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E-Zigarette

Passendes Liquid zur E-Zigarette: Worauf Raucher beim Umstieg achten sollten

Wer seine Rauchgewohnheiten verändern möchte, versucht es häufig mit der E-Zigarette. Doch welches Liquid passt wirklich für jemanden, dessen Körper nach einer gewissen Menge an Nikotin verlangt? Die große Auswahl lässt sich rasch eingrenzen, wenn die folgenden, wichtigen Kriterien bekannt sind.

Neuseeland macht es vor, weitere Länder werden folgen: Bis 2025 will das Land rauchfrei werden. Das Paket der geplanten Maßnahmen beinhaltet ein lebenslanges Verkaufsverbot an Menschen, die nach einem bestimmten Stichtag geboren sind. Derart drastische Maßnahmen sind vonseiten der EU zunächst nicht geplant. Dennoch steigen schon jetzt viele Menschen auf E-Zigarette um. Häufig ergibt sich dabei ein großes Problem: Versuche, alle verfügbaren Liquids auszuprobieren, werden rasch teuer.

Kaum ein Raucher mag es süß

Wer bei der Suche nach dem passenden Liquid effizient vorgehen möchte, sollte die Erfahrungen anderer Raucher zurate ziehen. Wertvolle Tipps geben auch Onlineshops wie Vape Shop egogreen. Sie zeigen, welche Liquids bei Ex-Rauchern besonders gut ankommen.

Faustregel: Nur wenige Raucher bevorzugen süße Liquids. Die Vorlieben gehen eher in Richtung neutral mit mildem Tabakgeschmack.

Viele Raucher mögen Liquids mit diesen Eigenschaften:

+ Milder Tabakgeschmack.

+ Wenig / gar keine Süße.

+ Kratzen im Hals ähnlich dem einer echten Zigarette.

Wie kann ein Liquid möglichst nah am Tabakgeschmack bleiben?

Weil die E-Zigarette nichts verbrennt, sondern Liquid verdampft, scheint sie herkömmlichen Glimmstängeln gegenüber im Nachteil. Doch der Schein trügt: Dessen „Geschmack“ besteht nämlich nur zum Teil aus den Wahrnehmungen unserer Geschmacksknospen. Hinzu kommt etwas, was auch sehr gute Liquids können: einen gewissen Druck auf der Lunge erzeugen. Natürlich simuliert das Liquid dies nur. Gemeinsam mit dem berühmten Kratzen im Hals kommt so eine E-Zigarette dem Raucherlebnis schon sehr nahe. Verantwortlich für diese beiden Effekte ist nicht das Aroma, sondern der Nikotinanteil.

Nikotin in der E-Zigarette: Wie viel darf’s denn sein?

Es gibt bei Liquids verschiedene Nikotinstärken. Sie gehören in jede Produktbeschreibung, sind für Einsteiger aber nicht leicht zu deuten. Was zu wem passt, hängt dabei von den bisherigen Rauchgewohnheiten ab. Damit die Umgewöhnung auf die E-Zigarette klappt, sollte das Umstellen nicht zu abrupt geschehen. Ein derartiges Unterfangen wird schwer, denn der Körper ist bei geringeren Mengen rasch auf Entzug. Viele Menschen kommen besser damit zurecht, wenn sie den Umstieg langsam angehen. Der Körper versucht nämlich immer, seine Gewohnheiten beizubehalten. Weil er dies unbewusst tut, würden Umsteiger auf Liquids mit geringem Nikotingehalt vermutlich häufiger dampfen. Umgekehrt kann ein Liquid mit mehr Nikotin helfen, seltener zur E-Zigarette zu greifen.

Was bedeutet hoher oder niedriger Nikotingehalt?

Die Angaben erfolgen in Milligramm pro Milliliter Liquid (mg/ml). Ein geringer Nikotingehalt beginnt bei 3 mg/ml. Bereits das Doppelte zählt zu den mittleren Stärken. Als hoch gilt ein Gehalt von 18 mg/ml. Was bedeutet das praktisch: Je höher der Nikotingehalt, desto „echter“ fühlt sich das Dampfen an. Denn damit steigen sowohl Kratzen im Hals als auch der Druck beim Inhalieren.

Sind Raucher also gewohnt, milde Zigaretten zu rauchen, bietet sich ein Liquid mit wenig Nikotin an. Wer hingegen wenig, aber starke Zigaretten geraucht hat, nutzt anschließend wahrscheinlich Liquids mit hohem Nikotingehalt. Der Grund: Deren Gefühl ähnelt dem des Rauchens am meisten. Die erstgenannte Gruppe käme gut mit Liquids zwischen 3 und 6 mg/ml zurecht. Starke Raucher würden vermutlich zu einem Nikotingehalt von 18 mg/ml greifen.

Übrigens gibt es auch Liquids mit Nikotinsalz. Es wirkt länger nach und senkt dadurch den Verbrauch. Allerdings fällt damit auch das typische Kratzen im Hals weg.

Liquids: Warum es eines für alle nicht geben kann

Wer für sich den geeigneten Nikotingehalt gefunden hat, bekommt es mit vielen weiteren Auswahlkriterien zu tun. Dies macht es unmöglich, ein für alle Raucher passendes Liquid zu finden. Die Geschmäcker sind dafür einfach zu verschieden. Von süß über fruchtig bis herb: Einmal entdeckt, bietet die E-Zigarette umsteigewilligen Rauchern nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten.