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Fußball-WM 2026: Welche Chancen hat „Die Mannschaft?
Noch einige Monate, dann beginnt eines der größten Sportereignisse der Welt: Die Fußball-WM 2026. Erstmals werden 48 Teams an dem Turnier teilnehmen, das in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Für deutsche Fans richtet sich der Blick dabei vor allem auf eine Frage: Welche Chancen hat „Die Mannschaft“ unter Bundestrainer Julian Nagelsmann?
Nach mehreren enttäuschenden Turnieren versucht Deutschland aktuell, sich sportlich und taktisch neu aufzustellen. Die Entwicklung des jungen Kaders sowie Nagelsmanns strategische Anpassungen könnten entscheidend dafür sein, ob Deutschland bei der kommenden Weltmeisterschaft wieder zu den Titelkandidaten gehört.
Die Gruppenphase: Deutschlands Gegner in Gruppe E
Die Auslosung hat Deutschland in eine interessante Gruppe E geführt. Zum Auftakt trifft die DFB-Elf am 14. Juni in Houston auf den WM-Debütanten Curaçao. Es folgen die Duelle gegen die Elfenbeinküste und das Team aus Ecuador.
Während Deutschland auf dem Papier als Favorit in diese Gruppe geht, warnt Nagelsmann davor, die Gegner zu unterschätzen. Besonders die klimatischen Bedingungen in den nordamerikanischen Spielorten und die taktische Disziplin der Außenseiter könnten zu echten Herausforderungen werden. Ein souveräner Gruppensieg ist jedoch das klare Ziel, um sich eine gute Ausgangslage für die K.-o.-Runde zu verschaffen.
Deutschlands Schlüsselspieler: Wirtz und Musiala
Im Zentrum der deutschen Offensive stehen zwei der größten Talente des europäischen Fußballs: Florian Wirtz und Jamal Musiala. Beide Spieler bringen Kreativität, Tempo und eine hohe Spielintelligenz mit; Eigenschaften, die für Nagelsmanns Offensivkonzept entscheidend sind.
Wirtz überzeugt vor allem durch seine Übersicht und seine Fähigkeit, zwischen den Linien Räume zu finden. Musiala hingegen sorgt mit seinen Dribblings und seinem dynamischen Antritt regelmäßig für Unruhe in gegnerischen Abwehrreihen. Ob das Duo seine volle Wirkung entfalten kann, ist nicht nur für Nagelsmanns Pläne, sondern auch für die Einordnung der aktuellen WM Wettquoten durch Experten und Fans eine der spannendsten Fragen vor Turnierbeginn.
In taktischen Analysen wird häufig darauf hingewiesen, dass Nagelsmann versucht, beide Spieler möglichst frei in den Halbräumen agieren zu lassen. Dadurch entstehen flexible Angriffsmuster, die schwer zu verteidigen sind.
Julian Nagelsmanns taktische Vorbereitung
Seit seiner Amtsübernahme hat Nagelsmann verschiedene Spielsysteme getestet. Besonders häufig setzt er auf flexible Formationen, die zwischen einer Vierer- und Dreierkette wechseln können. Ziel ist es, sowohl Ballbesitzphasen zu kontrollieren als auch im Umschaltspiel gefährlich zu bleiben. In jüngsten Trainingseinheiten lag der Fokus laut Beobachtern vor allem auf Elementen wie intensivem Gegenpressing nach Ballverlust und schnellen vertikalen Pässen ins Angriffsdrittel.
Wie beeinflusst das neue WM-Format Deutschlands Chancen?
Die WM 2026 wird mit 48 Teams und einer erweiterten Gruppenphase gespielt. Dadurch steigt die Anzahl der Spiele und damit auch die körperliche Belastung. Für Deutschland könnte das jedoch ein Vorteil sein. Der aktuelle Kader verfügt über eine große Tiefe, insbesondere im offensiven Mittelfeld. Spielerrotation und taktische Variabilität werden daher zu wichtigen Faktoren im Turnierverlauf. Teams mit einem breiten und flexibel einsetzbaren Kader haben in langen Turnieren statistisch bessere Chancen, konstant Leistung zu bringen.












Die Lohengrin Therme in Bayreuth. Foto: Lohengrin Therme
Einsatzkräfte aus Stadt und Landkreis Bayreuth helfen beim großflächigen Waldbrand in Thüringen. © KBM Stephanie Bleuse