht in der Eltern-Kind-Schaukel nebenan: „Hier sitzt man dem Kleinkind gegenüber, kann mit ihm in Verbindung bleiben und dann gemeinsam Schaukeln. Das finde ich einen schönen Gedanken“, so Läkamp.

Eltern-Kind-Schaukel im Hofgarten
Eltern-Kind-Schaukel, Foto: red

Und für die Kleinsten? Über einen niedrigen Metallbogen können sie in den Sandkasten rutschen und sich mit dem Rutsch-Gefühl vertraut machen.

Rutschenbogen in den Sandkasten im Hofgarten
Rutschenbogen, Foto: red