Bayreuther Tagblatt
Ein alter Schriftzug vom Bayreuther Tagblatt
  • Startseite
  • Nachrichten
    • Nachrichten aus Bayreuth
    • Nachrichten aus dem Landkreis Bayreuth
    • Nachrichten aus Kulmbach
    • Überregionale Nachrichten
    • Blaulicht
    • Wirtschaft
    • Politik in Stadt und Landkreis Bayreuth
  • Freizeit
    • Ausflüge
    • Bier
    • Essen & Ausgehen
    • Veranstaltungen
    • Shopping
    • Richard-Wagner-Festspiele
    • Faszination Franken
    • Theater
  • Sport
    • BBC Bayreuth / Basketball
    • Bayreuth Tigers / Eishockey
    • SpVgg Bayreuth / Fußball
    • HaSpo Bayreuth / Handball
    • Bayreuther Sportvereine
  • Ratgeber
    • Bauen und Wohnen
      • Wohnen, Einrichten & Lifestyle
      • Haus & Garten
    • Gesund und Fit
      • Sport
      • Wintersport
    • Serien & Kolumnen
      • bt-Lifestyle-Kolumne
      • bt-Immobilien-Kolumne
      • bt-Kultur-Kolumne
      • Hopfen & Malz – die bt-Bier-Kolumne
      • bt-Swutz-Kolumne
      • bt-Reise-Kolumne
      • bt-Technikexperten-Kolumne
      • bt-Metallexperten-Kolumne
      • bt-Finanz-Kolumne
      • Lost Places – Spuren des Umbruchs
      • Expedition Region
      • Gessn werd dahaam!
      • Bayreuth Historisch
        • Die Stadtteile
        • Die Bürgermeister
        • Historisch Allgemein
    • Arbeit & Ausbildung
      • Arbeit & Beruf
      • Ausbildung
      • Universität
    • Auto & Verkehr
    • Bildung, Wissenschaft & Technik
      • Bildung & Wissenschaft
      • Technik
      • Computer & Elektronik
    • Games & Spiele
  • Jobs
  • Firmenforum
  • Werben
  • bt-GastroGuide
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Flamingo-Ausflug durch Bayreuth: PETA zeigt Tierpark anDie Gewalt gegen Polizisten in Oberfranken ist unverändert hoch Das Café Saas One ist eröffnet

Zuletzt aktualisiert am 11. Juni 2026 | 12:26

Falten

Falten-Mythen im Check: Was laut Dermatologen wirklich stimmt

Externer Redakteur

Rund um das Thema Hautalterung und Faltenbekämpfung kursiert eine extrem hohe Menge an Halbwissen.

© Konstantin Postumitenko
© Konstantin Postumitenko

Fast täglich werden Verbraucher mit neuen Versprechen, vermeintlichen Wundermitteln und gut gemeinten Ratschlägen konfrontiert. Dass in diesem Bereich so viele Mythen existieren, ist kein Zufall. Die Anti-Aging-Industrie ist ein globaler Milliardenmarkt. Unternehmen profitieren oft von der Verunsicherung der Konsumenten, da sich mit der Angst vor dem Älterwerden und falschen Heilsversprechen viel Geld verdienen lässt. Wir zeigen, was an den gängigsten Mythen rund um Falten wirklich dran ist.

Mythos 1: „Teure Creme wirkt automatisch besser als günstige“

Der Preis eines Kosmetikprodukts wird in den seltensten Fällen allein durch die Qualität oder die Konzentration der enthaltenen Rohstoffe bestimmt. Ein Großteil des Verkaufspreises bei luxuriösen Anti-Aging-Produkten fließt in aufwendig gestaltete Verpackungen, exklusive Marken-Flakons, groß angelegte Marketingkampagnen und prominente Werbegesichter. Auch edle Parfümierungen treiben die Kosten in die Höhe, obwohl Duftstoffe für die eigentliche Wirkung gegen Falten irrelevant sind und sensible Hauttypen sogar reizen können.

Wer eine wirksame Pflege sucht, sollte den Blick daher weg vom Preisschild und hin zur Inhaltsstoffliste (INCI) richten. Hochwertige, biologisch aktive Substanzen, die die Hautbarriere nachweislich unterstützen, sind das entscheidende Kriterium für den Erfolg. Tatsächlich ist es dabei jedoch auch öfter so, dass Salben mit qualitativ hohen Inhaltsstoffen etwas mehr kosten. Dafür riskiert man im Gegenzug keine unangenehmen Reizungen durch geringfügig geprüfte Billigware.

