Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu

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bt-Kinokritiker Alex Bauer hat sich auch diese Woche wieder auf den Weg ins Kino gemacht. Zusammen mit zwei Lesern des Bayreuther Tagblatt hat er “Meisterdetektiv Pikachu” gesehen und den neuen Pokémon-Film bewertet. Mit dabei waren in dieser Woche Nico Hofmann und Andreas Wildenauer.

Darum geht’s:

Die Meinung von Nico Hofmann:

Das sagt Andreas Wildenauer:

bt-Filmkritiker Alex Bauer findet:

Neigschaut: bt- Kinokritiker Alex Bauer.

Pokémon, ja, da läuft es ja auch immer so ab: Es gibt die Menschen, die alles aufsaugen, was damit zu tun hat, die jeden Hype mitmachen, die stundenlang durch die Stadt gurken, um mit ihrem Handy virtuelle Pokémons zu jagen und, und, und. Also die Fans, die Nerds, wie man sie auch immer bezeichnen will.

Und dann gibt es Menschen, die so überhaupt nichts mit den komischen Tierchen anfangen können. Dazu gehöre ich. Und eigentlich ist für so Menschen wie mich „Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu” nix. Denn ich habe keine Ahnung, welches Pokémon nun welche Fähigkeit hat, ich kenne mich mit der Welt nicht aus und weiß genau einen Namen eines dieser Viecher – nämlich den des Titelhelden Pikachu. Das war es auch.

Und trotzdem hatte ich Spaß am Film. Wenn man so ganz ohne Vorwissen den Film anschaut, verpasst man natürlich die ganzen kleinen Details der Welt, an denen sich Fans sattsehen werden. Davon gibt es im Film genug, die Welt und besonders die Stadt Rhyme, in denen Menschen und Pokémons friedlich miteinander leben, schauen einfach toll aus und strotzen so vor Leben.

Alle Pokémons, die im Film auftauchen, haben einen hohen Niedlichkeitsfaktor, sogar die „Bösen”. Also sauber kindgerecht das Ganze. So kommt auch die Geschichte daher, die sehr unterhaltsam ist, aber doch mit einigen langweiligen Momenten zu kämpfen hat.

Gut: Pokémon-Neulinge fühlen sich nicht ausgeschlossen. Der Spaß liegt bei „Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu” im Vordergrund. Den hat man, versprochen. Das liegt zum einen daran, dass man darauf geachtet hat, dass die zig Pokémons nicht nur niedlich rüberkommen, sondern auch für den einen oder anderen Lacher gut sind.

Einen großen Anteil am Spaß hat aber vor allem Ryan Reynolds, der Pikachu seine Stimme leiht. Auf derbe Sprüche muss man natürlich verzichten, der Film ist ja ab 6 Jahre freigegeben, es gibt aber ziemlich viele spaßige Momente, die einzig und allein den Dialogen mit Pikachu geschuldet sind. Fans werden sicher zufrieden sein mit dem Ergebnis, Neulinge bekommen einen netten und spaßigen Film – passt also.

3,5 von 5 Sterne