Warum schützen wir das Opernhaus, aber keine Plattenbauten?

Geht man durch die Straßen, ist man zwangsläufig mit allerhand Gebäuden konfrontiert. Neben Wohnhäusern gibt es Bürokomplexe, Geschäfte oder allerlei andere Farbtupfer im Stadtbild. Darunter befinden sich auch historische Gebäude und Denkmäler.

Was ist historisch, was nicht?

Doch was qualifiziert eigentlich ein Gebäude dazu, historisch zu sein? Wieso werden Plattenbauten in vielen Jahren wahrscheinlich nicht zum Weltkulturerbe erklärt? Wieso werden es andere Gebäude schon? Denn obwohl Plattenbauten über Jahre hinweg das Leben eines großen Teils der Bevölkerung bestimmt haben, werden sie, aus ästhetischen Gründen, häufig als nicht wertvoll angesehen. Doch auf welche Punkte legen Historiker und Politiker dabei wirklich wert?

Im Markgräflichen Opernhaus. Foto: Carolin Richter.

Die Veranstaltung

Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum der Veranstaltung „Kulturelles Erbe und öffentliches Interesse. Deutsch-britische Perspektiven auf regionale Erinnerungskultur.“ Sie findet vom 6. bis zum 8. Juni im Landrätesaal der Regierung von Oberfranken (Ludwigstraße 20, Bayreuth) statt.

Zentrale Punkte

Verena Spicker vom Institut für Fränkische Landesgeschichte der Universitäten Bamberg und Bayreuth präsentiert zentrale Fragen der Vorträge.

Vorträge und Exkursionen

Neben Vorträgen von prominenten Rednern wie Prof. Stefan Leible (Uni Bayreuth), Dr. David Hopes (Edinburgh) oder Dr. Johannes Haslauer (Bamberg) wird die Veranstaltung auch Exkursionen beinhalten. Am Samstag besichtigen die Teilnehmer dabei unter anderem die ehemalige Kulmbacher Spinnerei in Mainleus. Im Zentrum dabei stehen unter anderem Pläne, das alte Fabrikgelände zukunftstauglich zu machen.

Die alte Kulmbacher Spinnerei in Mainleus. Foto: Adrian Roßner.

Programm

Das vollständige Programm der Veranstaltung finden Sie auf der Website des Instituts für Fränkische Landesgeschichte der Universitäten Bamberg und Bayreuth. Hier finden Sie den Flyer.