Dass effektive Hautpflege keine Hunderte von Euro kosten muss, beweist beispielsweise eine Biovolen Moossalbe. Sie setzt auf das Prinzip der Apothekenqualität und verzichtet auf unnötige Luxusaufschläge. Der Fokus liegt darauf, wissenschaftlich fundierte Pflege zu einem fairen und transparenten Preis anzubieten.

Mythos 2: „Die Haut altert bereits ab 25 Jahren“

Das stimmt tatsächlich: Der natürliche Alterungsprozess der Haut beginnt tatsächlich etwa ab dem 25. Lebensjahr. Zu diesem Zeitpunkt verlangsamt sich die Zellteilung ganz allmählich, und die körpereigene Produktion von Kollagen und Elastin nimmt kontinuierlich ab. Das elastische Gerüst der Haut verliert dadurch über die Jahre hinweg an Stabilität.

Dermatologen betonen in diesem Zusammenhang die immense Bedeutung der Prävention im Vergleich zur reinen Reaktion. Wer bereits mit Ende 20 oder Anfang 30 beginnt, die Hautbarriere gezielt zu unterstützen und vor äußeren Einflüssen zu schützen, bewahrt die jugendliche Struktur deutlich länger. Ein frühzeitiger Start bringt wesentlich mehr, da es um ein Vielfaches leichter ist, den Verlust von Kollagen zu verzögern, als bereits tief eingegrabene Falten im Alter von 50 Jahren nachträglich wieder aufzufüllen.

Mythos 3: „Nur die Sonne macht Falten – drinnen ist man sicher“

Die ultraviolette Strahlung der Sonne ist unumstritten einer der Hauptfaktoren für die vorzeitige Hautalterung. Dennoch ist die Annahme, dass die Haut in geschlossenen Räumen vollkommen geschützt ist, nicht ganz richtig. Zum einen dringen die langwelligen UVA-Strahlen fast ungehindert durch herkömmliche Fensterscheiben. Zum anderen spielen Umweltfaktoren wie Feinstaub, Industrieabgase und Tabakrauch eine ebenso gewichtige Rolle bei der Entstehung von Falten.

Diese mikroskopisch kleinen Schadstoffe dringen in die Hautstrukturen ein und lösen dort die Bildung freier Radikale aus. Es entsteht sogenannter oxidativer Stress, der die gesunden Hautzellen angreift und den Abbau von Kollagen massiv beschleunigt. Ein umfassender Schutz vor diesem allgegenwärtigen Umweltstress ist daher für den Erhalt der Hautelastizität genauso wichtig wie ein klassischer UV-Filter.

Mythos 4: „Naturkosmetik ist immer besser und sicherer“

Der Begriff „Naturkosmetik“ vermittelt Verbrauchern oft das Gefühl von absoluter Reinheit und Verträglichkeit. Doch biologisch gewachsene Rohstoffe bergen in ihrer Rohform auch Risiken: Unfiltrierte Pflanzenextrakte oder ätherische Öle weisen oft starke Schwankungen in ihrer Wirkstoffkonzentration auf und gehören zu den häufigsten Auslösern für Kontaktallergien und Hautreizungen. Rein pflanzlich bedeutet also keineswegs automatisch „sicherer“.

Die moderne Hautpflege nutzt daher zunehmend die Vorteile der Biotechnologie. Sie schlägt eine Brücke zwischen Natur und Labor. Im biotechnologischen Prozess werden wertvolle pflanzliche Wirkstoffe unter kontrollierten Bedingungen isoliert, vermehrt und gereinigt. Das Ergebnis sind hochreine, standardisierte Extrakte, die eine gleichbleibend hohe Wirksamkeit aufweisen und gleichzeitig ein minimales Irritationspotenzial für die Haut besitzen. Pflanzliche Wirkstoffe werden durch dieses Verfahren um ein Vielfaches effektiver und verträglicher.

