Bayreuth blättert: Filme erzählen im Dunkeln

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Das Licht geht aus und die Stimme geht an: Beim Format „Total Recall“ erzählen Menschen auf ganz individuelle Weise ihren Lieblingsfilm nach – ohne Bild, ohne Präsentation, im Dunkeln. Diese Hörfassungen gibt es am 14. November um 17.30 Uhr in der Black Box im RW21. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

„Total Recall“ war einer der Programmpunkte von Bayreuth blättert 2019. Nun ist das Baby flügge geworden und wird zur ersten „Ausgründung“ des Lesefests für alle.

So war Bayreuth blättert:

Verantwortlich für dieses „Bayreuth blättert“-Special sind Julia Bartenstein, Maria Muster und Klaus Wührl-Struller. Sie waren im Sommer so begeistert vom „Total Recall“-Format, dass sie nun aus dem einzelnen Programmpunkt eine eigene Veranstaltung machen, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Die Idee ist ganz einfach,“ erklärt Julia Bartenstein, die Total Recall schon im Sommer betreut hat.

Jede und jeder, die oder der auf die Bühne geht, hat sieben Minuten Zeit, um einen Film zu erzählen. Das kann eine Inhaltsangabe sein, Stimmungen, Musik. Ganz wie es der Erzählerin oder dem Erzähler beliebt.

(Julia Bartenstein, Organisatorin von „Total Recall“)

Das Besondere dabei: Der Raum ist vollkommen dunkel! Mitinitiatorin Maria Muster: „Wir wollen damit erreichen, dass sich die Erzählung für alle Menschen genauso anfühlt wie für Menschen, die blind sind. Für die Erzählenden ist die Herausforderung, dass sie außer ihrer Stimme keine Hilfsmittel nutzen können – weder Mimik oder Gestik, noch irgendwelche Präsentationstechniken.“


Die erste Auflage soll eine Stunde dauern, damit ist Platz für sieben Film-Erzählungen zu je sieben Minuten. Wer einen Film erzählen will, kann sich unter totalrecall@bayreuth-blaettert.de anmelden.