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Bayreuth soll sicherer Hafen werden: 1300 Papierboote in der Stadt

Bayreuth soll zum sicheren Hafen erklärt werden. Das fordert die Lokalgruppe „Seebrücke Bayreuth“. Um dieses Ziel zu erreichen, sammelt die Gruppe Unterschriften für einen Bürgerantrag, der im November bei der Stadt eingereicht werden soll. Am morgigen Sonntag will die „Seebrücke“ mit der Aktion „1300 Papierboote aufgelaufen in der Maximilianstraße“ ab 11 Uhr in der Maximilianstraße beim Karstadt auf den Bürgerantrag aufmerksam machen.


Was es heißt, sicherer Hafen zu sein

Als sicherer Hafen würde Bayreuth die Forderungen der bundesweiten Bewegung Seebrücke umsetzen.

(„Seebrücke Bayreuth“)

Durch den Bürgerantrag der „Seebrücke Bayreuth“ würde die Stadt Bayreuth die Diffamierung und Behinderung von Seenotrettern verurteilen, sich bereit erklären eine zusätzliche Quote an seenotgeretteten Geflüchteten aufzunehmen und konkrete Schritte erarbeiten wie sie Seenotrettung unterstützen kann, teilt die Gruppe in einer Pressemitteilung mit. Mit der Erklärung zum sicheren Hafen würde Bayreuth dem Beispiel von fast 90 Städten und Kommunen in Deutschland folgen.

Auftaktdemo zur Unterschriftensammlung

Am Montag, 7. Oktober, veranstaltet die „Seebrücke Bayreuth“ die Auftaktdemo für den Start der Unterschriftensammlung vor dem neuen Schloss. Es wird unter anderem Redebeiträge von Tim Pargent und Tina Karimi-Krause, Vorstand von Bunt statt Braun Bayreuth, geben sowie am Ende der Veranstaltung ein Open-Mic, bei dem alle Bayreuther die Möglichkeit haben, sich über Seenotrettung und die Verantwortung der Stadt Bayreuth zu äußern.

Das ist die „Seebrücke Bayreuth“

Die „Seebrücke Bayreuth“ ist ein Zusammenschluss von Bayreuthern, die genug haben von der politischen Lethargie und dem Sterben im Mittelmeer.

Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Stadt sich für eine menschlichere Politik einsetzt und selbst konkrete Schritte einleitet.

(„Seebrücke Bayreuth“)