Demo in der Maximilianstraße: Wenn Tradition und Neues verschmelzen

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Ein Zeichen dafür, wie bunt, offen und vielfältig Deutschland in Europa ist – das soll der Tag der Deutschen Einheit in der kommenden Woche laut Niklas Wenzel und Andreas Zippel sein. Aus diesem Anlass, laden die beiden am Donnerstag zur Demo in die Maximilianstraße.

Vielfalt statt Abschottung

“Der Tag der Deutschen Einheit soll kein Symbol für Abschottung sein, ganz im Gegenteil”, sagt Organisator Andreas Zippel. Gegen 16 Uhr könnten die Menschen in der Maximilianstraße vor Depot und Sparkasse zusammenkommen, um den Tag bewusst inklusiv zu feiern, sagt er. Von dort aus wird es einen Demozug vorbei am Neptunbrunnen und am Sternplatz zum La-Spezia-Platz geben. Das Event steht unter dem Motto “Wir sind Deutschland. Wir sind mehr”. Es gehe darum, sich ‘für’ etwas einzusetzen und nicht ‘gegen’ etwas zu sein, betont er.

Es ist dabei vollkommen okay, scheinbare Widersprüche, wie die Freude am Heimischen, die Neugierde am Fremden, die Bereicherung durch Neues und das Festhalten an Traditionen zusammenzuführen und ausleben zu dürfen.

(Niklas Wenzel, Organisator der Demo)

Für die Mitte der Gesellschaft

Keineswegs würden am Donnerstag Extreme im Fokus stehen, sondern: “Es ist eine Veranstaltung für die Mitte der Gesellschaft”, erklärt Niklas Wenzel. In diesem Jahr wird die Marching-Band “Brasspalast” den Demozug begleiten.


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Diese Redner sind dabei

Daneben werden folgende Redner am Mittwoch im Rahmen der Demo sprechen:

  • Sissy Thammer, Intendantin und Geschäftsführerin des Festivals junger Künstler
  • Carsten Brall, Pfarrer der Stadtkirchengemeinde Bayreuth
  • Professor Martin Leschke, Lehrstuhlinhaber Volkswirtschaftslehre & Institutionen-Ökonomik an der Uni Bayreuth
  • Dolores Longares-Bäumler, Sozialpädagogin und Leiterin der Beratungsdienste beim Caritas-Verband Bayreuth
  • Hannes Kohlhoff, Mitglied bei Students for Future Bayreuth
  • Sebastian Döberl, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren