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Gesundheit

Tabuthema: Diese Beschwerden werden leider viel zu häufig nicht thematisiert

Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, grippaler Infekt – all diese Beschwerden sind beim Hausarzt Gang und Gäbe und kaum ein Mensch hat Probleme, darüber zu sprechen. Es gibt allerdings so einige Leiden, bei denen sich die Betroffenen lieber in Schweigen hüllen.

Zu groß ist die Angst einer Stigmatisierung, obwohl für körperliche und seelische Erkrankungen kein Grund für Scham besteht! Welche Krankheiten und Symptome oft verschwiegen werden und warum das ein Fehler ist, verraten wir im Folgenden.

Beschwerden mit der Männlichkeit

Statistisch gesehen, schämen sich die meisten Männer dafür, wenn es beim Sex nicht so funktioniert, wie gewünscht oder wenn der Penis vermeintlich nicht der Norm entspricht. Grundlos, denn die Anzahl der Betroffenen ist hoch. Glücklicherweise gibt es aber Hilfe, unter anderem, wenn der Penis nicht gerade ist oder eine Größenzunahme gewünscht wird. Der Expander PeniMaster unterstützt betroffene Männer dabei, ihr Problem in den Griff zu kriegen und so wieder mehr Selbstbewusstsein zu erhalten.

Eine Statistik zeigt ganz klar, dass viele Männer mit ihrer Erektion unzufrieden sind – Größe und Standfestigkeit lassen viele Männer zweifeln. Wenn Selbstmaßnahmen nichts helfen, ist die Scheu zum Arzt zu gehen groß, aber fehl am Platz. Denn es gibt glücklicherweise Hilfe!

Depressionen noch immer ein Tabu

Depressionen bleiben nicht nur häufig unerkannt, sie sind für viele Betroffene auch immer noch ein Tabuthema. Leider ist es bis heute noch so, dass Stigmatisierung zu einem verschämten Schweigen führt. Betroffene, die keinen Antrieb mehr verspüren, sich aus der Gesellschaft zurückziehen oder sogar für einige Zeit nicht arbeitsfähig sind, werden oft von ahnungslosen Mitmenschen als faul oder übersensibel abgestempelt. Das kann fatale Folgen haben, denn während einer Depression leiden die Betroffenen ohnehin schon an starken Selbstzweifeln.

Dabei sind Depressionen eine ebenso anerkannte Krankheit wie die Schilddrüsenüberfunktion und die Betroffenen haben sich diese Symptomatik nicht herbeigewünscht. Treffen kann es jeden, unabhängig vom Beruf, von der Gesellschaftsschicht oder vom Lifestyle. Es gibt natürlich Faktoren, die Depressionen begünstigen können, aber die gibt es für Erkrankungen wie Diabetes oder Herzerkrankungen auch.

Wer sich selbst einer Depression ausgesetzt sieht und keine Chance auf Selbsthilfe hat, sollte sich nicht scheuen, die Hilfe des Arztes in Anspruch zu nehmen. Dank moderner Medikamente und Therapieverfahren sind Depressionen heute in vielen Fällen heilbar und kein Grund mehr, sich zu verstecken oder für irgendwas zu schämen.

Alarm im Darm

Blähungen sind ein Thema, was jeden zweiten mindestens einmal im Leben beschäftigt. Doch dann gibt es Menschen, die leiden übermäßig oft unter Alarm im Darm. „Herr Doktor, ich pupse zu oft“, ist noch immer ein Satz, der Hemmungen auslöst und dafür sorgt, dass sich Betroffene lieber mit Mittelchen aus der Apotheke behelfen oder literweise Kamillentee zu sich nehmen.

Dabei ist bei auffälligen Symptomen im Magen-Darm-Trakt eine Untersuchung von hoher Wichtigkeit. Bei Blähungen sind es nicht nur das Kohlgemüse oder die Zwiebeln, die für die unangenehmen Geräusche und Gerüche sorgen können, sondern häufig auch ursächliche Erkrankungen. So kann das Reizdarmsyndrom dazu führen, dass sich Stuhlgang und Windverhalten radikal verändern

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Scham ist auch in diesem Fall völlig fehl am Platz, denn statistisch gesehen lässt jeder Mensch am Tag fünf bis acht Winde auf die Reise gehen. Wenn es deutlich mehr sind, ist der Betroffene daran nicht schuld, verpasst aber wertvolle Hilfe, wenn er aus Scham nicht zum Arzt geht.

Angststörungen als großes Tabuthema

Neben Depressionen gehören auch Angststörungen zu den häufigsten, seelischen Erkrankungen. Sie können plötzlich auftreten und in verschiedenen Formen zu Symptomen führen. Angefangen von plötzlichen Panikattacken, bis hin zur generalisierten Angststörung, sind vielfältige Symptome möglich, die den Betroffenen das Leben mitunter zur Hölle machen können. Da die Anzeichen meist plötzlich und überraschend auftreten, wird die Angst von den Betroffenen meist gar nicht erkannt und es entstehen weitere Ängste, hinsichtlich des Geisteszustands.

Dabei sind Stress oder übermäßige Belastung für viele Opfer von Ängsten der Auslöser und mit der richtigen Therapie wären die Symptome gut zu beheben. Durch die Scham und Stigmatisierung aber dauert es nicht selten Monate oder noch länger, bis endlich Hilfe durch einen Arzt erfolgt. Fachmediziner sehen psychische Erkrankungen nicht anders an als körperliche Leiden, denn die Schuld liegt nur selten bei der betroffenen Person selbst, sondern bei genetischer Vorbestimmung, bei Lebensumständen und bei Einflüssen von außen.

Ärzte kennen keine Tabus

So groß die Scham auch sein mag, für Betroffene Menschen von unangenehmen Symptomen sollte der Weg zum Arzt kein Spießrutenlauf sein. Für Ärzte gibt es keine Tabus, diese Berufsgruppe hat im Leben schon so viel gesehen und kennt die seltensten, aber auch kuriosesten Krankheiten. Ein guter Arzt nimmt seine Patienten immer ernst, egal welche Symptome er hat.