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Tücken des Homeoffices: Drucken und sein Einfluss auf die Umwelt
Homeoffice ist spätestens seit Corona sehr beliebt. Neben bequemer Kleidung, der Arbeit im gewohnten Umfeld und dem Wegfall von Arbeitswegen gibt es aber auch Herausforderungen, die es bei der Arbeit in den eigenen vier Wänden zu meistern gilt. Eine davon ist das Drucken. Denn anders als im Büro gibt es zuhause meist keinen extra Raum für Drucker. Wer empfindliche Atemwege hat, merkt den Unterschied schnell. Denn Druckerschwärze und der Vorgang an sich können ökologische Schattenseiten haben. Dabei gilt es, die gesamte Kette in den Blick zu nehmen: Von der Herstellung über den Betrieb bis hin zur Entsorgung hinterlassen Drucker einen ökologischen Fußabdruck, dessen Minimierung für eine nachhaltige Zukunft wesentlich ist.
Das Missverständnis der Verbrauchsmaterialien
Beim Drucken stehen sich häufig der Wunsch nach Nachhaltigkeit und technische Gegebenheiten gegenüber. Aber Druckeranbieter reagieren auf die Nachfrage. So stellen beispielsweise umweltfreundliche Kartuschen von Epson ECOTANK 455 eine Neuerung dar, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und für ein gesünderes Raumklima zu sorgen. Das geschieht dadurch, dass der Drucker mit flüssiger Tinte und einer Heat-Free-Technology arbeitet. Laserdrucker hingegen brennen ein feines Tonerpulver mit Hitze aufs Papier. Dabei werden Feinstaub und Ozon in die Luft abgegeben. Sie nutzen Plastikpatronen und produzieren damit auf Dauer Müll. Im Gegensatz dazu werden beim ECOTANK Tintenflaschen verwendet und nachgefüllt, wobei ein Satz bis zu 72 Einzelpatronen ersetzen und den Kunststoffabfall um bis zu 80 % reduzieren kann.
Durch das Kaltdruckverfahren werden einerseits keine Stoffe erhitzt und in die Umgebung abgegeben, andererseits wird auch deutlich weniger Strom verbraucht. So benötigt der L455 nur etwa 13 Watt, ein Laserdrucker hingegen mehrere hundert. Trotzdem ist der Ecodrucker schnell und besonders robust und wird daher gerne verwendet und geschätzt.
Wege zur Minimierung der Umweltauswirkungen
Auf diese Weise lassen sich mit einem Druckerwechsel den drei großen ökologischen Problemfeldern entgegenwirken. Einerseits vermindert sich der Abfall durch die Druckertinte und andererseits wird durch die Langlebigkeit und Robustheit des Druckers ein schneller Wechsel nicht nötig. Hierdurch verringert sich auch der Elektroschrott, der toxische Substanzen wie Blei, Cadmium, Quecksilber und bromierte Flammschutzmittel beinhalten kann.
Im Gegensatz zu Laserdruckern gelangen keine flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) sowie Feinstaubpartikel in die Raumluft. Jene können die Atemwege belasten und die Qualität der Innenraumluft deutlich verschlechtern. Der Ressourcenverbrauch geht ebenfalls zurück, wenn man einen Drucker möglichst lange verwendet. Auch ein Stand-By Modus sowie das erwähnte Kaltdruckverfahren schonen die Ressourcen im Betrieb selbst.
Zusätzlich können ökologische Druckpraktiken etabliert werden, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern:
- Beidseitiger Druck (Duplex): Dies halbiert sofort den Papierverbrauch.
- Entwurf-Modus: Der Einsatz von weniger Tinte pro Seite verlängert die Nutzungsdauer der Füllungen und spart Ressourcen.
- Papierwahl: Die ausschließliche Verwendung von Recyclingpapier mit Umweltzertifizierungen wie dem „Blauen Engel“ oder FSC-Zertifikat ist ein Standard, der heute flächendeckend umsetzbar ist.
- Recycling-Programme: Alte Geräte und verbrauchte Tintenflaschen sollten über zertifizierte Rücknahmesysteme entsorgt werden, um sicherzustellen, dass wertvolle Rohstoffe in den Kreislauf zurückgeführt werden können.
Ein ganzheitlicher Blick auf nachhaltiges Leben
Der Drucker im Büro oder beim Homeoffice ist nur eines von vielen Beispielen, um das eigene Handeln umweltfreundlicher zu gestalten. Beispielsweise spielt für das individuelle Wohlbefinden und die langfristige Gesundheit eine ausgewogene Ernährung eine ebenso große Rolle wie der verantwortungsvolle Umgang mit elektronischen Geräten. Besonders im Homeoffice, wenn man sich den Weg mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit spart, sollte man sich auch über ausreichend Bewegung Gedanken machen. Denn beim Arbeiten von Zuhause aus gewinnt man Zeit, die man auch für Sport und Wohlbefinden verwenden kann. Wir wissen es alle: Letztendlich ist es das Zusammenspiel all der kleinen Entscheidungen, angefangen beim bewussten Konsum der Technologie über ausreichend Bewegung bis hin zur Wahl der Lebensmittel, das die Gesundheit und das Wohlbefinden sowie die Zukunft unseres blauen Planeten bestimmt.
Durch die Entscheidung für moderne, abfallarme Systeme wie den Epson ECOTANK L455, den bewussten Umgang mit Papier und Recycling kann jeder einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Durch einen nachhaltigen Kreislauf können Ressourcen möglichst effizient genutzt und die Belastung für die Umwelt minimiert werden.




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