medi bayreuth

Björn Albrecht: „FIBA Europe Cup für medi lukrativ“

medi bayreuth wird auch in der kommenden Saison höchstwahrscheinlich international spielen. Statt in der Basketball Champions League werden die Heroes of Tomorrow dieses Mal wohl im FIBA Europe Cup an den Start gehen. Die letzte Entscheidung, ob es klappt, liegt beim Basketball Weltverband FIBA. Bis Montag, den 8. Juli, soll das Teilnehmerfeld feststehen.

Wahrscheinlichkeit sehr hoch

medi-Geschäftsführer Björn Albrecht ist positiv gestimmt, dass es auch ab Herbst wieder internationalen Basketball in Bayreuth geben wird. Schon auf der Pressekonferenz kurz nach Saisonende, zu Raoul Korners Vertragserfüllung, hatte Albrecht die Teilnahme am Europe Cup als ein Ziel medis für die neue Saison ausgegeben.

Björn Albrecht. Foto: Susanne Jagodzik.

Die Wahrscheinlichkeit, dass wir nächste Saison im FIBA Europe Cup spielen, ist sehr hoch.
(Björn Albrecht, Geschäftsführer medi bayreuth)

Ob die Bayreuther dann im Herbst direkt in die Gruppenphase einsteigen oder sich noch qualifizieren müssen, sei dabei noch unklar. Das richtet sich primär auch danach, wie viele und welche anderen Mannschaften sich für die neue Saison für den Wettbewerb anmelden.

Europe Cup trotz Platz zwölf

Dass die Heroes of Tomorrow überhaupt die Chance bekommen, international spielen zu können, haben sie ihren Mitkonkurrenten zu verdanken. Denn nur, weil die in der Liga besser platzierten Teams aus Braunschweig, Würzburg, Ludwigsburg und Frankfurt auf ihr Startrecht verzichtet haben, kann medi, die in der Liga letztes Jahr Platz zwölf erreichten, sich nun berechtigte Hoffnungen auf den FIBA Europe Cup machen.

medi vs. Würzburg
medi bayreuth gegen s. Oliver Würzburg. Nun könnten die Bayreuther vom Verzicht der Unterfranken auf den Europe Cup profitieren. Foto: Frederik Eichstädt

„Draufzahlgeschäft“ für Würzburg

Dabei kommt vor allem der Verzicht der Würzburger überraschend. Nachdem die Unterfranken in der vergangenen Saison sensationell ins Finale des Wettbewerbs gestürmt sind, wäre ein weiteres internationales Abenteuer für die Würzburg-Fans reizvoll gewesen. Aus finanziellen Gründen hat sich die Geschäftsführung des Clubs allerdings dagegen entschieden. Da es im Wettbewerb keine Siegprämien gibt, überwogen für Würzburg  die Ausgaben die Mehreinnahmen, in Expertenkreisen wurde daher immer wieder von einem „Draufzahlgeschäft“ gesprochen.

Darf medi auch nächste Saison wieder international jubeln? Foto: Jakob Baumer

Lukrativ für medi

Für medi bayreuth sei dies anders, erklärt Geschäftsführer Björn Albrecht. Aufgrund von verschiedenen Faktoren sei der Wettbewerb für Bayreuth durchaus lukrativ, sowohl wirtschaftlich und organisatorisch, als auch sportlich.

Für medi bayreuth ist der FIBA Europe Cup lukrativ.
(Björn Albrecht, Geschäftsführer medi bayreuth)

Während für Sponsoren die zusätzlichen Spiele und Live-Übertragungen von Interesse sind, steigt durch die höhere Anzahl der Partien auch die mediale Berichterstattung. Zuletzt macht eine Teilnahme am internationalen Geschäft medi bayreuth auch für potentielle Neuverpflichtungen zu einem attraktiveren Arbeitgeber.