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Zuletzt aktualisiert am 13. Februar 2026 | 13:24

Internet

Ein Internet, viele Zugänge – diese Möglichkeiten hat man

Externer Redakteur

Man kann sich in der heutigen Zeit kaum mehr vorstellen, ohne Internet zu leben. Inzwischen ist es fest in die Arbeitswelt und auch in den Alltag vieler Menschen eingezogen.

©Pixabay
©Pixabay

Auch in Schulen wird ein großer Wert darauf gelegt, dass die Internetverbindung schnell und sicher ist.

Denn die Technologie macht immer größere Fortschritte und Fakt ist, dass sie kaum mehr aus dem Leben vieler Menschen wegzudenken ist. Aus diesem Grund gibt es für Internetnutzer auch unterschiedliche Möglichkeiten, um zu jeder Zeit und an jedem Ort zuverlässig mit Internet versorgt werden zu können.

Allerdings bietet es sich an, sich mit dem großen Angebot etwas genauer auseinanderzusetzen und vor allem die Sicherheitsfrage dabei nicht in den Hintergrund zu schieben.

Das klassische WLAN über das Modem

Wer zu Hause ein Modem hat und sich über dieses mit Internet versorgen lässt, hat im Grunde genommen eine der sichersten Lösungen, die man auswählen kann. Allerdings ist es für die Sicherheit wichtig, dass man einige Maßnahmen ergreift:

  • Das Admin-Passwort ist beim ersten Einloggen in der Regel sehr einfach, weshalb es sinnvoll ist, dieses zu ändern, nachdem man sich in das Konfigurationsmenü des Routers eingeloggt hat.
  • Damit potenzielle Internet-Kriminelle nicht direkt erkennen, um was für einen Router-Typ es sich handelt, bietet es sich außerdem an, den Netzwerknamen zu ändern.
  • Das WLAN-Passwort ist kein Passwort, dass man immer eingeben muss, bevor man das Internet benutzen kann. Aus diesem Grund kann dieses ruhig lang und kompliziert sein, um somit für noch mehr Schutz zu sorgen.
  • Die Verwendung einer WPA3 (aber auch WPA2) Verschlüsselung sorgt für ein sehr viel höheres Maß an Sicherheit.
  • Wenngleich es sehr gemütlich ist, sich über Knopfdruck (WPS) mit dem Router verbinden zu können, sollte diese in den Einstellungen deaktiviert werden. Genauso wie der Fernzugriff, der in der Regel zunächst aktiv ist, damit der Support des jeweiligen Internetanbieters aus das Gerät zugreifen kann.
  • Es ist wichtig, immer die Updates durchzuführen, die für das Gerät zur Verfügung stehen. Nur auf diese Weise können mögliche Sicherheitslücken geschlossen werden.
    Wer nur zu Besuch ist, sollte sich in ein Gastnetzwerk einloggen können. Für diese Zwecke kann man bei dem Router ein separates Netz einrichten.
  • Es ist sinnvoll, immer mal wieder zu prüfen, welche Geräte aktuell mit dem Router verbunden sind und diejenigen zu löschen, die das Netz gar nicht mehr verwenden.

Freies WLAN unterwegs

In der Regel haben die meisten Menschen in der heutigen Zeit nicht nur einen Router für das Internet in den eigenen vier Wänden, sondern sie verfügen auch über mobile Daten. Mit diesen können sie ohne Probleme unterwegs surfen.

Oft möchten Internetnutzer jedoch ihre Daten sparen (vor allem dann, wenn diese durch den Vertrag begrenzt sind) und nutzen aus diesem Grund öffentliche WLAN-Netze. Das ist an und für sich auch nicht schlimm. Doch es ist wichtig, im Hinterkopf zu behalten, dass diese öffentlichen Internetzugänge einige Gefahren mit sich bringen können und Hacker oft ein leichtes Spiel haben, sich in die Netze einzuhacken. Sobald sich ein Hacker im Netz befindet, ist es leicht, auf alle verbundenen Geräte zuzugreifen.

Umso wichtiger ist es, zu wissen, wie man sich am besten verhält, wenn man das öffentliche WLAN nutzen möchte:

  • Am besten schützt man das eigene Gerät mit einem VPN (das auch dann sinnvoll ist, wenn man mit mobilen Daten im Internet unterwegs ist)
  • Niemals sensible Dokumente öffnen, Überweisungen machen oder mit anderen sensiblen Daten hantieren.
  • Netze nie einfach merken, um so nicht zu riskieren, dass sich das Smartphone zu einem späteren Zeitpunkt automatisch mit ihm verbindet, ohne dass man das aktiv merkt. Für diese Zweck kann man in den Einstellungen des WLANs die Option “automatisch verbinden” ausschalten.

Für Menschen, die sich auf Reisen befinden und sich somit in einem anderen Land aufhalten, kann es sinnvoll sein, sich eine entsprechende SIM-Karte, wie zum Beispiel eine eSIM Schweiz zu besorgen. Mit einer solchen digitalen SIM-Karte kann man sich ganz einfach und problemlos im Internet des Landes aufhalten und muss sich keine Gedanken darum machen, wie:

  • Viele Daten man von seinem Vertrag verbraucht und, ob diese reichen.
  • Man sich verhalten muss, wenn man sich mit öffentlichen WLAN-Netzen verbindet.

Allgemeine Sicherheitshinweise für Internetzugänge

Generell ist es wichtig, immer mit Vorsicht zu handeln, wenn es um das Internet und die Internetzugänge geht. Vor allem dann, wenn man sich in WLAN-Netze einloggt, die man nicht kennt und die man somit nicht selbst umfassend gesichert hat.

Bei nicht bekannten Internetzugängen gilt es also immer, Vorsicht wahren zu lassen und sich im Zweifelsfall lieber selbst einen Hotspot zu geben.

Zudem sollte man im Internet generell darauf achten:

  • Keine privaten Informationen zu teilen.
  • Nur sichere Internetseiten aufzurufen.
  • Starke Passwörter zu verwenden, die sich zudem von Account zu Account unterscheiden.
  • Nicht blind Anhänge von E-Mails zu öffnen, da diese von Hackern stammen könnten.

Nur, wer Vorsicht walten lässt, kann sich sicher im Internet aufhalten. Bereits einige wenige Vorkehrungen können sicherstellen, dass Hacker mit ihren Angriffen deutlich geringere Chancen haben, erfolgreich mit ihrer Attacke zu sein. Sicherlich heißt das nicht, dass man vollkommen geschützt ist. Denn auch die Methoden der Hacker entwickeln sich immer weiter. Doch, wer sich immer wieder über die neuesten Updates informiert, diese durchführt und die unterschiedlichen Internetzugänge mit Vorsicht und dem entsprechenden Sicherheitsdenken im Hinterkopf genießt, macht sich auf der Zielscheibe der Hacker nicht ganz so sichtbar, wie Internetnutzer, die sich nicht um ihre Sicherheit bemühen. Denn generell befinden sich alle Internetnutzer zunächst einmal auf der Zielscheibe der Internet-Kriminellen. Der Unterschied ist, dass einige eher im Schatten des Schutzes stehen und andere mit Neon-Pfeilen auf sich aufmerksam machen, weil der Schutz fehlt.

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