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Wagners Leben auf der Straße erleben – Das RiWa Straßenfest am 23. Mai Am Montag den 11. Mai öffnet das Kreuzsteinbad – Das ist neu in diesem Jahr! Großes Familienfest bei den Landwirtschaftlichen Lehranstalten am 21. Juni

Baugebiet „Kalte Leite“: Kein Fußweg möglich

10. März 2020/in 00_Allgemein/von Katharina Adler

Schon länger ist das Baugebiet „Kalte Leite“ im Gespräch. Das Bebauungsplanverfahren wird nun immer konkreter, da sich inzwischen verschiedene Behörden dazu geäußert haben.

Keine Einwände gegen den Bauplan

Gegen die Planungen des Wohngebietes „Kalte Leite“ haben verschiedene Bayreuther Behörden und Dienststellen keine Einwände erhoben. Unter ihnen sind beispielsweise das Amt für Umweltschutz, die Deutsche Telekom und das Tiefbauamt. Verschiedene Schreiben haben das Bauamt wegen des geplanten Wohngebietes erreicht. In ihnen geht es zum Beispiel um Hinweise wegen Feuerwehrzufahrten oder die Ausweisung des Prellwegs als verkehrsberuhigten Bereich. Diese Hinweise wurden vom Bauamt zur Kenntnis genommen, ohne dass eine Planänderung erforderlich ist.

Kein Fuß- und Radweg an der Stelle möglich

Helmut Parzen (CSU) findet es schade, dass bei der aktuellen Entwurfsplanung kein Fuß- und Radweg eingeplant sind. Das Stadtplanungsamt verteidigt sich jedoch: „An der Stelle ist ein Fuß- und Radweg leider nicht möglich“, sagt Ulrich Meyer zu Helligen. Eine verkehrsberuhigte Zone werde jedoch in die Überlegungen mit einbezogen. Der Bauausschuss stimmte einstimmig für das Bebauungsplanverfahren.

Coronavirus: Vermummte Ärzte und Schnelltests – Bayreuther Basketballfans beim Zwischenstopp in Italien

8. März 2020/in 00_Allgemein/von Redaktion

Jeden Tag hört man von neuen Fällen des Coronavirus. Auch in Franken treten immer mehr Fälle des Coronavirus auf. Die Verunsicherung in der Bevölkerung steigt. Kann man noch in den Urlaub fahren? Und wie verhalte ich mich richtig? Inzwischen hat das Robert-Koch-Institut auch Südtirol als Risikogebiet eingestuft. medi bayreuth-Fans haben auf ihrem Rückflug vom FIBA Europe Cup Spiel in Rumänien nach Deutschland einen Zwischenstopp in Bergamo eingelegt. Einer von ihnen ist Jürgen Schwarz. Er berichtet von den Zuständen in Italien.

Ein Bayreuther berichtet: So ist die Situation in Bergamo

Jürgen Schwarz von den Bayreuth Bats unterstützte medi bayreuth beim Auswärtsspiel im FIBA Europe Cup in Cluj in Rumänien. Als der Bayreuther mit seiner kleinen Reisegruppe bei seinem Rückweg am Flughafen Bergamo landete, standen dort direkt schwer bewaffnete Soldaten und mehrere „vermummte“ Ärzte. „Man hat bei jedem von uns die Temperatur gemessen“, berichtet Schwarz.

Außerdem hätten die Fluggesellschaften Formulare an die Passagiere verteilt, dort mussten Flugnummer, Sitzplatznummer und persönliche Daten eingetragen werden. „Die ausgefüllten Formulare wurden dann in Nürnberg eingesammelt“, erzählt der 53-Jährige weiter. Außer der Temperaturmessung gab es aber keinerlei weitere Test. „Man hätte nur die Leute mit erhöhter Temperatur aufgehalten“, so der Bayreuther.

Alle Infos zum Coronavirus: Wie gefährlich ist die Krankheit wirklich?

