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Wie Online-Investitionen bei Bayreuther Einwohnern an Beliebtheit zunehmen

Die Digitalisierung nimmt zu. Das bezieht sich nicht nur auf die Geschäftswelt, sondern gilt auch für die Privathaushalte.

Fast jeder Deutsche besitzt mittlerweile mindestens ein Smartphone oder ein Tablet. Mit einer Vielzahl an Anwendungen und Plattformen wird auch der Aktienhandel immer offener. Private Anleger haben heute direkten Zugang zum Handel. Das eröffnet viele Chancen, aber auch einige Risiken. Tatsache ist, dass der Handel an den Börsen mit modernen Apps seine Mystik verloren hat. Die Beliebtheit von Online-Investitionen steigt, vor allem, weil keine großen Summen notwendig sind, um die ersten Schritte zu wagen.

Online-Investitionen mit modernen Apps einfacher denn je

Die großen Broker und Handelsbörsen wie Plus500 bieten ihren Kunden heute benutzerfreundliche Apps. Diese können sowohl von erfahrenen Händlern als auch von Einsteigern genutzt werden. Mit Tutorials und Videos können sich neue Nutzer in die Börsenwelt einarbeiten. Hinzu kommt, dass diese Apps viele Hintergrundinformationen liefern, die für erfolgreiche Anlagen notwendig sind.

Online-Anlagen werden so zu einer interessanten Alternative zum herkömmlichen Sparbuch. Die diversen Anlageformen geben die Möglichkeit, das eigene Kapital zu vermehren. Gerade wenn die Zinsen niedrig sind, ist Online-Handel eine Option, um mehr Rendite zu erzeugen. Die Anlageformen sind vielseitig und mit unterschiedlich hohem Risiko verbunden. Auf diese Weise können Nutzer selbst wählen, wie hoch die Renditen im Idealfall ausfallen und welches Risiko man verkraften kann. Oft sind vor allem hohe Renditen auch an höhere Risiken gebunden.

Moderne Anlageformen mit hoher Diversität

Auf den Anlage-Apps, die von Börsen und Brokern herausgegeben werden, steht eine Vielzahl an Anlageformen zur Verfügung. Neben traditionellen Aktien, die einzeln erworben werden, gibt es Fonds und ETF. Letztere sind vor allem für Einsteiger eine interessante Option, da hier Risiken durch ein gemischtes Portfolio meist reduziert werden können.

  • ETFs
    Sie sind Indexfonds, die einen bestimmten Index wie den Nasdaq oder DAX nachbilden. Die Portfolios sind breit gestreut und umfassen Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Ein Vorteil der ETFs ist das passive Handeln, womit sie günstiger sind als andere Anlageformen. Ein Fondsmanager, der einzeln bestimmte Aktien kauft, entfällt. ETFs bilden die Kursbewegungen der echten Indexe nach. Das bedeutet, dass hier mit den normalen Kursschwankungen gerechnet werden muss, die beim DAX oder einem anderen Index auftreten.
  • Fondssparpläne
    In 2024 besaßen in Deutschland rund 12,1 Millionen Menschen Fonds, Aktien oder andere Produkte der Börse. Das zeigt das Interesse der Deutschen inklusive der Bayreuther am Handel. Viele nutzten Fondssparpläne, um eine zusätzliche Rentenvorsorge zu schaffen. Der Vorteil dieser Sparpläne ist die Tatsache, dass man schon mit geringen Beträgen von 25 oder 50 Euro die monatlichen Sparvorhaben umsetzen kann. Die Sparraten sind flexibel. Die Einzahlung ist regelmäßig und die Verwaltung übernimmt der Fondsmanager.
  • Rohstoffe
    Rohstoffe wie Gold und andere Edelmetalle sind feste Größen an der Börse. Gerade in Krisensituationen, wenn geopolitische Konflikte die Welt erschüttern, wird wieder mehr Gold gekauft. Gold gilt auch heute noch als krisenfester Anlagewert, der Jahrzehnte überdauern kann. Jedoch muss hier auch das Währungsrisiko erwähnt werden, denn Gold ist in vielen Fällen in US-Dollar notiert.
  • Digitale Güter
    Bei digitalen Gütern gehen die Gedanken sofort in Richtung Kryptowährung. Digitale Münzen wie Bitcoin, Ethereum und Co. werden heute auf den entsprechenden Handelsplattformen gekauft und verkauft. Viele Münzen unterliegen starken Kursschwankungen. Auf lange Sicht gesehen, hat beispielsweise die Muttermünze Bitcoin einen enormen Wertgewinn verbuchen können.

Andere digitale Güter sind NFTs, Non-Fungible Token. Hierbei kann es sich um digitale Kunstwerke, Spielfiguren oder Charaktere handeln, die auf ganz speziellen Börsen gehandelt werden.

Junge Generationen mit steigender Finanzkompetenz

Die Nutzung von modernen Finanz-Apps und Handels-Apps ist stark vom Alter abhängig. Während bei der jungen Bevölkerung Finanz-Apps zum Alltag gehören, besitzen bei den ab 55-jährigen nur rund ein Drittel solche Anwendungen. Generell informieren sich die jüngeren Generationen intensiver über Finanzoptionen und Handelsmöglichkeiten. Über Tutorials und Videos im Netz informieren sich viele darüber, wie das Handeln funktioniert.

Die Apps sind meist so aufgebaut, dass Einsteiger schnell die Funktionsweise verstehen. Einige Plattformen bieten außerdem Demo-Konten an, mit denen man wie in Echt die Prozesse und Kosten verstehen lernt. Hier werden die regulären Kursschwankungen abgebildet, ganz wie bei einem echten Konto.

Fazit

Online-Investitionen erfreuen sich generell einer hohen Beliebtheit. Auch wenn die Anzahl der Anleger im aktuellen Jahr etwas nachgelassen hat, ist die Zahl mit mehr als 12 Millionen Deutschen sehr hoch. Unkomplizierte Handels-Apps und ein hohes Eigeninteresse sorgen für eine starke Beliebtheit der Online-Investitionen.