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Bundesliga 26/27: Wer sind die Favoriten, und kann jemand dem Bayern gefährlich werden?
Die neue Saison der Bundesliga startet am 28. August mit einem Duell, das schon Tradition hat.
Wieder einmal empfängt der FC Bayern München den VfB Stuttgart in der Allianz Arena. Der Titelverteidiger geht erneut als klarer Top-Favorit ins Rennen, nachdem er sich in der vergangenen Saison einen weiteren Titel in Folge sicherte, und das schon einige Spieltage vor Schluss, ohne im Saisonendspurt noch einmal richtig aufs Tempo drücken zu müssen. Für die Konkurrenz bedeutet das einmal mehr die undankbare Rolle des ewigen Herausforderers, der von Anfang an mit einem klaren Rückstand in die Saison startet.
Wer als großer Favorit gilt
Bei den Buchmachern zeigt sich etwas, das man in kaum einer anderen europäischen Liga so deutlich sieht: Die Meisterquote für den FC Bayern liegt bei rund 1,16, was einer impliziten Titelchance von ungefähr 75 bis 80 Prozent entspricht, ein Wert, der die Dominanz der Münchner klar unterstreicht. Dahinter folgen Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen als aussichtsreichste Verfolger, auch wenn keines dieser Teams dem Kader von Vincent Kompany ernsthaft den Thron streitig machen dürfte. Kompany kann weiterhin auf Harry Kane als seine große Waffe im Angriff bauen, und auch in der Breite des Kaders bleibt München allen Verfolgern deutlich überlegen.
Diese Spielzeit bringt zudem einige spannende Trainerwechsel mit sich: Adi Hütter kehrt zu Eintracht Frankfurt zurück, während auch RB Leipzig, Bayer Leverkusen und Union Berlin mit neuen Trainern in den Neustart gehen. Wer die Quotenbewegungen Woche für Woche im Blick behalten möchte, wird im MERKUR BETS Blog fündig, wo nicht nur die Spieltage der Bundesliga analysiert werden.
Was dem Bayern die Saison erschweren könnte
So unumstritten der Favoritenstatus des Bayern auch wirkt, gibt es doch ein paar Faktoren, die ihm im Saisonverlauf durchaus zu schaffen machen könnten. Der dichte Terminkalender durch die europäischen Wettbewerbe fordert erfahrungsgemäß irgendwann seinen Tribut, und sowohl Dortmund als auch Leipzig gehen mit runderneuerten Kadern an den Start, die für die eine oder andere Überraschung gut sein könnten. Experten wie Lothar Matthäus sind sich sicher, dass aktuell keiner der Konkurrenten die nötige Qualität mitbringt, um über 34 Spieltage konstant mitzuhalten, räumen aber gleichzeitig ein, dass sich die Fehlermarge für die Münchner verkleinert, sobald das Niveau der Gegner steigt.
Einen Blick wert sind außerdem Teams wie der VfB Stuttgart, der mit einem eingespielten Kader durchaus Chancen auf die internationalen Plätze hat, sowie die drei Aufsteiger Schalke 04, die SV Elversberg und der SC Paderborn, die von Spieltag eins an versuchen werden, den Alteingesessenen die Spieltage schwer zu machen.
Was von der restlichen Saison zu erwarten ist
Mit achtzehn Mannschaften, 34 Spieltagen und 2-3 Absteigern verspricht die Bundesliga erneut eine intensive Spielzeit über die gesamte Tabelle hinweg. Der Titel scheint einmal mehr Richtung München zu wandern, doch der Kampf um die Champions-League-Plätze und der Überlebenskampf am Tabellenende dürften die Liga bis zum letzten Spieltag spannend halten, mit mehreren Teams, die sich um wenige Punkte Unterschied duellieren und bis zur letzten Minute um jeden einzelnen Zähler kämpfen werden.












©Olena Albert
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