Die Bayreuth Bats unterstützen medi bayreuth auch regelmäßig im FIBA Europe Cup. Hier in Pristina. Archiv: Bayreuth Bats

„Entspannte Lage in Nürnberg“

Wo in Bergamo viele Menschen mit Atemschutzmasken und Schals und Tüchern vor dem Gesicht durch die Gänge gelaufen seien, sei die Situation am Nürnberger Flughafen eine andere gewesen. „In Nürnberg war gar nichts zu sehen. Keine Gesundheitskontrolle und keine Warnplakate“, so Jürgen Schwarz. „Es ist also ein großer Unterschied zwischen dem, was in den Medien propagiert wird und der tatsächlichen Umsetzung“, so Schwarz weiter. „Man muss das Ganze oft mit Humor nehmen, wenn man sich nicht verrückt machen will“, zieht der Bayreuther ein Fazit.

Das Bayreuther Tagblatt hat mit einem Experten gesprochen. Der klärt auf, wie gefährlich das Coronavirus wirklich ist.

SPD Bundesvorsitzender wirbt in Bayreuth für bessere Mischung aus Jung und Alt

7. März 2020/in 00_Allgemein/von Katharina Adler

Norbert Walter-Borjans (67) ist der Bundesvorsitzende der SPD. Im Gespräch mit dem Bayreuther Tagblatt erzählt er, warum er das Amt bekleidet, was er von den Jusos hält und ob es noch eine klassische Volkspartei gibt. Was er von Andreas Zippel hält und noch mehr, gibt’s im Video über dem Text.

Vom Finanzminister zum Bundesvorsitzenden

Vom Finanzminister zum Bundesvorsitzenden: Norbert Walter-Borjans war nicht immer Co-Vorsitzender der SPD. Er war sieben Jahre lang Finanzminister in Nordrhein-Westfalen und wollte sich danach aus der aktiven Politik zurückziehen und sie unter anderem als Autor begleiten. Das war 2017. Drei Jahre später ist der 67-Jährige immer noch im Geschäft und das auch noch in einem ziemlich großen Amt. Nach dem Rücktritt von Andrea Nahles und der Ankündigung einer Nachfolge-Kür mit 23 Regionalkonferenzen kamen sowohl junge als auch alte Menschen auf ihn zu, um ihn zur Kandidatur zu bewegen. „Das hat mich nachdenklich gemacht“, sagt der Bundesvorsitzende. Genauso wie ihre Signale, dass er nicht nur den Erfahrungsschatz der Älteren einbringen, sondern auch den jungen Menschen ein Stück politischer Hoffnung geben könne. Das habe ihn schließlich dazu bewogen, sich dem Wettbewerb um den Bundesvorsitz zu stellen.

Norbert Walter-Borjans (Mitte) umgeben von Bayreuther SPDlern. Foto: Katharina Adler

In Stadt und Landkreis Bayreuth kandidieren aktuell ein 28-Jähriger als Oberbürgermeister und ein 27-Jähriger als Landrat für die SPD. Die Rolle der Jugendorganisationen der Parteien findet Walter-Borjans wichtig, da „sie immer so ein bisschen Stachel sind.“ Sie hätten die Aufgabe aus einer bestimmten Perspektive, manchmal auch provokativ, Thesen aufzustellen, sagt er. Außerdem findet der 67-Jährige die Mischung aus Jung und Alt bedeutsam.

Umleitungen auf einen Blick: Hier wird in Bayreuth gerade gebaut

7. März 2020/in 00_Allgemein/von Redaktion

Um weiterhin pünktlich zur Arbeit oder zur nächsten Verabredung zu kommen, gibt es hier eine Übersicht der aktuellen Baustellen und Umleitungen in Bayreuth. Das Straßenverkehrsamt Bayreuth weist auf folgende Straßensperrungen hin:

Diese Baustellen sind neu

  • Luitpoldplatz (Nebenfahrbahn): Wegen Gerüstarbeiten wird die Nebenfahrbahn des Luitpoldplatzes ab Montag, 9. März, bis Freitag, 13. März, im Bereich des Gebäudes mit der Hausnummer 10 vollständig gesperrt. Anliegerverkehr bis zur Baustelle ist möglich.
  • Balthasar-Neumann-Straße: Die Balthasar-Neumann-Straße ist ab dem 9. März bis zum 13. März im Bereich Hausnummer 8, wegen Hausanschlussarbeiten, vollständig gesperrt. Anliegerverkehr bis zur Baustelle ist frei. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Hier wird schon länger gebaut

