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Bologna kämpft Bayreuth nieder

Am Mittwochabend hat medi bayreuth in der Champions League den Tabellenführer aus Bologna empfangen. Die Gäste triumphierten mit 93:83. Trotz einer kämpferisch beherzten Leistung der Bayreuther vor 2.521 Fans in der Oberfrankenhalle behielten die Italiener am Ende ihre Nerven. Den VIP-Talk zum Spiel mit medi-Trainer Raoul Korner finden Sie hier.

Volle Offensive

medi ging mit Adonis Thomas, David Stockton, Andi Seiferth, Gregor Hrovat und De’mon Brooks in die Partie. Nach gewonnenem Jump gelangen Andi Seiferth die ersten zwei Punkte des Spiels. Direkt im Gegenzug glich Bologna durch Top Scorer Kevin Punter aus. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch der beiden Teams. Die medi-Fans peitschten ihr Team dabei nach vorne und bejubelten jeden Korb der Heroes of Tomorrow lautstark. Am Pressetisch zeigten sich die Bologna-Vertreter sichtlich beeindruckt von der lauten Stimmung in der Halle, die Bologna-Spieler weniger. Allen voran Kevin Punter traf anfangs fast nach Belieben und unterstrich seinen großen Wert für die Italiener. Neuzugang Eric Mika versenkte kurz vor der Viertelpause zwei Freiwürfe nach einem unsportlichen Foul von Yannick Moeira. Mit 18:22 aus Bayreuther Sicht ging es dann in die Pause.

David Stockton mit dem Korbleger. Foto: Redaktion.

Danach wurde das Spiel ruppiger. Die härtere Gangart spielte dem Gast aus Bologna in die Karten. Kurz vor Ende der ersten Hälfte konnte Virtus auf 46:30 davonziehen. Doch die Stimmung in der Halle blieb weiter gut. Hallensprecher Christian Höreth spornte das Team mit einem lauten „Never Surrender!“ an, wenig später versenkte De’mon Brooks den wichtigen Dreier. Direkt danach tat es ihm Gregor Hrovat gleich. Zur Pause stand es 36:48.

David Stockton an der Freiwurflinie. Foto: Redaktion.

Eine umkämpfte Partie

Der Tenor im Bayreuther Fanlager zur Pause: „Der Gegner ist schlagbar, medi bräuchte nur etwas mehr Glück bei den Würfen.“ Nach der Pause sah das erstmal anders aus. Bologna legte richtig gut los und baute den Vorsprung binnen vier Minuten auf 19 Punkte aus. Doch die Bayreuther kämpften sich zurück und kamen auf neun Punkte heran. Zeitgleich mit der Schlusssirene des dritten Viertels versenkte Eric Mika einen Wurf zum 62:69. Es lagen nur noch sieben Punkte zwischen medi und dem Tabellenführer. Die Fans waren euphorisiert.

Wenig später verkürzten die Heroes of Tomorrow den Abstand auf fünf Punkte. Doch näher kamen die Bayreuther nicht mehr heran. Trotz einer kämpferisch guten Leistung der Heroes of Tomorrow spielten die Italiener den Vorsprung über die Zeit. 93:83 hieß es am Ende für Bologna.