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Cyberattacke auf Pumpenhersteller: Produktion muss weltweit eingestellt werden

Der Pumpenhersteller KSB wurde Ziel eines Cyberangriffs. Der Betrieb des Unternehmens wird daher weltweit eingestellt.

Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB wurde Ziel eines Cyberangriffs, wie aus Medienberichten hervorgeht.

Der Betrieb der Firma, die auch in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) eine Niederlassung hat, wurde vorerst eingestellt.

Hackerangriff auf KSB erfolgt bereits vor einer Woche

Nach ersten Analysen geht KSB bei dem Hackerangriff nicht von einem Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg aus. Bereits vor einer Woche hatte das Unternehmen gemeldet, dass der Betrieb eingeschränkt sei. Nun aber fährt KSB seine Produktion weltweit herunter.

Wilfried Sauer, Sprecher des KSB und Teil des Krisenstabs, sagte dem SWR, dass nun mehrere hundert Server überprüft werden müssten. Die Verbindung zum Internet sei unmittelbar nach dem Angriff gekappt worden, sagt Sauer.

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Mitarbeiter gehen für eine Woche unfreiwillig in Urlaub

Die Attacke sei zum einen früh entdeckt worden, zum anderen sei kein Server geschädigt worden. Auch die für Hacker sehr typischen Verschlüsselungen habe man nicht entdecken können. Seit dem Vorfall arbeite man bei KSB im Notbetrieb, wie es in dem Bericht weiter heißt. Für einen Neustart der Computer-Systeme müsse der Betrieb nun komplett eingestellt werden.

Die Unternehmensführung hat daher in Abstimmung mit den Betriebsräten eine Betriebsruhe von einer Woche vereinbart. Ab dem 20. April soll dann eingeschränktes Arbeiten wieder möglich sein.