  • Wilhelm-von-Diez-Straße: Die Wilhelm-von-Diez-Straße wird ebenfalls ab Montag, 27. Januar, bis zum 30. April im Bereich zwischen Bürgerreuther Straße und Bahnbrücke wegen Tiefbauarbeiten vollständig gesperrt. Die Umleitung ist beschildert, sie führt stadtauswärts über Bürgerreuther Straße, Hofer Straße und Wilhelm-Pitz-Straße sowie stadteinwärts über Wilhelm-Pitz-Straße, Hofer Straße, Nibelungenstraße und Feustelstraße.
  • Brautgasse wegen Aufgrabungs- und Kanalarbeiten seit 2. September 2019 gesperrt. Die Sperrung soll noch bis zum 31. März 2020 andauern.
  • Münzgasse in Bayreuth ist seit 13. Mai 2019 halbseitig gesperrt. Diese Baustelle wird noch bis zum 13. Dezember 2020 andauern.
  • Dieselstraße: Wegen Verlegung von Gas- und Wasserleitungen wird die Dieselstraße ab Dienstag, 4. Februar, bis Ende April 2020 im Bereich zwischen Weiherstraße und Theodor-Schmidt-Straße halbseitig gesperrt. In diesem Zusammenhang wird eine Einbahnstraße in Fahrtrichtung Weiherstraße (stadtauswärts) eingerichtet. Stadteinwärts wird der Verkehr aus Richtung Bindlach kommend über die Weiherstraße und den Ovalkreisel zur Sophian-Kolb-Straße und Theodor-Schmidt-Straße umgeleitet.
  • Johannes-Lupi-Ring: Vom 5. Februar bis zum 31. März 2020 wird der Johannes-Lupi-Ring wegen einer Kranstellung vollständig gesperrt.
  • Bürgerreuther Straße: Die Bürgerreuther Straße wird ab Montag, 2. März, bis Freitag, 13. März, im Bereich zwischen Goethestraße und Walkürenstraße wegen Straßenbauarbeiten halbseitig gesperrt. In diesem Zusammenhang wird in der Bürgerreuther Straße eine Einbahnstraße in stadtauswärtiger Richtung eingerichtet. Die Umleitung führt stadteinwärts über Feustelstraße, Nibelungenstraße, Wilhelmsplatz und Goethestraße.
lkw stau a9

Kreis Bayreuth: Neue Baustellen auf der A9, es kommt zu Sperrungen

5. März 2020/in 00_Allgemein/von Katharina Adler

Auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Marktschorgast und Bad Berneck/Himmelkron sollen Brücken instand gesetzt und die Fahrbahn erneuert werden. Die Vorbereitungen für Bauarbeiten laufen bereits seit Montag (2.3.2020).

Zusätzlich zur Hochbrücke, sollen zwei weitere Brücken im Bayreuther Stadtgebiet erneuert werden. 

Bauarbeiten bis Oktober

Die Fahrbahn an der Schiefen Ebene zwischen Marktschorgast und Bad Berneck/Himmelkron wird nach 26 Jahren erneuert. Die Fahrbahn des gut fünf Kilometer langen Streckenabschnitts ist großflächig gerissen und anderweitig beschädigt. Parallel dazu werden die Brücken in diesem Abschnitt instand gesetzt.

Außerdem sollen die Fahrzeugrückhaltesysteme dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden. Das ganze hat die Dienststelle der Autobahndirektion Nordbayern in die Wege geleitet. Die Baumaßnahmen sollen im Oktober beendet werden und kosten etwa 18,5 Millionen Euro.

Sperrungen in der Bauzeit

Die Vorbereitungen für die Baumaßnahmen laufen bereits seit Montag (2.3.2020) an der Anschlussstelle Bad Berneck/Himmelkron. Bis Anfang April werden wegen der Tagesbaustellen verschiedene Fahrstreifen gesperrt. Diese Vormaßnahme dient dazu, längere Sperrungen während der Hauptbaumaßnahmen zu vermeiden. Im Anschluss wird die Fahrbahn in Richtung Berlin verbreitert, um für die spätere Baustellenverkehrsführung fünf Fahrspuren auf diese Richtungsfahrbahn legen zu können.

Ende Mai beginnt Hauptbaumaßnahme

Ende Mai werden dann voraussichtlich die Hauptbaumaßnahmen beginnen. In Fahrtrichtung Nürnberg werden zwei Fahrstreifen, in Fahrtrichtung Berlin drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen. In dieser Phase wird die Fahrbahn in Richtung Nürnberg zwischen Marktschorgast und Bad Berneck/Himmelkron in Betonbauweise erneuert.