Mythos 5: „Falten kommen von innen – Creme bringt da nichts“

Die Behauptung, dass Cremes die Hautbarriere überhaupt nicht überwinden können, ist in der Dermatologie längst überholt. Zwar besitzt die Hornschicht eine fundamentale Schutzfunktion, um den Körper vor dem Eindringen von Fremdstoffen zu bewahren. Moderne Galenik – also die Wissenschaft von der Formulierung eines Kosmetikprodukts – ist jedoch in der Lage, Wirkstoffe so aufzubereiten, dass sie die oberen Hautlagen sehr wohl passieren und zielgerichtet transportiert werden können.

Die Wissenschaft weiß heute sehr genau, wie die Penetrationstiefe reguliert wird und was bewährte Substanzen wie Hyaluronsäure, Peptide oder spezielle Moosextrakte auf zellulärer Ebene bewirken. Während hochmolekulare Hyaluronsäure Feuchtigkeit an der Oberfläche bindet, regen Peptide und Aktivstoffe die hauteigenen Regenerationsprozesse an und unterstützen die Strukturproteine direkt in den lebenden Schichten der Epidermis.

Mythos 6: „Eine Creme kann Botox ersetzen – oder Botox ist die einzige echte Lösung“

Beim Thema Faltenbekämpfung stehen sich oft zwei extreme Meinungen gegenüber, die beide zu kurz greifen. Die eine Seite verspricht, dass kosmetische Produkte Injektionen eins zu eins ersetzen können, während die andere Seite behauptet, nur der Gang zum Schönheitschirurgen zeige echte Ergebnisse. Die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte und erfordert eine ehrliche dermatologische Einordnung.

Botox ist ein Nervengift, das gezielt die Reizleitung zu den Muskeln blockiert. Es ist hochwirksam gegen dynamische Mimikfalten – wie die Zornesfalte –, kann jedoch weder die Hautstruktur verbessern noch den Feuchtigkeitsverlust oder die Hauterschlaffung aufhalten. Eine hochwertige Pflege wiederum kann verständlicherweise keine Muskeln lähmen. Was sie jedoch leisten kann, ist eine tiefgreifende Regeneration der Hautoberfläche, die Optimierung des Feuchtigkeitshaushalts und die Festigung des Gewebes. Eine ehrliche Hautpflege verspricht keine Wunder über Nacht, sondern setzt auf die kontinuierliche Verbesserung der Hautqualität vor und anstelle von invasiven Eingriffen.

Mythos 7: „Wenn man einmal aufhört, wird die Haut schlechter als vorher“

Diese Befürchtung hält sich hartnäckig: Viele Menschen glauben, dass die Haut durch die regelmäßige Zufuhr von reichhaltigen Anti-Aging-Produkten „faul“ wird und nach dem Absetzen der Pflege schlagartig in sich zusammenfällt oder noch schneller altert als ohne Creme. Woher dieser Mythos kommt, lässt sich psychologisch und biologisch leicht erklären. Wenn die Haut über Wochen oder Monate hinweg optimal mit Feuchtigkeit und schützenden Wirkstoffen versorgt wurde, gewöhnt man sich schlichtweg an das pralle, glatte und vitale Hautbild.

Wird die Pflege nun abrupt abgesetzt, fällt die Haut nach kurzer Zeit lediglich auf ihren biologischen Status quo zurück. Der schützende Film bricht weg, die Feuchtigkeit verdunstet schneller, und die Fältchen, die zuvor sanft aufgepolstert waren, treten wieder in ihrer ursprünglichen Tiefe hervor. Was die Forschung tatsächlich sagt, ist beruhigend: Eine Creme kann die genetische Struktur der Haut nicht negativ manipulieren oder den Alterungsprozess nach dem Absetzen künstlich beschleunigen. Es findet kein Entzugseffekt statt – die Haut kehrt lediglich zu ihrem ganz normalen, ungeschützten Alterungsprozess zurück. Kontinuierliche Pflege ist daher der Schlüssel, um den erzielten Erfolg langfristig zu bewahren.

Fazit: Aufklärung schützt vor Fehlkäufen

Der Blick hinter die Kulissen der Anti-Aging-Industrie zeigt deutlich, dass nicht jeder Trend und nicht jedes teure Versprechen einer dermatologischen Prüfung standhält. Falten sind ein natürlicher Teil des Lebens, doch wie schnell und tief sie sich einprägen, lässt sich durch eine wissenschaftlich fundierte und konsequente Pflege maßgeblich beeinflussen. Wer Mythen von Fakten trennt, investiert weder in überteuerte Marketing-Verpackungen noch in unnötige invasive Eingriffe.

