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Online oder Offline: Wo kosten Casinospiele weniger?

Wer sich eine Luxusuhr leisten kann, der hat es in der Regel geschafft – immerhin kostet ein solche Uhr je nach Hersteller und Modell einige Tausend Euro und ist damit alles andere als ein Schnäppchen – zumindest für Normalverdiener. Trotz der hohen Preise erfreuen sich Luxusuhren von Rolex, Patek Philippe und Omega nach wie vor großer Beliebtheit und haben dabei nicht nur Multimillionäre als Kunden. Auch Otto-Normalverbraucher erfüllen sich diesen Wunsch, sofern es die finanziellen Mittel hergeben. Dafür gibt es gute Gründe.

Und auch um die kleinen Spielhallen, die sich früher in jeder Kleinstadt befanden, ist es deutlich ruhiger geworden. Stattdessen suchen viele der ehemaligen Kunden im Internet nach ihrem Kick. Dort ist die Auswahl größer, die Casino-Webseiten sind 24 Stunden geöffnet und bequem vom Sofa aus zu erreichen. Außerdem gelten Online Casinos als billiger, nicht zuletzt deshalb, weil sie große Summen in Werbekampagnen für Rabattaktionen investieren. Aber ist dem tatsächlich so? In Zeiten rapide steigender Preise stellen sich viele Casino-Nutzer aufs Neue diese Frage.

Online Casinos bieten bessere Quoten

Zunächst einmal die gute Nachricht für alle, die ihrem alten Stammcasino den Rücken gekehrt haben: Online Casinos bieten in den meisten Fällen bessere Quoten. Das gilt insbesondere für die beliebten Slots, die mehr als 50 % des Umsatzes der meisten Webseiten ausmachen. Das liegt daran, dass Online Casinos viel geringere Kosten für Personal und für die Miete von Gewerbeimmobilien haben. So können sie günstigere Konditionen anbieten. Bei den klassischen Tischspielen gibt es hingegen keinen großen Unterschied zwischen den Quoten im Internet und in der echten Welt. Denn die Regeln für diese Spiele sind fest etabliert und lassen sich nicht so einfach verändern. Wer auf Nummer sichergehen will, sollte sich aber über das Kleingedruckte informieren.

Unterschiede bei der Mindesteinzahlung

Wer nur einen extrem kleinen Betrag als Budget hat, ist offline wohl besser aufgehoben. Denn an den Spielautomaten in einer Kneipe ist es theoretisch auch möglich, mit zehn Cent zu spielen – riesige Gewinne sind dabei aber nicht zu erwarten. Die höchst Mindesteinzahlung haben Spielbanken. Einige von ihnen wechseln keine Beträge unter 50 oder sogar 100 Euro in Chips ein. Online Casinos liegen im Mittelfeld. Einige von ihnen haben zwar ebenfalls hohe Mindestbeträge von 20 oder 50 Euro. Bei vielen Anbietern kann man aber auch problemlos 5 Euro im Online Casino einzahlen. Das geht allerdings nicht mit jeder Zahlungsmethode. In der Regel funktioniert das nur mit einigen Diensten wie Paysafe, MuchBetter oder Bitcoin.

Steuern online und offline

Seit Neuestem gibt es in Deutschland eineSteuer auf Casinospiele im Internet, die zumindest teilweise den Vorteil der Online-Plattformen wieder rückgängig macht. Sie beträgt 5 % auf jeden Einsatz und ist damit deutlich höher als die Offline-Steuer. Aber nicht alle Online Casinos geben diese Steuer an ihre Nutzer weiter. Einige Plattformen übernehmen die Differenz für ihre Kunden oder fallen gar nicht unter das Gesetz, weil sie im Ausland sitzen. Hier lohnt es sich, einen Blick auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen zu werfen. In der Regel macht die Steuer aber nicht den entscheidenden Unterschied.

Kaum Unterschiede bei den Mindesteinsätzen

Die Mindesteinsätze pro Spielrunde sind online und offline hingegen in etwa gleich. Bei Automatenspielen beträgt sie wenige Cent, einige Spiele laufen sogar mit einem Cent pro Runde. Bei Tischspielen wie Blackjack oder Poker liegt der Mindesteinsatz hingegen oft im Eurobereich, zwischen einem und zehn Euro. Eine Ausnahme sind VIP-Tische, die in vielen Casinos angeboten werden. In manchen Teilen der Welt zählen zahlreiche Millionäre zur Kundschaft – dementsprechend liegt der Mindesteinsatz teilweise bei hundert Euro oder mehr. In Deutschland dürfte das aber kaum passieren.