Zudem sollen die darin befindlichen Brückenbauwerke und Entwässerungsanlagen instand gesetzt werden. Außerdem werden die Fahrzeugrückhaltesysteme auf den neuesten Stand gebracht. Damit die Bauzeit so kurz wie möglich ist und der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird, sind die Baufirmen beauftragt, von Montag bis Samstag tagsüber zu arbeiten. Wenn erforderlich sind auch Arbeiten während der Nachtstunden auszuführen.

Bayreuth: Zwei weitere Brücken müssen erneuert werden

5. März 2020/in 00_Allgemein/von Redaktion

Der Neubau der Hochbrücke in Bayreuth ist seit Jahren ein viel diskutiertes Thema. Jetzt müssen zwei weitere Brücken erneuert werden.

Weiterlesen

Wegen Knappheit durch den Coronavirus: Bayreuther Apotheke stellt eigenes Desinfektionsmittel her

4. März 2020/in 00_Allgemein/von Redaktion

Die Auswirkungen des Coronavirus machen auch vor der Region Bayreuth nicht halt. Am Montag (2.3.2020) wurden bekannt, dass in einer Arztpraxis in Goldkronach zwei Menschen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 

In Supermärkten kommt es zu leeren Regalen, weil Menschen sich für den Notfall mit Lebensmitteln eindecken, in Apotheken sind Desinfektionsmittel und Mundschutze vergriffen. Aufgrund von Lieferengpässen ist fraglich, wann Nachschub geliefert wird. Die Bayreuther Rathaus Apotheke stellt deshalb jetzt ihr eigenes Handdesinfektionsmittel her.

Rathaus Apotheke Bayreuth stellt eigenes Desinfektionsmittel her

Wollte man sich in den letzten Tagen in Bayreuther Apotheken für den Coronavirus rüsten, bekam man oftmals die selbe Antwort. Mundschutze und Desinfektionsmittel seien vergriffen und es sei unklar, wann es wieder Nachschub gebe. Besonders die gründliche Desinfektion der Hände sei allerdings sehr wichtig, um den Coronavirus daran zu hindern, sich auszubreiten, erklärt Dr. Jens Landwehr, der Geschäftsführer der Rathaus Apotheke Bayreuth.

„Es reicht nicht, seine Hände einfach mit Wasser abzuwaschen. Deshalb haben wir gehandelt und unser eigenes Hand-Desinfektionsmittel hergestellt.“

(Dr. Jens Landwehr, Rathaus Apotheke Bayreuth)

Die Rathaus Apotheke Bayreuth. Foto: Susanne Monz.

Mitarbeiter sorgen für Nachschub

Landwehr erklärt weiter, dass die Grundsubstanzen dafür in einer Apotheke ja sowieso vorhanden seien. Nach der Vorschrift der WHO und in Absprache mit der Regierung hat das Team der Apotheke dann das Hand-Desinfektionsmittel hergestellt. Das könne und dürfe jede Apotheke tun, so Landwehr. 

Die Rathaus Apotheke sei da nicht die einzige in Deutschland. Für das eigene Desinfektionsmittel hat die Bayreuther Apotheke sehr viel Lob bekommen, auch von Ärzten. Am Dienstagmorgen (3.3.2020) seien noch rund 25 Flaschen vorhanden, weitere seien allerdings in Arbeit, da die Rathaus Apotheke extra Mitarbeiter abgestellt hat, die für Nachschub sorgen.

Mehr zum Coronavirus in Bayreuth gibt’s hier.

Kein Coronavirus in Bayreuth: Wirtshaus öffnet wieder

2. März 2020/in 00_Allgemein/von Redaktion

In Bayreuth war am Wochenende der Verdacht des Corona-Virus aufgetaucht. Die Bayreuther Wirtschaft „Becher Bräu“ hatte deshalb vorsichtshalber geschlossen: Jetzt gibt es die erste Ergebnisse.

Im Kreis Bayreuth gab es heute (2.3.2020) zwei positiv getestete Patienten auf das Coronavirus: Ein Kindergarten und eine Arztpraxis sind geschlossen.

