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Bier

Beerpong – Spielregeln, Tipps & Tricks zum Partyspaß

Es gibt bereits eine ganze Reihe an Dingen, die aus den USA zu uns herübergekommen sind: Burger, Cola und Co. – und nun lässt sich diese Reihe mit einer weiteren Erfindung erweitern: Beerpong. 

Den Namen Beerpong haben sicherlich viele schon einmal gehört. Aber was genau ist das und wie funktioniert das? Alles Wissenswerte rund um das Thema Beerpong inklusive einer detaillierten Anleitung gibt es hier zum Nachlesen.

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Was ist Beerpong?

Beerpong ist ein Trinkspiel, das in jede ins Stocken geratene Party sofort wieder Leben und Spaß bringt. Kein Wunder also, dass Beerpong sich in nur wenigen Jahren auf der Welt verbreitet hat wie ein Lauffeuer. Erfunden haben es amerikanische Studenten der Eliteuniversität Dartmouth. Studenten, die ihre Bierbecher auf einer Tischtennisplatte abgestellt hatten, kamen schnell auf die Idee, aus den Zufallstreffern ein Spiel zu machen. In den 1970er Jahren vergaß ein Studenten dann seinen Schläger und die heutige Version von Beerpong war geboren.

Das simple Konzept, die Tatsache, dass man kaum Equipment braucht und der „Bier-macht-eh-alles-besser“-Faktor haben dem Beerpong anschließend zu seinem Siegeszug quer durch die USA und schließlich durch den Rest der Welt verholfen.

Was brauche ich für Beerpong?

Für eine Runde Beerpong braucht man nicht viel, und das meiste davon lässt sich ohnehin auf jeder Party finden. Genau das ist auch Teil des Erfolgskonzeptes des Spiels. Grundsätzlich brauchst du:

  • einen Beerpong Tisch
  • Becher
  • Waschbecher
  • 2 Tischtennisbälle
  • Bier

Du siehst also, die Ausrüstung für Beerpong aufzutreiben ist kein Hexenwerk. Veranstaltest du oft Partys oder spielst einfach gerne mit deinen Freunden, kann sich die Anschaffung eines professionellen Beerpong Tisches durchaus lohnen. Ansonsten genügt aber auch ein ganz normaler Tisch, solange er mindestens eine Größe von 150 cm x 60 cm hat.

Auch bei den Bechern gibt es zwar spezielle Beerpong Becher in coolen Designs, es funktioniert aber auch jeder handelsübliche Plastikbecher. Übrigens: an Bier brauchst du auf jeder Seite circa einen Liter, insgesamt also zwei Liter Bier pro Runde. Die Menge kannst du aber natürlich auch je nach Bechergröße variieren oder durch ein anderes Getränk ersetzen.

Der richtige Aufbau

Du hast alle Materialien zusammen und jetzt soll es losgehen? Kein Problem. Zunächst folgt ein simpler Aufbau auf deinem Beerpong Tisch. An beiden Seiten des Tisches werden zwischen 10 und 15 Becher in einer Dreiecksform aufgestellt. Dabei sollten sich die Spitzen der Dreiecke gegenüberliegen. Anschließend werden die Becher mit Bier oder einem anderen Getränk eurer Wahl gefüllt.

An die Seite des Tisches wird außerdem je ein mit Wasser gefüllter Waschbecher gestellt, in dem die Bälle zwischendrin immer wieder abgespült werden können. Entscheidet euch dann, wer beginnen soll. Wer anfängt, bekommt beide Bälle (es sei denn du spielst mit einem Partner – in dem Fall bekommt jeder einen) und schon kann es losgehen.

Wie genau funktioniert Beerpong?

Jetzt wird geworfen, doch auch hier gibt es ein paar Regeln (die ihr natürlich auch nach Lust und Laune anpassen könnt). Die wichtigste besagt, dass sich der Ellenbogen beim Wurf hinter dem Spielfeldrand befinden muss.

Das Ziel des Spiels ist es, mit den Bällen alle Becher eures Gegners zu treffen, bevor er eure trifft. Dabei kannst du versuchen, den Ball direkt in einen Becher zu werfen oder du lässt den Ball, wie beim Tischtennis, vorher noch einmal auf der Tischplatte aufkommen. Letzteres wird als Bounce bezeichnet und hat den Nachteil, dass es dem Gegner in diesem Fall erlaubt ist, den Ball mit der Hand abzuwehren.

Triffst du einen Becher, muss der Gegner diesen austrinken. Eine häufig angewendete Regel besagt, dass der Gegner nach einem Bounce Treffer (dank des höheren Risikos) sogar zwei Becher trinken muss. Auch wenn der Gegner beim Abwehrversuch versehentlich einen Becher umschmeißt, muss ein Strafbecher getrunken werden. Triffst du mit einem oder beiden Bällen hingegen keinen Becher, ist anschließend dein Gegner am Zug. So geht es abwechselnd hin und her, bis auf einer Seite alle Becher ausgetrunken sind. Der Verlierer muss nun auch noch die übrig gebliebenen Becher des Gewinners austrinken.

Das ist natürlich nur eine gekürzte Version der Regeln die, je nachdem wie ernsthaft man Beerpong betreiben möchte, noch um einiges erweitert werden können. Eine ausführlichere Version der Spielregeln findest du beispielsweise hier.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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