Friedhof der Kuscheltiere

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Donnerstag ist Premierentag. Dann geht bt-Kinokritiker Alex Bauer zusammen mit zwei Lesern des Bayreuther Tagblatts ins Kino und bewertet den neusten Film. Mit dabei waren diese Woche Daniel Friedrich und Lucy Bozdech aus Bayreuth.

Darum geht es:

Das sagt Daniel Friedrich dazu:

Die Meinung von Lucy Bozdech:

bt-Filmkritiker Alex Bauer findet:

Neigschaut: bt- Kinokritiker Alex Bauer.

„Minute 1: Mysteriöse Musik, Kamerafahrt über einen dunklen Wald, ein brennendes Haus, blutverschmierte Handabdrücke am Auto, blutige Spuren auf dem Boden, die zum Haus führen, joa, geht ja schon mal gut los mit dem Remake von „Friedhof der Kuscheltiere“.

Minute 15: Die Geschichte kommt so lala in Fahrt, glückliche Familie, alles toll und LKW, die über die staubige Straße rasen.

Minute 40: Es gibt das erste Opfer, es wird ein bisschen gruseliger, aber irgendwie wartet man doch langsam auf ein paar gute Schocker oder wenigstens auf wirklich schaurige Momente. Doch die bleiben aus. Und auch die Geschichte will nicht so ziehen. Erinnerungen an das Original von 1992 kommen hoch. Der war spannender und gruseliger.

Minute 60: Blick auf die Uhr. Nie ein gutes Zeichen im Kino. Der Film dauert insgesamt eine Stunde und 40 Minuten. Bis jetzt ist nicht sehr viel Spannendes passiert. Vielleicht wird das ja noch. Die Schauspieler nerven leider auch.

Minute 70: Es fällt auf, dass die Geschichte verändert wurde im Gegensatz zum ersten Film. Ist aber mittlerweile egal.

Minute 85: Na endlich, jetzt wird es doch endlich mal gruselig. Leider retten diese kurzen Momente den Film nicht. Denn der richtige Horror bleibt aus, jeder „Schocker“ ist zu vorhersehbar, da kann einfach keine Gänsehaut aufkommen.

Minute 95: Blut, Tote, Zombie-Katzen. Und dann ist der Film plötzlich vorbei. Und lässt einen völlig enttäuscht zurück. Was sollte das? Nein ehrlich, wenn man einen Horrorfilm macht, dann sollte da auch Horror mit dabei sein, der einen fesselt. Gibt es bei diesem schlimmen Remake nicht.

Und bitte nicht täuschen lassen vom Trailer: Der ist ein super Beispiel für: „Wir verarschen die Leute, indem wir alle guten Szenen einfach reinpacken. So gaukeln wir den Leuten einen spannenden Horrorfilm vor“. Und dann bekommt man langweiligen Kram. Nein, nein, das war so gar nix.“

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