Update vom 2. März 2020 um 18:45 Uhr: Kein Coronavirus in Bayreuth

Der Inhaber von Becher Bräu in Bayreuth teilte auf Nachfrage des bt mit, dass alle Tests auf das Coronavirus negativ ausgefallen sind.

Inhaber Johnny Hacker teilte weiterhin mit, dass seine Wirtschaft deshalb am Mittwoch wieder öffnen wird.

Erstmeldung vom 29. Februar: Verdacht auf Coronavirus

Aktuell ist der Becher Bräu in Bayreuth geschlossen und steht unter Quarantäne. Wie Johnny Hacker, Besitzer des Becher Bräu, dem Bayreuther Tagblatt mitteilte, sei das eine Vorsichtsmaßnahme aufgrund des Coronavirus. Die Familie habe sich in den Faschingsferien im Tropical Island aufgehalten, wo es zu einem Coronavirus-Fall kam.

Wie man sich vor dem Coronavirus schützen kann, erklären Bayreuther Experten auf Nachfrage des bt.

Vorsichtsmaßnahme in Bayreuth

Da Cortney Hacker im Anschluss erste Anzeichen eines möglichen Virus bemerkte, suchte sie sofort einen Arzt auf. Das Untersuchungsergebnis steht noch aus. „Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme!“, versichert Johnny Hacker. Am Montag wisse man mehr.

Kommunalwahl 2020 in Bayreuth: Online-Probestimmzettel zum Üben

2. März 2020/in 00_Allgemein/von Redaktion

Am 15. März 2020 finden in Bayreuth Kommunalwahlen statt. Dabei werden zum ersten Mal Stadtrat und Oberbürgermeister an einem gemeinsamen Termin gewählt.

Probestimmzettel für die Bayreuther Kommunalwahl

Für die Wahl der 44 Stadtratsmitglieder gehen zehn Parteien und Wählerinitiativen mit mehreren hundert Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Als Hilfestellung für die Wähler bietet die Stadt Bayreuth auf ihrer Homepage einen interaktiven Probestimmzettel an. Per Mausklick können die Bürger so tun, als wäre bereits Wahlsonntag und sie würden ihren Stadtrat wählen.

44 Stimmen zur Stadtratswahl

Der interaktive Probestimmzettel zeigt an, wie viele Stimmen noch vergeben werden können und ob der Stimmzettel so gültig wäre. Insgesamt stehen den Wählern bei der Stadtratswahl 44 Stimmen zur Verfügung. Bei deren Verteilung auf dem Stimmzettel besteht die Möglichkeit des Kumulierens und Panaschierens. Kumulieren bedeutet, dass auf jeden einzelnen Bewerber bis zu drei Stimmen entfallen dürfen. Durch die Möglichkeit des Panaschierens können die Kandidaten außerdem kreuz und quer von den verschiedenen Listen ausgewählt werden.

Online-Stimmzettel zeigt Gültigkeit an

Wer also kumulieren und panaschieren möchte, sollte die Gesamtzahl seiner vergebenen Stimmen im Auge behalten, denn wer mehr als 44 Stimmen verteilt, dessen Stimmzettel ist ungültig. Die Auswirkungen der einzelnen Mausklicks werden auf dem Stimmzettel zum Üben direkt sichtbar. Den virtuellen Wahlgang kann man so oft man will vornehmen.

Jan-Michael Fischer ist der Bayreuther Landratskandidat der SPD.

Landratskandidat der SPD: Jan-Michael Fischer will eine App für mehr Mobilität

1. März 2020/in 00_Allgemein/von Redaktion

Jan-Michael Fischer ist der Landratskandidat der SPD. Er tritt am 15. Mai zur Kommunalwahl an und will Bayreuther Landrat werden. Im Interview mit dem Bayreuther Tagblatt sind wir zu seinem persönlichen Lieblingsort gefahren. Wo der ist und welcher Themen ihm wichtig sind, sehr ihr in dem Video.

Mobilität in Bayreuth: Schwerpunkt für Landratskandidat

Jan-Michael Fischer möchte mit Mobilität punkten: „Ich bin selbst im Landkreis aufgewachsen und weiß, was es heißt, wenn man nicht mobil ist und die eigene Mutter einen fährt.“

Die Angebote müssen nach Meinung von Fischer beworben und den Leuten schmackhaft gemacht werden. „Im Moment dauert die Suche nach der Verbindung meist länger, als die Verbindung selbst dauert. Deshalb sollte es eine App geben, auf der man eingibt: Wo befinde ich mich und wo will ich hin.“ In der App werde dann alles gezeigt: Welcher Bus fährt, wo ist eine Mitfahrbank und bestenfalls könne man dort gleich ein Ticket buchen. 

