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Praktische Tipps für einen stressfreien Wohnortwechsel
Steht ein Wohnortwechsel bevor, bedeutet das häufig viel Planung, Organisation und körperliche Arbeit. Es ist halt mehr notwendig, als nur Kartons packen und Möbel von Alt nach Neu bringen. Packt man vorn vornherein die Umzugsplanung richtig an, nimmt das Einfluss darauf, wie reibungslos und stressfrei alles verläuft.
Man kann dabei auch durchaus Risiken für Pannen minimieren, wenn man den Umzug durchdacht angeht. Wichtig dafür ist eine frühzeitige Planung, weil das böse Überraschungen verhindern kann. Bei einem Wohnortwechsel wird man oft emotional belastet und gestresst. Nebenbei muss man aber noch Dienstleister koordinieren, Termine einhalten sowie das Budget nicht aus den Augen verlieren. Nachfolgend einige Tipps, wie man klug mit einem Wohnortwechsel umgehen kann:
Eine optimale Zeitplanung
Wenn man bei einem geplanten Umzug ausreichend Zeit einkalkuliert, können unnötiger Stress verhindert sowie unter Umständen teure Fehler vermieden werden. Nimmt man sich eine Planungszeit von ca. 8 bis 12 Wochen, bietet das die Möglichkeit, entspannt mit allem umgehen zu können und die Belastung erheblich zu reduzieren. Mit der richtigen Vorlaufzeit für einen Umzug kann ein hektischer und unorganisierter Umzug vermieden werden. Einen Umzug in kürzester Zeit zu organisieren, sorgt nur für unnötigen Druck. Bei einer frühzeitigen Umzugsvorbereitung kann man rechtzeitig wichtige Hilfen (z.B. Umzugsunternehmen, Helfer, Handwerker, vorübergehendes Halteverbot wegen Umzug) organisieren. Dabei ist eine gewisse Flexibilität bei der Terminwahl entscheidend für erfolgreiche Vereinbarungen.
8 bis 12 Wochen vor einem Umzug
In den 8 bis 12 Wochen sollte man, wenn nötig, eine alte Wohnung kündigen (unter Berücksichtigung der Kündigungsfristen). In der Regel beträgt diese 3 Monate. Sie kann aber abhängig vom Mietvertrag variieren.
Auch ist in dieser Zeit eine erste Bestandsaufnahme sinnvoll, um zu sehen, was alles mitgenommen werden muss. Dafür kann man eine Liste aller Gegenstände erstellen. So erhält man einen klaren Überblick über den tatsächlichen Umfang. Auch kann man sich jetzt schon Angebote von Umzugsunternehmen einholen und diese miteinander vergleichen.
Die Vorteile einer Umzugsfirma
Wenn man eine Umzugsfirma beauftragt, kann diese einem bei der Planung helfen und dann den Umzug professionell durchführen. Das erspart den Menschen oft Zeit und Kraft. Außerdem erhält man einen fachgerechten Transport, auch für empfindliche Möbel und andere empfindliche oder sperrige Gegenständen. Dazu kann man Zusatzleistungen, wie beispielsweise einen Ein- und Auspackservice oder eine Möbelmontage, in Anspruch nehmen. Die Beauftragung eines Umzugsunternehmen wird dann besonders sinnvoll sein, wenn es sich um große, private oder auch berufsbedingte Umzüge handelt.
Eine frühe Vereinbarung kann bessere Termine sichern und oft auch günstigere Konditionen. In der frühen Planungsphase sollte man die grundsätzliche Entscheidung zwischen Eigenorganisation und professioneller Unterstützung fällen.
4 bis 6 Wochen vor dem Umzug
In dieser Zeit sollten die Umzugsvorbereitung konkret werden. Jetzt wäre es angebracht, verbindlich die/den gewählten Dienstleister fest zu buchen und alles notwendige (z.B. Umzugswagen, Helfer, Werkzeug) zu sichern. Auch sollte man mit dem Arbeitgeber den Umzugstag besprechen sowie rechtzeitig Halteverbotszeiten für den Umzugswagen vor beiden Wohnstätten reservieren. Ebenfalls in diesem Zeitraum sollte man mit dem systematischen Aussortieren beginnen und sich sich von Dingen trennen, die nicht mehr benötigt werden.
Jetzt kann man auch schon ausreichend Verpackungsmaterial beschaffen, wie zum Beispiel Kartons, Packpapier, Luftpolsterfolie und Klebeband. Bei einigen Baumärkten oder Umzugsfirmen kann man Komplettpakete erhalten. Mit den Helfern aus dem Familien- und/oder Freundeskreis sollte dessen Verfügbarkeit abgeklärt und festgehalten werden.
Die letzten 2 Wochen vor dem Umzug
Nun kann man mit dem konkreten Packen nach einem durchdachten System beginnen. Dabei sollte man alle Kartons gut lesbar mit dem Inhalt sowie dem Zielraum beschriften. Auch kann man jetzt noch einmal alle vereinbarten Termine schriftlich bestätigen und man kann mit der Umzugsfirma, den Handwerkern als auch den Umzugshelfern telefonieren um sich ein letztes mal genau abzustimmen.
Es empfiehlt sich dazu, eine Notfallkiste oder einen Notfallkoffer mit den wichtigsten Dingen für die ersten Tage vorzubereiten. Es kann sich dabei unter anderem um Kleidung, Medikamente, Toilettenartikel, wichtige Dokumente und Ladekabel handeln. Ebenso sollte man die Verpflegung (auch für die Helfer) organisieren.
Handelt es sich um Mietwohnungen oder -häuser, sollte man letzte Kontrollgänge durchführen und eine Checkliste für die Übergabe erstellen. Ein strukturiertes Vorgehen sowie eine strukturierte Zeitplanung bieten eine organisatorische Entlastung und können beruhigend wirken, weil sämtliche Aufgaben in sinnvollen Schritte aufgeteilt sind. Es wird hilfreich sein, Pufferzeiten für unvorhergesehene Ereignisse einzuplanen. Ein bis zwei Tage bieten wichtige Flexibilität und reduzieren den Druck.
An den bürokratischen Teil beim Wohnortwechsel denken
Bei einem Umzug gibt es noch einen bürokratischen Teil, der auch viel Aufmerksamkeit erforderlich macht. Ebenso sollten hier nötige Handlungen und Aufgaben rechtzeitig geplant werden, um Stress zu vermeiden sowie den Überblick zu behalten:
• Alten Mietvertrag kündigen und Neuen Vertrag prüfen
• Einen Nachsendeauftrag für Post einrichten
• Ummeldungen (Einwohnermeldeamt, Versicherungen, Banken etc.) vornehmen
• Versorgungs-/Verträge (z.B. Strom, Gas, Internet) kündigen oder ummelden
• Adressänderungen dort wo es nötig ist bekanntgeben












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