CBD

CBD bei Stress

Stress ist seit vielen Jahren in der breiten Mitte der Gesellschaft angekommen. Studien belegen, dass stressbedingte Krankschreibungen in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben.

Generell ist Stress nicht schädlich, solange er im positiven Sinne für einen inneren Antrieb sorgt. Schlagen Belastungen allerdings ins Negative um, können sie ernsthafte Gesundheitsprobleme wie Burn-Outs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlafstörungen oder Depressionen nach sich ziehen. Um stressbedingten Erkrankungen vorzubeugen, können natürliche Maßnahmen und Hilfsmittel unterstützend zum Einsatz kommen. Eines davon ist CBD, ein Wirkstoff aus der Cannabispflanze.

Stresskiller CBD: Wie das Cannabidiol bei Stress wirkt

Produkte, die in einem CBD Shop Deutschland erhältlich sind, müssen strenge Auflagen erfüllen. So dürfen sie lediglich einen geringen THC-Anteil haben und somit nicht psychoaktiv wirken. Dennoch soll insbesondere das Cannabidiol CBD eine beruhigende Wirkungsweise bei Stress haben. Wie Forscher vermuten, könne das CBD an körpereigene CB1 und CB2 Rezeptoren andocken und dort sein schmerzstillendes und beruhigendes Potenzial entfalten. So soll das Cannabidiol dazu fähig sein, Stress auf verschiedene Weise zu bekämpfen:

    • In stressigen Situationen schüttet der menschliche Körper Botenstoffe wie Adrenalin, Cortisol und Noradrenalin aus. CBD wird nachgesagt, diese ausgeschütteten Stoffe zu regulieren, sodass der Stresspegel reduziert wird. Wie Tierversuche bestätigen, dämpft CBD beispielsweise den Adrenalinspiegel. Dadurch könne sich das Risiko, aufgrund des chronischen Stresses an Bluthochdruck, Diabetes oder anderen Leiden zu erkranken, verringern.
    • Weiterhin soll sich das Stresshormon Cortisol durch die Gabe von CBD beeinflussen lassen. Im Falle einer Überproduktion von Cortisol, das zu einem geschwächten Immunsystem führen kann, könnte das CBD regulierend einwirken.
    • Auch bestimmte Neurotransmitter wie AEA soll das CBD positiv ansprechen. Wissenschaftler vermuten, dass das CBD das „AEA-Level“ aufrechterhält und so den Körper dabei unterstützt, um negativen Stress zu bekämpfen.

    Wissenschaftliche Studien zu CBD und Stress

    Bis dato existieren nur sehr wenige Studien zum Themenfeld “CBD und Stress”. Sie basieren auf Tierversuchen, die insgesamt erfolgreich verliefen, sich aber nicht eins zu eins auf den Menschen übertragen lassen. Es müssen also noch weitere Humanstudien folgen, um die Wirkungsweise von CBD vollständig zu ergründen. Dennoch beschäftigten sich renommierte amerikanische Wissenschaftler bereits im Jahr 2010 mit den Wirkungsweisen von CBD auf Stresszustände. Im Rahmen ihrer Untersuchungen befassten sich die Forscher damit, ob und wie sich CBD auf die Endocannabinoid-Signalgebung auswirke. Sie fanden heraus, dass das CBD unter bestimmten Umständen etwa die Funktion der Nebennieren reguliere und Stressantworten der Synapsen verringern könne.

    Varianten und Dosierung von CBD bei Stresszuständen

    CBD lässt sich in unterschiedlichen Darreichungsformen anwenden. Für Personen, die an chronischen oder akuten Stresszuständen leiden, wird unter anderem das Verdampfen mit dem Vaporizer empfohlen. Der Vorteil ist hierbei, dass die Wirkung schneller eintritt und auch das Verdampfen an sich entspannend wirken kann. Alternativ können Betroffene reines CBD-Öl in sublingualer Form unter der Zunge anwenden. Dabei nimmt die Mundschleimhaut die Wirkstoffe auf.

    Wichtig ist hierbei, im Zweifelsfall mit einer sehr niedrigen Dosierung zu beginnen. Generell gelten CBD-Öle mit einem Anteil zwischen fünf und zehn Prozent als ausreichend, um Stresssymptome zu lindern. Für Anwender bedeutet dies, schrittweise beispielsweise dreimal drei Tropfen am Tag einzunehmen. Sollte der gewünschte Effekt nach einigen Tagen noch nicht eingetreten sein, lässt sich die Dosis um wenige Tropfen erhöhen. Mitunter kann es sinnvoll sein, vor der Einnahme eine ärztliche Untersuchung wahrzunehmen, um organische Ursachen auszuschließen. Denn oftmals gibt es für akute Stresszustände organische Ursachen wie Depressionen, die wiederum mit Krankheiten wie Infekten, einer gestörten Schilddrüse oder Diabetes zusammenhängen können.

    Mögliche Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    Zwar können Nebenwirkungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden, jedoch gilt CBD generell als nebenwirkungsarm. Dennoch sollten Anwender mögliche Wechselwirkungen beachten. Obwohl CBD als natürliches Extrakt gilt, kann es auf die körpereigenen Enzyme einwirken, sodass andere Medikamente möglicherweise stärker oder schwächer wirken. Dies kann beispielsweise bei Säure- und Gerinnungshemmern, Schmerzmitteln oder Neuroleptika der Fall sein. Zudem könne CBD, das mit einigen Nahrungsergänzungsmitteln kombiniert wird, zu stärkerer Ermüdung führen. Um solche unerwünschte Nebenwirkung zu vermeiden, sollte man CBD nicht mit Hopfen, Melatonin, Johanniskraut und ähnlichen schlaffördernden Substanzen kombinieren.

    Fazit: CBD bei Stress

    Wenngleich Tierversuche eine gesundheitsförderliche Wirkungsweise nahelegen, lässt sich CBD nicht als Wundermittel bei Stress oder Schlafstörungen ansehen. Vielmehr gibt es keine einhundertprozentige Erfolgsgarantie, da jeder Körper anders auf die Einnahme reagiert. Für Menschen, die dauerhaft weniger Stress haben wollen, ist es also ratsam, weitere Maßnahmen anzuwenden. Als “Stresskiller” sorgen sportliche Betätigungen für eine körperliche Ausgeglichenheit. Auch eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, um den Körper gesund zu halten. Daneben schaffen gesunde Prioritäten und entspannende Meditationseinheiten in stressigen Situationen seelisches Wohlbefinden.