Außerdem solle die App einen weiteren Nutzen haben: „So können wir anonymisiert in dieser App sehen: Wie viele Menschen haben nach welcher Verbindung gesucht. Auf dieser Grundlage kann man dann gezielt die Nachfragen nach Mobilität weiter ausbauen.“

Neue App für den Landkreis?

Auf dieser Plattform sollen sich auch Menschen zu gemeinsamen Fahrten verabreden können: „Wenn man beispielsweise zur gleichen Zeit zum gleichen Ort muss. So helfen sich die Menschen gegenseitig, der Landkreis schafft ein kostengünstiges Angebot und es kann CO2 gespart werden.“

Zusätzlich plant Fischer diese App als eine Informationsplattform: „Hier können die Menschen dann beispielsweise erfahren, was der Kreistag entscheidet.“

Warum Jan-Michael Fischer in der SPD ist

„Mir war klar, dass es eine eher linke Partei bei mir wird, die eher Themen wie Umwelt und im Sozialen bedient.“ Dann hatte Fischer ein Praktikum bei Uli Grötsch (Generalsekretär der SPD in Bayern), das ihn nachhaltig beeindruckt hatte.

„Was mir sehr wichtig ist, dass es unabhängig davon sein muss in welchem Elternhaus man aufwächst, dass jeder die gleiche Chance haben muss, das Gleiche zu erreichen. Dass es egal ist, welche Religion, welche Hautfarbe man hat. Der Respekt vor dem Menschen.“ Diese Werte habe Fischer in der SPD gefunden.

Das sagt der SPD-Politiker zur AfD

Eine Alternative wäre die AfD für Fischer nicht: „In die AfD wäre ich nie gegangen. Das ist für mich eine ganz schreckliche Partei. Eine Partei, die versucht, Ängste zu schüren, aber so tut, als würde sie diese Ängste bekämpfen wollen.“

Klimawandel in Bayreuth

„Der Klimawandel macht ja nicht Halt vor den Toren des Landkreises. Wir sind ja direkt davon betroffen: Wir haben das Bienen- und Artensterben. Wir merken, wie trocken die Felder sind oder Bäche austrocknen.“ Deshalb will Fischer die bestehenden Projekte, wie den Klimacheck im Landratsamt, weiter ausbauen.

Außerdem gehört für ihn auch der Öffentliche Nahverkehr zu einem klimafreundlichen Konzept. „Leute müssen darauf oder auf Fahrgemeinschaften zurückgreifen können.“ Außerdem sieht er in Sachen Mobilität weiteren Handlungsbedarf bei Lieferwegen. „Wir müssen regionale Produkte fördern, um lange Lieferwege zu vermeiden.“

Ehrenamt in Bayreuth stärken

„Wenn es die Ehrenamtlichen nicht geben würde, hätten sie keine Fußballvereine im Ort, keine Feuerwehren, es gäbe Riesen Probleme bei der Pflege von älteren Menschen.“ Deshalb solle die Ehrenamtskarte ausgebaut werden. „In vielen Gemeinden gibt es nur ein oder zwei Anlaufstellen.“ Das Angebot stagniere nach Angaben von Jan Michael Fischer. „Das Landratsamt muss dort aktiv an Unternehmen herantreten und für die Ehrenamtskarte werben.“ Außerdem plädiert er – und die SPD des Kreistags – dafür, dass Menschen mit der Ehrenamtskarte kostenlos mit dem ÖPNV fahren dürfen.

Prognose von Landratskandidat für die Wahl

„Es wird ein knappes Rennen werden. Ich gehe auch nicht davon aus, dass jemand die Mehrheit bekommt im ersten Wahlgang.“ Damit geht Fischer von einer Stichwahl aus, die nach den Kommunalwahlen am 15. März folgen wird.

Ebenso denkt auch Klaus Bauer von der CSU. Im Interview mit dem Landratskandidaten verrät er, wie seine Familie auf die Kandidatur reagiert hat.

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