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Fitness & Körper

Sommer in Bayreuth: Richtig sporteln, wenn die Temperaturen nach oben klettern

Wenn die Temperaturen nach oben klettern, hält der Sommer Einzug im Land. Doch wie sieht es aus mit den sportlichen Ambitionen – wie viel Sport ist gesund, wenn es richtig heiß wird? Fakt ist: Hohe Temperaturen stellen Sportler:innen vor große Herausforderungen.

An Tagen, an denen die Außentemperatur unsere Körpertemperatur übersteigt (diese beträgt in etwa 37 Grad), ist besondere Vorsicht geboten. Das Blut an der Hautoberfläche findet dann keine Abkühlung mehr. Hinzu kommt: Die erhöhte UV-Strahlung erhitzt die Haut. Durch hohe Ozonwerte können die Atemwege gereizt werden. Daher ist es ratsam, an sehr heißen Tagen nur kurze Aktivitäten in ausreichend schattigem Gebiet anzugehen oder das Training nach innen zu verlegen.

Hitzeschutz im Fitnessstudio

Das Problem mit der Hitze wird wohl am besten vermieden, wenn man sich ihr gar nicht erst aussetzt. Am besten funktioniert das in einem Fitnessstudio, das klimatisiert ist und wo grundsätzlich alles an Trainingsgeräten und Kursen zu finden ist, was das Herz begehrt. Oft gibt es zusätzlich einen Wellnessbereich und sogar ein Schwimmbad. Zahlreiche Fitnessstudios in Bayreuth machen das Training komplikationslos und wetterunabhängig. Es lohnt sich also, hier das Richtige für sich herauszusuchen und jederzeit loszulegen mit dem Training. Dann gibt es wirklich keine Ausreden mehr.

Wer trinkt, gewinnt

Bei hohen Temperaturen oder bei andauernder sportlicher Belastung besitzt unser Körper ein eigenes „Kühlsystem“, das Überhitzung vorbeugen soll – das Schwitzen: Flüssigkeit tritt aus den Hautporen, verdunstet an der Oberfläche und kühlt die dadurch die Haut. Je mehr geschwitzt wird, desto wichtiger ist es, die verlorene Flüssigkeit auch wieder zu ersetzen. Ein hoher Flüssigkeitsverlust bedeutet nämlich auch, dass dem Körper Spurenelemente und Mineralstoffe wie beispielsweise Kalium verloren gehen.

Schlückchenweise den Körper hydrieren

Wichtig ist es beim Sport, in kleinen Schlucken zu trinken und nicht zu viel Flüssigkeit auf einmal aufzunehmen. Grundsätzlich ist es ratsam, alle 15 Minuten ca. 150 Milliliter zu trinken.

Die idealen Durstlöscher

Als Durstlöscher beim Sport eignen sich Mineralwasser und leichte Fruchtsaftschorlen ohne Kohlensäure, die durch ihren Gehalt an Magnesium und natürlichem Zucker die Leistungsfähigkeit erhalten. So könnte ein optimales, isotonisches Getränk für Sport im Sommer etwa zu einem Viertel aus Apfelsaft und drei Vierteln stillem Mineralwasser bestehen. Auch nach dem Sport benötigt der Körper viel Flüssigkeit. Dann darf man ruhig zu kräftigeren Saftschorlen greifen. Diese enthalten viele Mineralstoffe, Kohlenhydrate und Elektrolyte.

Wie reagiert der Körper auf Hitze?

Um den Körper auch im Sommer leistungsfähig zu halten, stellt sich der Kreislauf während der Hitze um: Das warme Blut aus dem Körperinneren wird zur Kühlung an die Hautoberfläche befördert und die Gefäße weiten sich. Ein deutliches Zeichen hierfür ist ein rotes Gesicht, es signalisiert die Strapazen einiger Sommersportler recht deutlich. Durch die Erweiterung der Gefäße sinkt zudem der Blutdruck. Das kann für Menschen mit niedrigem Blutdruck oder Kreislaufproblemen schnell zum Problem werden. Diese sollten besonders darauf achten, nicht zu intensiv zu trainieren und den Sport bestmöglich nach drinnen in ein Fitnessstudio zu verlegen.

Darauf sollte besonders geachtet werden beim Sport im Sommer:

  • Ausreichend trinken
    Der normale Flüssigkeitsbedarf liegt bei etwa zwei Litern pro Tag. Je nach Intensität und Hitze während des Sports ist es ratsam, entsprechend mehr zu trinken.

  • Die richtige Tageszeit
    Der ideale Zeitpunkt für das Training ist der frühe Morgen oder der späte Abend. Dann ist es am kühlsten und auch die Ozonwerte sind niedriger.

  • Richtig kleiden
    Atmungsaktive, langärmelige Kleidung, eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille beim Sport schützen vor UV-Strahlung.

  • Einen Gang runter schalten
    Wenn es zu heiß wird, signalisiert der Körper: “Schalte einen Gang runter, mach langsamer!” Hier ist es angebracht, sich nur mit halber Kraft ins Zeug zu legen.
  • Sonne meiden
    Sportliches Training sollte im besten Fall immer im Schatten erfolgen. Beim Besuch eines Fitnessstudios hat man gleich noch mehr sportliche Vorteile an der Hand.

  • Den Puls im Blick behalten
    Ein Pulsmesser ist der ideale Begleiter, um jederzeit Überblick über die körperliche Belastung zu haben.

Auf Sport verzichten?

Wer körperlich gesund ist, kann im Sommer ohne Bedenken Sport treiben – vorausgesetzt, er passt seine Aktivität den extremen Bedingungen an. Schließlich gibt es in Bayreuth viel zu entdecken, die Natur bietet hier viele Freizeitmöglichkeiten.

Je öfter man im Sommer trainiert, desto eher gewöhnt sich der Körper daran. Sport und Sommer müssen sich nicht ausschließen, sie können ein wundervolles Paar bilden, wenn man auf die Bedürfnisse des Körpers achtet.