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WM 2026 Favoriten: Frankreich vorn, Deutschland raus – der Weg ins Viertelfinale
Das größte Fußballturnier der Geschichte geht in seine entscheidende Phase.
Weniger als die Hälfte der 48 Teams ist noch dabei, und langsam kristallisiert sich heraus, wer den Titel in Nordamerika holen kann. Gleichzeitig hat das Turnier bereits eine historische Sensation erlebt: Für die deutsche Nationalmannschaft endete die Reise viel zu früh. Der Weg der verbliebenen Teams zeigt dabei, dass Dominanz auf dem Papier im modernen Fußball keine Garantie für Erfolg mehr ist.
Die Favoritenrollen und der Blick auf den Titel
Frankreich gilt nach einer makellosen Gruppenphase und den Siegen über Schweden (3:0) und Paraguay als Topfavorit auf den Titel. Wer die Quoten der Buchmacher vergleicht oder nach einem passenden Sportwetten Bonus sucht, sieht die Franzosen derzeit ganz vorne. Die Mannschaft überzeugt vor allem durch die Tiefe ihres eingespielten Kaders.
Dahinter folgt eine dicht gestaffelte Gruppe von Verfolgern. Spanien hat im bisherigen Turnierverlauf noch kein Gegentor kassiert und reist mit viel Selbstbewusstsein an. Argentinien zehrt von der mentalen Stärke aus dem Ägypten-Spiel, während England ebenfalls zum Kreis der Titelanwärter zählt. Norwegen geht als klarer Außenseiter in diese entscheidende Phase. In den Medien wird bereits über eine Neuauflage des Finales von 2022 zwischen Frankreich und Argentinien spekuliert.
Das bittere Rekord-Aus der deutschen Elf
Das Aus in der Runde der letzten 32 war ein historischer Tiefpunkt. Nach einem hart umkämpften 1:1 nach 120 Minuten verlor Deutschland mit 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay. Der Außenseiter ging zunächst durch einen Kopfball von Julio Enciso in Führung, ehe Kai Havertz nach einer Flanke von Florian Wirtz ausglich.
Im Elfmeterschießen versagten den deutschen Schützen jedoch die Nerven: Kai Havertz, Nick Woltemade und Jonathan Tah scheiterten allesamt vom Punkt. Die Spieldaten zeigen, wie wenig Deutschland aus seiner Dominanz machte – 719 Pässe standen nur 161 Pässen Paraguays gegenüber, und dennoch war das Turnier vorbei.
Die Bilanz fällt entsprechend hart aus. Zum dritten Mal in Folge verpasste Deutschland das Achtelfinale, und zum ersten Mal überhaupt verlor die Mannschaft ein Elfmeterschießen bei einer Weltmeisterschaft. Die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten: Bundestrainer Julian Nagelsmann trat nach dem Ausscheiden zurück, und der DFB soll bereits Gespräche mit Jürgen Klopp über die Nachfolge führen. Paraguay zog derweil ins Achtelfinale ein, scheiterte dort aber knapp mit 0:1 an Frankreich.
Sensationen und Dramen in der ersten K.-o.-Runde
Abseits des deutschen Dramas war die erste K.-o.-Runde von großer Spannung geprägt. Marokko schaltete die Niederlande nach einem späten Ausgleich im Elfmeterschießen mit 3:2 aus, angetrieben von einem überragenden Achraf Hakimi. Ähnlich eng verlief die Partie von Kap Verde, das Titelverteidiger Argentinien an den Rand einer Niederlage brachte – erst ein abgefälschter Kopfball von Cristian Romero rettete die Südamerikaner in der 111. Minute der Verlängerung. Brasilien wiederum bewies gegen ein starkes Japan echte Nehmerqualitäten: Die Asiaten führten überraschend mit 1:0, ehe die Seleção das Spiel drehte und Gabriel Martinelli in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte. Für Jubel sorgte auch Co-Gastgeber USA mit einem 2:0 gegen Bosnien und Herzegowina.
Der dramatische Weg durch das Achtelfinale
Die folgende Runde bot kaum weniger Spektakel. Frankreich bezwang das defensivstarke Paraguay, während Marokko, Norwegen und England ebenfalls weiterkamen. Spanien zeigte beim Sieg über Portugal seine Klasse, Belgien beendete den Traum des Co-Gastgebers USA, und die Schweiz setzte sich gegen Kolumbien durch. Für den Höhepunkt sorgte Argentinien im Duell mit Ägypten: Bis zehn Minuten vor Schluss lagen die Südamerikaner mit 0:2 zurück, ehe sie das Spiel mit einer furiosen Schlussoffensive noch zum 3:2 drehten.
Die Paarungen im WM 2026 Viertelfinale
Die Viertelfinal-Paarungen versprechen packende Duelle an bekannten amerikanischen Spielorten. Den Auftakt macht das Spiel zwischen Frankreich und Marokko in Boston, ehe am Folgetag Spanien und Belgien in Los Angeles aufeinandertreffen. Danach kommt es zum europäischen Duell zwischen Norwegen und England in Miami, den Abschluss bildet die Partie zwischen Argentinien und der Schweiz in Kansas City. Vier Spiele, die nun über die Halbfinalisten entscheiden.













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