Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks

Zuletzt aktualisiert am

Jeden Donnerstag geht bt-Filmkritiker Alex Bauer mit Lesern des Bayreuther Tagblatts ins Kino. Dieses Mal waren Andrea Ruckriegel und Christina Weber mit von der Partie. Zu sehen gab es den Film “Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks”. Der Animationsfilm greift den Charme der alten Zeichentrickfilme auf und transportiert ihn in die Moderne. Obendrein bietet er eine Menge Action.

Mehr zum Film

So hat Andrea Ruckriegel der Film gefallen

Das sagt Christina Weber zum Film

Und bt-Filmkritiker Alex Bauer findet

Neigschaut: bt- Kinokritiker Alex Bauer.

„Vor fünf Jahren kam mit „Asterix im Land der Götter“ der erste Asterix-Film in die Kinos, der nicht mehr auf den klassischen Zeichentrick der alten Filme setze, sondern auf moderne 3D-Animation. Da waren viele skeptisch, ob das klappen würde. Natürlich, haben doch viele noch die tollen alten Filme im Kopf, die spannende Geschichten mit viel Witz erzählten. Und Überraschung: Das Wagnis ging auf, Asterix in die Moderne zu bringen. Fünf Jahre später wird mit „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ nachgelegt und wieder ist es den Machern gelungen, einen stimmigen Film zu machen, mit dem auch Fans der Zeichentrickfilme richtig Spaß haben werden. Diesmal hat Druide Miraculix vor, einen Nachfolger für sich zu suchen. Klar, dass Asterix und Obelix ihn dabei begleiten. Und klar, dass sie dabei einige Abenteuer erleben. Und auch klar, dass es einen Bösewicht gibt und natürlich wollen die Römer wieder das Dorf erobern. Das klingt jetzt nicht unbedingt neu, kennt man das doch schon aus vielen Comics und natürlich aus den alten Filmen. Die Geschichte langweilt aber nie, stattdessen wird man auf eine rasante und spaßige Reise der drei Helden und einer kleinen Heldin mitgenommen. Es ist aber vor allem das ganze Drumherum, das den Film so sehenswert macht. Die irrwitzigen Charaktere, über deren Namen man schon allein schmunzeln muss, die die vielen Dialoge, die einfach Spaß machen und nie langweilig werden – das passt einfach und so werden die eineinhalb Stunden zu einem unterhaltsamen Ausflug nach Gallien. Auch technisch gesehen ist „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ ein Augenschmaus und braucht sich nicht hinter den Hollywood-Animationsfilmen von Pixar und Co. verstecken. Alle Figuren wurden sehenswert animiert, die Welt strotzt so vor Details und auch der Charme der alten Filme wurde getroffen. Einen Abzug in der B-Note gibt es aber trotzdem: Gegen Ende wird es dann doch ein wenig zu hektisch und leider zu überzogen – zu viel Bombast-Action passt eben nicht zur Welt von Asterix und Obelix. Anschauen lohnt sich trotzdem.“
4 von 5 Sterne