Eintrag teilen
  • Facebook Facebook Teilen auf Facebook
  • X-twitter X-twitter Teilen auf X
  • Whatsapp Whatsapp Teilen auf WhatsApp
  • Linkedin Linkedin Teilen auf LinkedIn
  • Mail Mail Per E-Mail teilen


Direkter Kontakt:

Bayreuther Tagblatt
Tunnelstraße 15
95448 Bayreuth

Die Redaktion
Telefon: +49 921 / 99 00 99 45
E-Mail: redaktion@bayreuther-tagblatt.de

Das Kunden- & Verkaufsmanagement
Telefon: +49 921 / 99 00 99 47
E-Mail:verkauf@bayreuther-tagblatt.de

Die Magazinredaktion
Telefon: +49 921 / 99 00 99 48
E-Mail: magazin@bayreuther-tagblatt.de

Die Webseite des Bayreuther Tagblatt Schreiben Sie ein Email an das Bayreuther Tagblatt Hier finden Sie das Bayreuther Tagblatt bei LinkedIn

Der Facebook-Kanal des Bayreuther Tagblatt Der Instagram-Kanal des Bayreuther Tagblatt Der Tiktok-Kanal des Bayreuther Tagblatt Der X-Kanal des Bayreuther Tagblatt

Der Whatsapp-Kanal des Bayreuther Tagblatt Abonnieren Sie den Newsletter des Bayreuther Tagblatt Abonnieren Sie den RSS-Feed des Bayreuther Tagblatt

Unser bt-Newsletter

bt-Newsletter bestellen

bt-Newsletter abbestellen

Über uns:
  • Entstehung des bt
  • Das bt-Team
  • Das inhaltliche bt-Konzept
  • Das Bayreuther Tagblatt ist „Unternehmen der Zukunft“
  • Hohe Auszeichnung für das bt: „Arbeitgeber der Zukunft“
  • Bayreuther Tagblatt gewinnt renommierten Service-Preis
10 Gründe, warum Werbung beim bt Print und Radio schlägt:
bt Logo vor Zeitung und Radio ©erstellt mit KI
So viel Reichweite hat das bt:Das sind unsere bt-Kanäle ©bt
So macht das bt Sie sichtbar:
Leuchtturm-Marketing mit dem bt:
Leuchtturm-Marketing in Bayreuth mit dem Bayreuther Tagblatt
Unsere Partner:
Hier geht es zu Oberfranken Offensiv e.V.Hier geht es zu www.electricpulse.dewagnermuseum.debayerische-medienakademien.de
© Copyright - 2020 Bayreuther Tagblatt
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
  • Link zu X
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Link zu Mail
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Nutzungsbedingungen
  • Wir über uns
Link to: Gemeinsam mitfiebern: WM-Public-Viewing in Bayreuth Link to: Gemeinsam mitfiebern: WM-Public-Viewing in Bayreuth Gemeinsam mitfiebern: WM-Public-Viewing in BayreuthPublic Viewing beim Summerfeeling am Unistrand 2024. © bt-RedaktionPublic Viewing beim Summerfeeling am Unistrand 2024. © bt-Redaktion Link to: 7 Mythen über große Poren: Was stimmt wirklich? Link to: 7 Mythen über große Poren: Was stimmt wirklich? © Alona Siniehina© Alona Siniehina7 Mythen über große Poren: Was stimmt wirklich?
Nach oben scrollen
Barrierefreiheits-Anpassungen

Unterstützt von OneTap

Wie lange möchten Sie die Barrierefreiheits-Symbolleiste ausblenden?
Symbolleiste-Ausblenddauer
Wählen Sie Ihr Barrierefreiheitsprofil
Sehbehinderten-Modus
Verbessert die visuellen Elemente der Website
Anfallssicheres Profil
Entfernt Blitze und reduziert Farben
ADHD-freundlicher Modus
Fokussiertes Browsing, ablenkungsfrei
Blinden-Modus
Reduziert Ablenkungen, verbessert den Fokus
Epilepsie-sicherer Modus
Dämpft Farben und stoppt Blinken
Inhaltsmodule
Schriftgröße

Standard

Zeilenhöhe

Standard

Farbmodule
Orientierungsmodule