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3 Gründe, warum wir einfache Grafik in Spielen immer noch lieben
Während sich die großen Studios in einem permanenten Wettbewerb um die realistischsten Details und aufwendigsten Effekte verlieren, haben wir schlicht keine Lust mehr, unsere begrenzte Zeit damit zu verschwenden, uns erst mühsam durch endlose Grafikmenüs zu arbeiten, nur damit das Spiel auf unserer Hardware überhaupt stabil läuft, wenn wir eigentlich sofort mit der ersten Spielminute starten könnten.
Es geht uns nicht um den nächsten technischen Meilenstein, der unsere Rechner an ihre Grenzen bringt, sondern um eine klare und funktionale Gestaltung, die uns erlaubt, uns ohne Ablenkung auf unsere Taktik und unseren Fortschritt zu konzentrieren. (Ein riesiger Patch nur für ein paar neue Schatteneffekte raubt uns ohnehin nur den letzten Nerv.) Wir stellen fest, dass uns eine reduzierte Optik oft viel schneller in den Flow bringt, weil sie die Barrieren zwischen uns und der Spielmechanik abbaut und uns den Raum gibt, den wir für echte strategische Entscheidungen brauchen, weshalb wir bei der Suche nach echter Substanz oft gezielt auf die 10 besten Browsergames setzen, die beweisen, dass Spielspaß nicht von der Anzahl der Polygone abhängt.
Der Fokus liegt komplett auf der Mechanik
Wir merken sehr schnell, ob ein Spielprinzip Substanz hat, wenn keine hochauflösenden Texturen da sind, die über inhaltliche Lücken hinwegtäuschen könnten, was uns dazu zwingt, uns intensiver mit den eigentlichen Systemen auseinanderzusetzen. Wenn die Optik schlicht ist, muss die Logik dahinter absolut perfekt funktionieren, damit wir bei der Stange bleiben, was bei vielen modernen Produktionen oft zu kurz kommt, weil dort die Optik wichtiger ist als die spielerische Tiefe.
Wir schätzen diese Ehrlichkeit in der Entwicklung, da wir so genau wissen, worauf wir uns einlassen, und wir uns nicht durch Schichten von Effekten wühlen müssen, um den Kern der Herausforderung zu finden. (Ein ruckelndes Bild gewinnt bei uns keine Preise.) Aus diesem Grund waren einige der optisch besten AAA-Spiele enttäuschend.
Wir genießen die visuelle Klarheit
Wir fühlen uns oft überfordert, wenn der Bildschirm mit Informationen und Partikeleffekten überflutet wird, die eigentlich keinen Nutzen für den Spielverlauf haben und uns nur daran hindern, die strategisch wichtigen Elemente schnell zu erfassen. Eine einfache Grafik erlaubt uns eine saubere Übersicht, sodass wir sofort sehen, wo unsere Einheiten stehen oder welche Ressourcen wir als Nächstes sichern müssen, ohne dass wir uns in einer Flut von Details verlieren, die für unsere Entscheidungen völlig irrelevant sind.
Diese Reduzierung auf das Funktionale ist für uns ein echter Gewinn an Lebensqualität, da wir unsere Konzentration auf die Taktik richten können und nicht darauf verschwenden müssen, wichtige Symbole in einer überladenen Umgebung zu suchen.
Die technische Erreichbarkeit auf jedem Gerät
Wir wollen flexibel bleiben und uns nicht vorschreiben lassen, auf welcher Hardware wir unsere Freizeit verbringen, weshalb uns die technologische Genügsamkeit von einfacher Grafik sehr entgegenkommt, da wir so auf jedem verfügbaren Gerät ohne Leistungsverlust loslegen können. Wir müssen nicht ständig in neue Hardware investieren, nur um ein flüssiges Erlebnis zu haben, sondern wir verlassen uns auf die Effizienz der Programmierung, die uns erlaubt, auch auf älteren Rechnern oder Tablets eine erstklassige Performance zu genießen. (Unsere alten Laptops müssen nicht ständig am Limit laufen.)












Die ehemalige Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und ihr Ehemann Thomas Erbe präsentieren ihren neuen Wanderführer Foto: bt-Redaktion
Foto: Luisenburg Festspiele/ © Florian Miedl