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Zuletzt aktualisiert am 11. Juli 2024 | 09:45

Fußball

Große Gewinner und große Verlierer – Können wir bei der Euro 2024 mit einer Überraschung rechnen?

Externer Redakteur

Wenn man sich die Quoten anschaut, kann man schon ein Gefühl bekommen, wie die Europameisterschaft 2024 ausgehen sollte. England, Frankreich und Deutschland sind die Favoriten. Albanien und Schottland werden vermutlich schon früh die Heimreise antreten.

Doch die Wettanbieter liegen manchmal auch falsch. Jedes große Turnier hat immer wieder Überraschungen zu bieten, wie etwa Marokko bei der Weltmeisterschaft 2022. Und wir sehen auch, dass ein großes Land früh ausschieden kann, wie Frankreich gegen die Schweiz 2021. Wir sagen die möglichen großen Gewinner und Verlierer der diesjährigen Europameisterschaft in Deutschland voraus.

© pexels-pixabay
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Die Schweiz: potenzielles Dark Horse 

Laut den Quoten liegt die Schweiz knapp hinter den großen Favoriten des Turniers. Im Fußballjargon verdient die schweizerische Nationalmannschaft gerechtfertigt die Bezeichnung „Dark Horse“, weil die Schweizer das Turnier auch gewinnen könnten.

Schweizer Wettfans haben sicherlich Grund, den Wettbüros zu glauben, da sich die Mannschaft als ganz stark bewiesen hat. Das Ergebnis gegen Ungarn, bei dem die Schweiz mit 3:1 gewann, ist sicherlich ein Anlass für Optimismus, vor allem, wenn man bedenkt, dass viele die Ungarn als potenzielle Überraschungsmannschaft gesehen haben. 

Es gibt viele Aspekte, die bei der Auswahl eines guten Geheimtipps für ein Turnier eine Rolle spielen. Du musst zuverlässige Buchmacher finden, die eine große Auswahl an Wetten anbieten. Und genau da kann dir ein Vergleichsportal wie https://sportwettench.net/ helfen. Das ist wichtig, denn es ist vielleicht nicht die klügste Idee, einfach daraufzusetzen, dass die Schweiz die EM gewinnt.

Nein, stattdessen erwarten wir, dass die Schweizer eine weitere Überraschung hinlegen und einen der Favoriten schlagen, wie bei der Europameisterschaft 2021. Nein, die Mannschaft hat damals die EM nicht gewonnen, aber sie hat alle Erwartungen übertroffen und ist so weit gekommen.

Unser Tipp: Die Schweizer erreichen das Halbfinale. Die Quoten dafür sind zwar dafür nicht so lukrativ, aber dieses Mal ist es viel wahrscheinlicher. Mit Leverkusens Schlüsselspieler Granit Xhaka am Steuer des Schweizer Motors haben die Fans allen Grund, sich über die Chancen der Mannschaft zu freuen.

Spanien: Ein früher Ausstieg  

Viele Experten halten Spanien bei der Europameisterschaft für eine stark unterschätzte Mannschaft, und die Buchmacher sehen La Roja nur als fünftstärkste Mannschaft. Mit Talenten wie Rodri, Pedri und Lamine Yamal (dem jüngsten Spieler, der jemals bei einer Europameisterschaft zum Einsatz kam) hat die Mannschaft doch sicherlich eine größere Chance, den Titel zu holen?

Wir prognostizieren Spaniens Weg jedoch ganz anders: Spanien wird früher als von vielen erwartet aus dem Turnier ausscheiden. Ja, die Mannschaft hat viel Talent und wird den Ball wie gewohnt dominieren.

In den letzten Jahren hat Spanien den Rückwärtsgang eingelegt und erinnert irgendwie an das, was wir vor 2008 von denen gesehen haben. Spanien hatte schon immer gute Spieler. Die Mannschaften von damals waren bekannt für ihre Stars, ihre Kreativität und ihren attraktiven Fußball. Dennoch war Spanien als ewiger Viertelfinal-Verlierer bekannt.

Die diesjährige Ausgabe ist ähnlich schwach. Sie schießen einfach nicht genug Tore, und im Gegensatz zu 2010 haben sie nicht die Abwehr, um in den meisten Spielen Gegentore zu verhindern.

Die Niederlande: Das Uhrwerk von Oranje gerät ins Stocken

Die Niederländer zählen immer zu den Turnierfavoriten, doch ihr einziger Titel datiert aus dem Jahr 1988. Erwarte jedoch nicht, dass die Oranje in diesem Jahr den zweiten Pokal holen.

Das Team gilt als einer der Favoriten hinter Frankreich, Deutschland und England, aber wenn man die Gruppe betrachtet, die weitaus schwieriger ist, als viele denken, und die Verletzungen berücksichtigt, ist es wahrscheinlich, dass die Niederländer die Erwartungen nicht erfüllen werden.

Zunächst zu den Verletzungen. Das Team wurde in den letzten Wochen dezimiert, da es sowohl seinen ersten als auch seinen zweiten Mittelfeldspieler verloren hat. Der größte Verlust aufgrund einer Verletzung ist natürlich der von Frenkie de Jong, dem zweifellos talentiertesten Spieler Hollands.

Aber auch Marten de Roon und Teun Koopmeiners, das Mittelfeld-Duo, das Atalanta zum europäischen Ruhm geführt hat, wird dem Team fehlen. Auch Ersatzspieler wie Mats Wieffer und Quinten Timber sind verletzt. Das bedeutet, dass unerfahrene Spieler wie Veerman und Schouten die Last tragen müssen, was für Spieler aus der Eredivisie zu viel sein könnte.

Die Niederländer sind auch in einer sehr starken Gruppe mit Österreich, Polen und Frankreich. Das Spiel gegen die Franzosen werden sie mit ziemlicher Sicherheit verlieren, was wiederum bedeutet, dass sie ein gutes Ergebnis gegen Österreich brauchen, um sich einen Platz in der nächsten Runde zu sichern.

Die Österreicher sollten jedoch nicht unterschätzt werden. Die aggressive Spielweise der Österreicher wird das Mittelfeld der Niederländer vor Probleme stellen, da Schouten und Veerman nicht die Dynamik haben, um mit diesem hohen Druck umzugehen. Es ist zu erwarten, dass die Niederländer große Probleme haben werden, aus dieser „Todesgruppe“ herauszukommen.

Kann sich etwas wie Griechenland 2004 wiederholen? 

Immer wenn man über einen Geheimfavoriten für ein Turnier liest, verweisen die Fans auf das Jahr 2004, in dem Griechenland ganz Europa überraschte und im Finale gegen Portugal den Titel holte. 

Kann das Gleiche auch 2024 passieren? Es wird schwieriger, allein schon, weil das Turnier jetzt eine zusätzliche Runde hat. Statt „nur“ drei K.o.-Runden, die Griechenland damals hatte, muss der Sieger nun vier überstehen.

Aber wie heißt es so schön: Es ist Fußball. Wenn 11 gegen 11 spielen, kann alles passieren.

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