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Mehr Sicherheit im Internet – darauf kommt es an

Ein wesentlicher Teil unseres Alltags findet seit geraumer Zeit im Internet statt. Angesichts dessen wächst die Notwendigkeit, sich gegen die dort lauernden Gefahren zu schützen. Zwar ist vielen Menschen bewusst, welche grundsätzlichen Tipps dabei zu befolgen sind. Dennoch mangelt es in vielen Fällen an konkreter Umsetzung, um für Besserung zu sorgen. Wie genau dies gelingen kann, sehen wir uns hier in diesem Artikel an.

Webseiten richtig einschätzen

Wie hoch das Risiko ist, dem wir uns im World Wide Web aussetzen, ist in wesentlichem Maße von den besuchten Webseiten abhängig. Natürlich gibt es eine lange Liste von Plattformen, mit denen wir bereits selbst Erfahrungen gesammelt haben und auf die wir uns mit gutem Gewissen verlassen können. Doch hin und wieder gehen wir Bedürfnissen nach, für die wir neue Seiten unter die Lupe nehmen müssen. Für den Zweck ist es wichtig, die Kriterien einer sicheren Webseite genau genug zu kennen.

Hier in Deutschland spielt bei der Einschätzung das Impressum eine essenzielle Rolle. Dies liegt an der Impressumspflicht, die von den Betreibern einer Seite befolgt werden muss. Sind dort nicht der Name und die Anschrift der Verantwortlichen zu finden, so spricht dies dafür, sich schnell auf die Suche nach einer anderen Seite zu machen.

Ferner kann ein Blick auf die Texte und Grafiken der Seite helfen, diese sicher einzuschätzen. Sind diese voll von Fehlern, kann auch dies als Indiz dafür gelten, dass es sich nicht um einen seriösen Vertreter der Branche handelt. Denn oft sind es Menschen mit betrügerischen Absichten, die eine Webseite binnen kurzer Zeit an den Start bringen möchten. In der Folge lassen sie die nötige Sorgfalt bei der Gestaltung der Elemente vermissen. Dies führt dazu, dass der Gesamteindruck schlechter ist als bei den seriösen Anbietern.

Sichere Passwörter wählen

Die eigene Verantwortung beginnt spätestens dort, wo wir auf unseren eigenen Account zugreifen. Gefahr droht dann, wenn der Zugang in die Hände Dritter gerät. Wichtig ist daher ein sicheres Passwort, mit dem wir unsere persönlichen Daten schützen. Leider neigen viele Menschen dazu, sich aus Gründen der Bequemlichkeit für eine sehr einfache Kombination zu entscheiden, die nur allzu leicht erraten werden kann.

Dabei gibt es die Möglichkeit, ein sicheres Passwort aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu erstellen, das eine deutlich höhere Sicherheit mit sich bringt. Moderne Software hilft dabei, die Kombination sicher aufzubewahren, ohne sich viele Passwörter selbst merken zu müssen. Weitere Informationen sind auf dieser Seite zu finden.

2-Faktor-Authentifizierung

Ein weiterer wichtiger Schutz, der für den Account in Betracht gezogen werden sollte, ist die 2-Faktor-Authentifizierung. Hierbei handelt es sich um ein System, welches noch über das eigentliche Passwort hinausgeht. Bei einigen Systemen findet die zusätzliche Absicherung über das Smartphone des Nutzers statt. Dort muss eine kurze Bestätigung erfolgen, zu der nur der Besitzer in der Lage ist.

Immer mehr Unternehmen bieten den Schutz der 2-Faktor-Authentifizierung für ihre Kunden an. Es lohnt sich in jedem Fall, diesen Dienst in Anspruch zu nehmen und den Schutz der persönlichen Accounts auf diese Weise zu erhöhen. Die Einrichtung ist in der Regel mit wenigen Klicks möglich.

Vorsicht bei Mails

Es ist nicht nur das Surfen im Internet und der Umgang mit den eigenen Accounts, der mit Sicherheitsrisiken verbunden ist. Überdies stellen E-Mails eine erhebliche Gefahr dar. Das gilt ganz besonders dann, wenn wir es mit Mails von unbekannten Absendern zu tun haben.

Moderne Postfächer sind in vielen Fällen dazu in der Lage, diese Mails als Gefahr zu erkennen. Auf diese Weise wandern sie in den Spam-Ordner und werden mit höherer Wahrscheinlichkeit gar nicht mehr geöffnet. Dennoch arbeiten auch diese Systeme nicht völlig fehlerfrei. Demzufolge ist es wichtig, sich der stetigen Gefahr bewusst zu sein, die hinter Post dieser Art lauert. Ganz besonders dann, wenn eine Mail aus unbekannter Quelle dazu auffordert, einen Anhang zu öffnen.

Virenschutz verwenden

Es ist am Ende des Tages nicht nur die eigene Verantwortung, die für den besseren Schutz des heimischen PCs sorgt. Es bietet sich an, technische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Die Rede ist von einem konsequenten Virenschutz, der die Aktivitäten im Hintergrund überprüft. Sollte ein Problem auftreten, so sorgt die Absicherung dafür, dass der Schaden keine allzu großen Kreise ziehen kann.

In diesen Tagen ist es wichtig, dass der Virenschutz nicht mehr nur am PC zur Verfügung steht. Da wir immer häufiger mit dem Smartphone oder dem Tablet surfen, stehen wir in der Verantwortung, auch dort für die nötige Absicherung zu sorgen. Ein konsequenter Schutz ist schon für wenige Euro pro Monat zu haben. Ein Grund mehr, sich diese Chance der zusätzlichen Absicherung nicht entgehen zu lassen.